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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs


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Ein Blumenkübel fürs Fahrrad (2)

Ich habe vor langer Zeit mal einen Beitrag über einen Pflanzenkasten geschrieben, woran man 2 Fahrräder gut und sicher befestigen kann. Jetzt habe ich mir selbst einen beim Hersteller (Front Yard Company) in England bestellt und bin sehr begeistert.

Das Rad wird an der massiven Stange gekettet

Das Rad wird an der massiven Stange gekettet

Die Kübel gibt es in Rot oder Grün, mit oder ohne Fahrrad-Symbol auf der Seite. Er ist aus 2mm Stahl, mit mindestens 35% Recyclingmaterial und kann selbst zu 100% recycled werden. Die Befestigingsbügel sind aus fast 2cm Massivstahl.

Nach dem Zusammenschrauben der beiden Hälften.

Nach dem Zusammenschrauben der beiden Hälften.

Unten sind Löcher drin, damit überflüssiges Wasser ablaufen kann. Gefüllt haben wir ihn mit 20kg Kies, einen Sack Blähton und ca. 70 Liter Pflanzenerde (torffrei natürlich!). Zusammen mit dem Eigengewicht wiegt die Sache ca. 70-80kg. Billig ist der Spaß nicht, Inkl. Versand habe ich dafür ca. 275,-€ hinblättern müssen.

Mit angeschlossenem Rad

Mit angeschlossenem Rad

Dafür schaut es viel freundlicher aus als herkömmliche Fahrradbügel und braucht keine Verankerung im Boden (ist aber möglich).

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Lernen von Holland (1) – Ausfahrten

Ich möchte eine Serie mit praktischen Fahrradlösungen aus Holland starten. Es geht um kleinere und größere Lösungen für die Fahrrad-Infrastruktur. Was im holländischen Straßenbild ganz normal und selbstverständlich ist, ist es bei uns in Nürnberg und Umgebung noch lange nicht.

Speziell die andere Umsetzung vieler Details, macht das Radfahren in Holland im Alltag viel angenehmer und sicherer. Wer in Holland mal mit dem Rad unterwegs war, weiß die Vorteile der dort üblichen separaten Radwege-Infrastruktur zu schätzen. Dass diese mit den bei uns in Franken umgesetzten Radwegen oftmals nicht viel gemein hat, soll kein Grund sein, separate Radwege grundsätzlich abzulehnen, sondern dies soll ein Ansporn sein, die Radwege in Franken komfortabler und sicherer zu gestalten. Nur mit einer guten separaten Fahrrad-Infrastruktur, wird es möglich sein, ein großer Teil der Autofahrer zum Umstieg aufs Rad zu bewegen.

Das erste Thema: Grundstücksausfahrten.

Mit Erstaunen und Enttäuschung habe ich festgestellt, dass beim gerade fertiggestellten neuen Radweg an der Erlanger Straße, das herkömmliche Radfahrer-feindliche Ausfahrten-Design verwendet wurde, das wir seit Jahren kennen. Ich weise explizit auf dieses Beispiel hin, weil ich der Meinung bin, dass es besser geht. Und zwar ohne Mehraufwand! Und weil die bisherige Art der Umsetzung nicht mehr zeitgemäß ist.

Neuer Grundstücksausfahrt an der Erlanger Straße. Der Radweg ist unterbrochen.

Neuer Grundstücksausfahrt an der Erlanger Straße. Der Radweg ist unterbrochen.

Die Merkmale solcher Grundstücksausfahrten, die separierte Radwege/Fußwege kreuzen:

  • Der Asphalt des Radweges wird durch Plastersteine unterbrochen. Das ist erstens unbequem für den Radfahrer und zweitens unsicher, denn der Autofahrer, der die Ausfahrt verlässt, hat keinen deutlichen optischen Hinweis, dass er jetzt einen Radweg / Fußweg quert.
  • Das Niveau des Radweges wird bei jeder Ausfahrt abgesenkt. Auch das ist für den Radfahrer unbequem, vor allem wenn mehrere Ausfahrten direkt nacheinander platziert sind (siehe Bild unten). Man kommt sich vor wie bei einem Kamelritt. Das Sicherheitsproblem dieser Konstruktion: Der einbiegende Autofahrer kann ohne Abbremsen in die Einfahrt reinfahren, da die Absenkung auf Fahrbahnniveau ihm das ermöglicht.

Und dann stellt man fest: Diese Art von Ausfahrten sind zu 100% für die ein- und ausfahrenden Autos optimiert. Die Interessen der Radfahrer und Fußgänger werden hier überhaupt nicht berücksichtigt! Bei der Ausfahrt an der Erlanger Straße kann man sogar vermuten, dass diese vielleicht 2x täglich von einem Auto benutzt wird. Und an guten Tagen fahren hier sicherlich 1.000 Radfahrer vorbei. Das ist der eigentliche Skandal dieser Konstruktion.

Für eine fahrradfreundliche Stadt gehört sich das anders. In stelle hier mal die Lösung aus Holland (2 Beispiele) vor. Das wird nicht nur bei Ausfahrten, sondern auch bei der Querung von Seitenstraßen verwendet. (Auf die Seitenstraßen komme ich in einem zukünftigen Blog-Beitrag noch mal).

Grundstückseinfahrt mit Beton-Kerbstones. 2-Richtungsradweg

Holland 1: Grundstückseinfahrt mit Beton-Kerbstones. 2-Richtungsradweg

Holland 2: Grundstückseinfahrt für Radfahrer kaum auffällig.

Holland 2: Grundstückseinfahrt für Radfahrer kaum auffällig. Für Autofahrer aber sehr deutlich.

Was zeichnet diese Ausfahrt aus?

  • Der Radweg (durchgehend mit rotem Asphalt!) und der Fußweg werden auf dem gleichen Niveau weitergeführt (kein Kamelritt). Durch die Gestaltung der Oberfläche wird es dem ausfahrenden Autofahrer sofort deutlich, dass er hier mit querenden Verkehrsteilnehmern rechnen muss. Die Radfahrer und Fußgänger haben indes keine Komforteinbuße und können ungehindert weiter fahren und gehen.
  • Der einfahrende Autofahrer muss die kleine Rampe überwinden um Rad- und Fußweg zu queren. Dazu muss die Geschwindigkeit des Fahrzeugs erheblich reduziert werden. Ein weiterer Sicherheitsaspekt, der insbesondere bei separaten Radwegen sehr wichtig ist!

Man sieht, dass durch solche kleine aber durchdachte Maßnahmen, die Sicherheit und der Komfort für den Radverkehr erhöht werden können, ohne den Autoverkehr zu benachteiligen. Die Radfahrer in Nürnberg freuen sich, wenn die Planer des Verkehrsplanungsamtes dieses Design ab sofort bei neuen Radwegen übernehmen.

Anbei noch 2 Beispiele, wie es nicht sein sollte:

Schweinauer Hauptstraße

Schweinauer Hauptstraße

Sigmundstraße - Gehweg/Radfahrer frei. Mehrere Ausfahren nacheinander. Kopfsteinpflaster.

Sigmundstraße – Gehweg/Radfahrer frei. Mehrere Ausfahren nacheinander. Kopfsteinpflaster.

P.S. am 08.04.15: Das ursprüngliche Holland-Bild habe ich durch 2 bessere Beispiele ersetzt.


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Neu: Gefahrenaltas Fahrrad für Nürnberg und Umgebung!

Wie geil ist das denn? Jeder Radfahrer (m/w) kann jetzt auf einer Karte markieren, wo er die persönlichen Problemstellen beim Radfahren kennt.

Bildschirmfoto vom 2015-03-22 16:14:54

Kinderleicht zu bedienen und sehr aufschlussreich. Nachdem die ersten Bugs draußen sind, kann man jetzt schnell und nacheinander mehrere Stellen eintragen. Eine hervorragende Anwendung, die von Matthias von IBIKENBG vor Kurzem erst veröffentlicht wurde. Trotzdem sind bereits viele Einträge drin.

Zu finden unter: http://www.ibikenbg.de/gefahrenatlas/


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…im Nachhinein betrachtet

Gestern Abend fand der angekündigte Vortrag statt…

Plakat Vortrag colIch möchte mich hier noch mal bei den vielen Besuchern des Vortrags bedanken. Dafür, dass alle mir so andächtig zugehört haben. Dafür, dass viele, die nicht einmal einen ordentlichen Sitzplatz hatten, trotzdem geblieben sind. Und das alles, obwohl die Raumluft recht stickig war.

Wir hatten im Vorfeld keine Ahnung, wie viele Leute zum Vortag kommen würden. Der Raum ist offiziell mit 40 Sitzplätzen angegeben. Wir hatten trotzdem über 50 Stühle reingebracht und auch das hatte dann gar nicht gereicht.

Mir hat es trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie fahrradbegeisterte Nürnberger ins Staunen geraten, wenn sie sehen wie eine ordentliche Fahrrad-Infrastruktur funktioniert. Wenn ich die Bilder in Holland selbst zeigen würde, würde das vermutlich nur ein müdes Achselzucken auslösen. Nach dem Motto: „Was will denn der damit?“. Und das ist dann auch gleich wieder das Traurige an der Veranstaltung. Das, was für Holländer ganz normal ist, scheint bei uns fast unerreichbar, utopisch… Dabei ist vieles von dem was ich gezeigt habe, ohne nennenswerten Mehraufwand auch hier umsetzbar. Wenn der Wille und das Bewusstsein für die Sache da wären.

Wer wirklich davon überzeugt ist, dass sich bei uns in Franken was ändern soll, den möchte ich dazu aufrufen aktiv zu werden. Es gibt dazu viele Möglichkeiten. Du kannst einen Leserbrief an die Nürnberger Zeitung senden. Oder bei blöden Baustellen an SÖR. Bei unmöglichen Kreuzungen oder Ampelschaltungen an das Verkehrsplanungsamt. Oder an die Stadtratsfraktionen. Wenn du zusammen mit anderen was bewegen möchtest, kann das zum Beispiel beim ADFC oder beim Bündnis Radfairkehr tun. Oder du wählst die fröhliche Variante und fährst mit vielen anderen beim Critical Mass mit, jeden letzten Freitag im Monat (Opernhaus, ab 18 Uhr).

Auch wenn die Erfolge im Moment nur kleine sind und die Strecke lang und steinig ist: Jeder, der was tut, hilft ein wenig mit. Wie ich schon im Vortrag gezeigt habe: Zuerst braucht die Stadt eine gute Fahrradinfrastruktur, der Erfolg kommt dann schon fast von alleine. Um diese Infrastruktur zu bekommen braucht es viel Geld und Ideen. Und um das Geld zu bekommen, muss die Lokalpolitik (inkl. Oberbürgermeister!) davon überzeugt sein, dass eine lebenswerte Stadt nur eine Stadt sein kann, die nicht für viele Autos, sondern für Fußgänger und Radfahrer geplant ist.


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Verkehrszählung 2014 – Keine positive Entwicklung

Quelle: nordbayern.de

Quelle: nordbayern.de

Die ersten Ergebnisse der Verkehrszählung 2014 sind bekannt und werfen kein gutes Licht auf die Verkehrsentwicklung in Nürnberg. Der Autoverkehr stagniert genau so wie der Radverkehr. Offensichtlich schafft man es nicht, die breite Masse der Autofahrer zu einer Änderung der Gewohnheiten zu bewegen.

Der Radverkehrsanteil liegt weiterhin bei 13% und ist damit sehr weit von dem für 2015 gesetzten Ziel von 20% entfernt. Mich wundert das nicht, fehlen doch die richtigen Anreize dafür. Lippenbekenntnisse für den Radverkehr sind zwar gut, aber ganzheitliche Konzepte und Finanzmittel fehlen. Auch der ÖPNV kommt übrigens nicht gut weg.

Auch wenn sich im Rathaus keiner für meine Meinung interessieren wird, gebe ich hier doch mal einige Tipps:

  • Kreuzungsfreie Radschnellwege von der Periferie bis zur Zentrumsgrenze sind (evt. mit Pedelec) eine attraktive Alternative zum Pendeln mit dem Auto.
  • Radverkehrsnetze in der Innenstadt sollen so umgesetzt werden, dass man als Radfahrer sicher und flott (ggf. sogar flotter als mit dem Auto) die gefühlten 3.000 Ampelkreuzungen umgehen kann. Ampeln sind bekanntlich Erfindungen zur Steuerung der Auto-Schwemme. Radfahrer sollten dadurch nicht benachteiligt werden. Diese differenzierte Betrachtung fehlt bisher komplett.
  • Kreisverkehre nach niederländischem Modell mit Vorfahrt für Radfahrer. Weg mit der Ampelwahn.
  • Scheinbar kleine Nachteile wie kleine Bordsteinkanten bei Seitenstraßen oder Kopfsteinpflaster bei Grundstückseinfahrten sollen aus Radwegen ausgebaut werden. Sie machen das Radfahren  unkomfortabel und sogar gefährlich. Wie es gehen soll sieht man in Holland in jeder größeren Straße.
  • Asphaltierung der Radwege neben dem Main-Donau-Kanal.
  • Der Autoverkehr bekommt auf vielen Straßen in der Innenstadt zu viel Platz. Wer Straßen baut wird Autos sähen. Vorschlag: Innerhalb des mittleren Rings soll für Autos nur noch eine Spur verfügbar sein. Gleichzeitig schafft man damit Platz für das Radverkehrsnetz.

Zur ÖPNV:

  • Bessere/sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder an allen Bahnhöfen. Kostenloses Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof.
  • ÖPNV-Anbindungen sollen gradliniger werden. Was hilft mir eine Busverbindung, die durch unzählige Wohnviertel ihre Schleifen zieht, die Reisezeit dafür ins unermessliche Steigt? (z.B. Der Bus, der ohne Umsteigen von meinem Haus bis zu meiner Arbeitsstelle fährt, braucht dafür 60 Minuten. Mit der Fahrrad brauche ich 35 Minuten für die 11,5 km).
  • Bessere Busverbindungen zu den U- und S-Bahnstationen, die zeitlich auf die Züge abgestimmt sind (Beispiel: Zu der S-Bahn-Station in Fürth-Vach fährt kein einziger Bus aus Nürnberg, obwohl im Umkreis von 5km fast 10.000 Menschen wohnen. – Der Fürther Bus fährt immer genau dann weg von der S-Bahn-Station wenn der Zug in den Bahnhof einfährt, äußerst praktisch!)


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Falschparken ist zu billig in Deutschland – Du kannst was dagegen tun!

Falschparker behindern fast überall

Falschparker behindern fast überall

Im europäischen Vergleich ist das Falschparken in Deutschland so billig wie nirgendwo. Lediglich 20,-€ Strafe drohen, wenn man erwischt wird. Egal ob auf Rad- oder Gehweg oder in zweiter Reihe. Parken auf Behindertenparkplätzen kostet nur geringfügig mehr (35,-€). Da geht es dem Übeltäter in Holland schon ganz anders an den Kragen (360,-€!). Im Schnitt kommt der Autofahrer in Deutschland 75% billiger davon als bei den Nachbarn. Ist das eigentlich normal?

In Deutschland wir Falschparken wohl oft nur als Kavaliersdelikt angesehen. Das soll sich ändern, bringen Falschparker doch andauernd andere Verkehrsteilnehmer in Nöten oder Gefahr. Außerdem nimmt das Falschparken in den letzten Jahren stark zu (Zunahmen von 25-40% in den letzten 4 Jahren in mehreren Städten).

Dieses Wochenende startet eine neue Online-Petition, mit dem Ziel, die Bußgelder für Falschparken in Deutschland auf ein durchschnittliches europäisches Niveau zu bringen.

Hier geht es direkt zur –>  Online-Petition

Hier geht es –> zur Aktionsseite des Initiators (www.clevere-staedte.de)

Zusammenfassung der Forderungen der Petition

Zusammenfassung der Forderungen der Petition – Quelle: http://www.clevere-staedte.de

Viele Fahrradblogs und Facebookseiten weisen gemeinsam auf diese Aktion hin, damit viele Unterzeichner gewonnen werden. Wenn 120.000 Bürger unterschreiben, muss der Bundestag sich mit dem Thema befassen.

Deswegen bitte mitmachen, sofort!


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Wieder ein paar mühsame Meter…

An der Maximilianstraße gab es 3 Wochen lang eine unschöne Baustelle. Mittlerweile sind die Umleitungsschilder und die Absperrbaken wieder weg. Nach der Ampel führt jetzt eine Spur für Radfahrer neben der Autospur zur nächsten Ampel an der Fürther Straße. Danach ist wieder Fahrradwüste, bzw. das aus meiner Sicht gefühlt gefährlichste Stück Straße in Nürnberg, ohne jegliche Vorrichtung für Radfahrer.

Maximilianstraße, zwischen Jansenbrücke und Fürther Straße

Maximilianstraße, zwischen Jansenbrücke und Fürther Straße

Anyhow, dieses neue Stückchen Radstreifen ist wieder typisch für die Art und Weise, wie der Radverkehr immer mal ein paar Meter gewinnt. Durch viele Gespräche, die ich in letzter Zeit mit unterschiedlichsten Radfahrern geführt habe, wird immer klarer, dass diese Art des „Fortschritts“ nicht mehr sonderlich akzeptiert wird.

Es werden Stimmen lauter, die meinen, dass es höchste Zeit für einen Radwegenetz-Masterplan ist. Dass das Zugeständnisse von Politik und Autofahrern verlangen wird ist klar. Der Platz und die finanziellen Mittel sind begrenzt, können aber anders verteilt werden. Hier hoffe ich auf einen Sinneswandel und viel Mut bei den Verantwortlichen in der nürnberger Politik und Verwaltung. Erste vorsichtige Anzeichen sind zu entdecken, aber es fehlt noch das klare, deutliche Bekenntnis zu einer fahrradfreundlichen Stadt.

Der Radwegenetz-Masterplan wäre eine Möglichkeit Klarheit und eine Zukunftsperspektive zu schaffen. Der Plan müsste ein (vorerst grobes) Netz von gut ausgebauten Radwegen mit sicheren einheitlichen Standards (von mir aus nach niederländischem Vorbild!) enthalten, die stern- und kreisförmig die Stadtteile miteinander verbinden. Man kann sich das wie ein Spinnennetz vorstellen. Wenn die groben Maschen stehen, kann man sich an die feineren dran machen, aber lasst uns doch erst mal damit anfangen! So weitermachen wie bisher ist auf jeden Fall nicht die Lösung um den Radverkehrsanteil signifikant zu steigern. Das einzige, was im Moment zunimmt, sind die ängstlichen Radfahrer auf den Gehwegen und da will sie -zurecht- niemanden haben.