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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs


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Brompton Faltrad in überfüllter S-Bahn

S-Bahn S1 zwischen Erlangenund Fürth

S-Bahn S1 zwischen Erlangen und Fürth im Ausnahmezustand

Normalerweise ist es in der S1 nicht so voll, aber letztens war nur ein „halber Zug“ im Einsatz und dann wird es schon kuschelig. Kein Problem für den Radfahrer, der sein faltbares Brompton dabei hat. In 10 Sekunden war das kleine Rad noch kleiner und fand einen Platz zwischen meinen Füßen.

Ein Brompton passt immer noch mit rein.

Ein Brompton passt immer noch mit rein.

Wer sich für das geniale Faltrad von Brompton interessiert, kann in den Tags auf „Brompton“ klicken oder den Suchbegriff einfach eingeben.

 


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2 Monate Erfahrungen mit dem BlueLabel Pony

BlueLabel Pony

BlueLabel Pony

Seit gut 2 Monaten fahre ich elektrisch in die Arbeit. Um genau zu sein: Es ist ein Pedelec namens Pony. BlueLabel Pony. BlueLabel ist eine Marke des deutschen Herstellers Riese und Müller (R&M). Das BlueLabel Pony ist ein sogenanntes Compact-Bike. Es hat kleine 20-Zoll-Räder und damit weicht es radikal vom üblichen Bild eines Pedelecs ab.

20 Zoll Räder, Ballonreifen, Scheibenbremse, Federgabel

20 Zoll Räder, Ballonreifen, Scheibenbremse, Federgabel

Einige Fakten
Mein Pony hat eine 8-Gang Alfine-Nabenschaltung, Scheibenbremsen, 50mm breite Ballonreifen und einen verstellbaren Vorbau. Damit lässt sich das Rad im Handumdrehen auf Körpergrößen zwischen ca. 1,55m und 1,95m einstellen. Ein Argument, wenn man so eine Anschaffung auch mal von anderen Familienmitgliedern nutzen lassen möchte. Für meine fast 2,00m war die Sattelstütze zu kurz, weshalb ich mir eine lange Sattelstütze eines R&M Birdy (Faltrad) zugelegt habe. Die Maßen stimmen überein. Auf dem Sattelrohr habe ich das Pony beim ADFC codieren lassen.

Mein Pony ist ein normales Pedelec, wobei der Motor bis ca. 25km/h Unterstützung bietet. Der Bosch-Performance-Motor lässt sich in 4 Unterstützungsstufen einstellen. Wenn die Geschwindigkeit über 26km/h kommt, schaltet der Motor ab, bis es wieder langsamer zugeht, dann setzt die Unterstützung wieder sanft ein. Voraussetzung ist, dass man tritt, sonst macht der Motor nichts. Der Akku hat eine Leistung von 400Wh. Die Reichweite hängt von vielen Faktoren ab. Ich fahre meistens im Eco-Modus und ab und zu im Tour-Modus. Die Modi Sport und Turbo nutze ich nur selten, diese lutschen den Akku aber auch rasant leer. Auf Turbo könnte ich ganz verzichten.
Bei den sommerlichen Temperaturen in August waren 90km realistisch. Bei den aktuellen Temperaturen zwischen 4 und 10° reduziert sich die Reichweite auf ca. 70km. Da man den Akku bei ca. 20-30% Restleistung wieder aufladen sollte, sind aktuell effektiv ca. 50km Reichweite drin. Aufladen dauert dann ca. 2-3 Stunden. Die Reichweite dürfte meiner Meinung nach etwas höher liegen und damit sind wir bei den Kritikpunkten…

Die Kette steckt im Chainglider. Die Pedale sind eher minderwertig.

Die Kette steckt im Chainglider. Die Pedale sind eher minderwertig.

Kritik
Das Pony ist ein hochwertiges Rad, das merkt man schon beim ersten Anfassen. Trotzdem sind einige Komponenten nicht sehr wertig: Die dünnen lila Handgriffe habe ich sofort gegen Ergon-Griffe getauscht, dabei habe ich den überbreiten Lenker an beiden Seiten um ca. 1,5cm gekürzt. Die ebenfalls lila Pedale haben zwar eine große Fläche, die Lager sind nach 1.000km schon ramponiert und die Reflektoren sind nur aufgesteckt.
Der original Gelsattel habe ich an der Original Sattelstütze dran gelassen. Wenn meine Frau damit fährt kommt sie damit klar. Für mich war das Teil unfahrbar. Aktuell ist ein SQLab-Sattel drauf.

Bei Nässe ziehen die Scheibenbremsen magisch Dreck an, schleifen beim Fahren und Quietschen beim Bremsen. Der Lack des Alurahmens hat bereits 3 kleine Macken. Der Lack des Gepäckträgers ist an einigen Stellen schon ab und wurde von mir schon ausgebessert.
Die Federgabel enthält eine Elastomer-Dämpfung und reagiert merkbar auf Temperaturschwankungen.

Mittlerweile sind die 1.000km schon weit überschritten.

Mittlerweile sind die 1.000km schon weit überschritten.

Was mich freut
Das Pony fährt sich erstaunlich gut für die 20-Zoll-Räder. Die Beschleunigung an der Ampel ist sagenhaft. Die breiten Reifen fangen Unebenheiten sehr gut auf. Auch Kopfsteinpflaster (Hauptmarkt!) geht erstaunlich bequem. Die LED-Beleuchtung wird über den Akku gespeist und hält angeblich noch 2 Stunden nachdem der Strom für den Motor nicht mehr reicht. Die hydraulischen Bremsen greifen hervorragend. In der Regel fahre ich im 6.Gang mit einem Tempo von 22-24 km/h. Das ist zwar nicht superschnell, aber diese Geschwindigkeit halte ich dabei konstant, wodurch ich z.B. die 11,3 km zu meiner Arbeit fast 10 Minuten weniger brauche als mit meinem Alltags-Trekkingrad. Eine gewisse Anstrengung ist erforderlich, damit es vorwärts geht, aber trotzdem ist mein Arbeitsweg entspannter und ich bin weniger verschwitzt. Auch Gegenwind lässt sich mit einer höheren Unterstützungsstufe wegbügeln. Den größten Spaß habe ich aber, wenn ich mit 22km/h den Burgberg hochfahre.

Nicht umsonst bin ich in den letzten 2 Monaten bereits 1.000km mit dem Pony gefahren (und noch mehrere Hundert km mit den anderen Rädern). Es lädt dazu ein, schnell noch einen kleinen Umweg zu machen um etwas zu besorgen. Es stellt alles keine wirkliche Anstrengung dar. Ich fahre damit mittlerweile lieber als mit meinem kleinen Honda-Mopped, weil die ganzen Motorradklamotten nicht angezogen werden müssen. Die 9km, die ich immer bis zur Stadt (Nordring) brauche, sind leicht absolviert. Das Auto lasse ich noch häufiger stehen als bisher. Zur Not darf das Rad kostenlos in Bus und Bahn mitgenommen werden. Bis 20 Zoll gilt ein Fahrrad  im VGN-Gebiet als Gepäckstück.

In Neigung und Höhe verstellbarer Vorbau

In Neigung und Höhe verstellbarer Vorbau

Was ich noch vermisse
Leider gibt es in der Arbeit (noch) keine Möglichkeit, den Akku aufzuladen. Dafür würde ich auch bezahlen, denn dann könnte ich die Reichweite besser nutzen. Auch in der Stadt sind mir keine Auflademöglichkeiten bekannt. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mich noch nicht richtig informiert habe. Ich werde mich deswegen mal schlau machen und bis dahin erst mal weiter fahren….

Gekauft bei Zentralrad in Fürth.


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Aus dem Auto, aufs Rad. Wie soll das gehen?

Als Kind und Jugendlicher war ich ein echter Autonarr. Die Liebe fürs Blech ließ nach, als ich bei meinen ersten Autos merkte, welche (unkalkulierbare) Kosten damit einher gingen. Keine Rennboliden, sondern alles nur sehr solide, ja sogar spießige Autos nannte ich im Laufe der Jahre meins.

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In den letzten Jahren bin ich zunehmend mit dem Fahrrad unterwegs. Gleichzeitig fand in der Zeit ein Perspektivenwechsel statt. War der Griff zum Autoschlüssel früher ganz normal, so überlege ich heute 3 mal, ob ich auch anderweitig zum Ziel kommen kann. Begriffe wie Nachhaltigkeit, Peak-oil und Suffizienz führen zu einem anderen Bewusstsein bei der Mobilität. Sicherlich auch, weil ich ein nachdenklicher Mensch bin.

Mein Verständnis für Mitmenschen, die für Kurzdistanzen (also für mich sind Entfernungen bis 3km wirklich kurz) jedes Mal ins Auto steigen, schwindet immer mehr. Meistens sind diese Fahrten kleine Einkäufe, z.B. zum Bäcker, oder Besuche beim Frisör oder bekannten, die nicht mal mehr als 3-4 Straßen weiter sind. Ich kenne Kollegen, die 1,5km von der Arbeit entfernt wohnen und jeden Tag ins Auto steigen. Der ökologische Footprint solchen Aktionen könnte so viel besser sein, wenn man sie zu Fuß oder mit dem Rad macht. Außerdem bewegt man sich etwas, braucht keinen Parkplatz suchen und schont den Geldbeutel und den (kalten) Motor. Die betroffenen machen sich scheinbar darüber keine Gedanken.

Am 3. Februar fand im Bildungszentrum Nürnberg* (=Volkshochschule) ein Vortrag mit anschließender Diskussion unter dem Titel: „Zukunft der Mobilität – Wohin bewegen wir uns?“ statt. Der bekannte Verkehrsexperte und Blogger (Zukunft-Mobilität) Martin Randelhoff gab einen leider etwas kurzen Ausblick über die globalen Änderungen in der Mobilität der kommenden ca. 20 Jahre. Danach fand eine Podiumsdiskussion mit einem Vertreter des VCD-Nürnberg, den verkehrspolitischen Sprecher und stv. Fraktionsvorsitzenden der SPD-Stadtratsfraktion und Martin Randelhoff statt.

In der geschilderten Zukunftsvision nimmt der Anteil des PKW- und LKW-Verkehrs in den nächsten Jahren irgendwann deutlich ab. Gewinner auf den Kurzdistanzen sind Angebote wie Fahrrad, Elektrofahrzeuge und ÖPNV. Auf den größeren Distanzen wird vor allem der Schienenverkehr als Gewinner gesehen. Als Ursachen für die Entwicklungen wurden sowohl Kostensteigerungen als auch der urbane Verkehrsinfarkt genannt.

In der Diskussionsrunde konnte ich mir folgende Frage nicht verkneifen: „Eine schöne Vision der Zukunft und viele Leute werden das auch unterschreiben, aber wenn es dann an die Änderung der eigenen Mobilität geht, dann werden viele sagen: Ja, aber nur ohne mein Auto! Mein Auto ist mir heilig! Sollen die anderen sich ändern. Die Deutschen haben eine sehr hohe emotionale Bindung zum Auto. Wie glauben die Podiumsteilnehmer, kann man diese Bindung lösen kann?“

Die Antworten auf meine Frage haben mich enttäuscht. Die allgemeine Auffassung ist, dass vor allem ältere Leute so stark am Auto hängen und dass vor allem die jüngere Generation mit ganz anderen Prioritäten aufwächst. Nach dem Motto: Das Problem erledigt sich von selbst, wenn die älteren aussterben. Vor dem Wissen, dass die älteren immer älter werden, stimmt mir dieser Ansatz nicht sehr optimistisch. Bis die alte Generation weg ist, dauert noch mindestens 40 Jahre, so lange möchte ich nicht auf eine Mobilitätswende warten müssen. Als weiteres Argument wurde die Schaffung des passenden Alternativangebots betont. Auch hier kann ich nur müde lächeln. Speziell was die Stadt Nürnberg angeht. Investitionen in ÖPNV-Lösungen wurden zu viel in die teure U-Bahn gesteckt. Bis die Stadt-Umland-Bahn zwischen Nürnberg und Erlangen in Betrieb geht, bin ich vielleicht schon in Rente. Mit dem flächendeckenden Ausbau des Nürnberger Fahrradnetzes (ein Netz voller Löcher) ist in den nächsten Jahren auch nicht ernsthaft zu rechnen. Zu groß ist die Angst bei den Kommunalpolitikern der großen Parteien, sich klar pro Fahrrad und kontra Auto zu bekennen. Da hängen Wählerstimmen dran und die sind nun mal emotional an ihrem Auto…. usw. usw.

So beschäftigt mich weiterhin die Frage: Wie bekommt man die Nachbarn, Kollegen, etc. davon überzeugt, wenigstens zeitweise mal das Auto stehen zu lassen und die 1-3km mal mit eigener Energie zurückzulegen? Mit rationalen Argumenten kommt man da nicht weit, das habe ich schon gemerkt. Ist das Autofahren eventuell eine Sucht? Sind die meisten Autofahrer süchtig nach der Droge Auto? Wie funktioniert da der Entzug? Ich weiß es nicht.

Bleibt mir nur, mit anderem Beispiel voran zu gehen.

Habt ihr Vorschläge, Ideen?

*Das Bildungszentrum Nürnberg lädt von Januar bis Juli 2015 zu einer ganzen Reihe von Mobilitäts-Vorträgen ein: Die Welt in Bewegung – Mobilität im Wandel.


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Verkehrszählung 2014 – Keine positive Entwicklung

Quelle: nordbayern.de

Quelle: nordbayern.de

Die ersten Ergebnisse der Verkehrszählung 2014 sind bekannt und werfen kein gutes Licht auf die Verkehrsentwicklung in Nürnberg. Der Autoverkehr stagniert genau so wie der Radverkehr. Offensichtlich schafft man es nicht, die breite Masse der Autofahrer zu einer Änderung der Gewohnheiten zu bewegen.

Der Radverkehrsanteil liegt weiterhin bei 13% und ist damit sehr weit von dem für 2015 gesetzten Ziel von 20% entfernt. Mich wundert das nicht, fehlen doch die richtigen Anreize dafür. Lippenbekenntnisse für den Radverkehr sind zwar gut, aber ganzheitliche Konzepte und Finanzmittel fehlen. Auch der ÖPNV kommt übrigens nicht gut weg.

Auch wenn sich im Rathaus keiner für meine Meinung interessieren wird, gebe ich hier doch mal einige Tipps:

  • Kreuzungsfreie Radschnellwege von der Periferie bis zur Zentrumsgrenze sind (evt. mit Pedelec) eine attraktive Alternative zum Pendeln mit dem Auto.
  • Radverkehrsnetze in der Innenstadt sollen so umgesetzt werden, dass man als Radfahrer sicher und flott (ggf. sogar flotter als mit dem Auto) die gefühlten 3.000 Ampelkreuzungen umgehen kann. Ampeln sind bekanntlich Erfindungen zur Steuerung der Auto-Schwemme. Radfahrer sollten dadurch nicht benachteiligt werden. Diese differenzierte Betrachtung fehlt bisher komplett.
  • Kreisverkehre nach niederländischem Modell mit Vorfahrt für Radfahrer. Weg mit der Ampelwahn.
  • Scheinbar kleine Nachteile wie kleine Bordsteinkanten bei Seitenstraßen oder Kopfsteinpflaster bei Grundstückseinfahrten sollen aus Radwegen ausgebaut werden. Sie machen das Radfahren  unkomfortabel und sogar gefährlich. Wie es gehen soll sieht man in Holland in jeder größeren Straße.
  • Asphaltierung der Radwege neben dem Main-Donau-Kanal.
  • Der Autoverkehr bekommt auf vielen Straßen in der Innenstadt zu viel Platz. Wer Straßen baut wird Autos sähen. Vorschlag: Innerhalb des mittleren Rings soll für Autos nur noch eine Spur verfügbar sein. Gleichzeitig schafft man damit Platz für das Radverkehrsnetz.

Zur ÖPNV:

  • Bessere/sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder an allen Bahnhöfen. Kostenloses Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof.
  • ÖPNV-Anbindungen sollen gradliniger werden. Was hilft mir eine Busverbindung, die durch unzählige Wohnviertel ihre Schleifen zieht, die Reisezeit dafür ins unermessliche Steigt? (z.B. Der Bus, der ohne Umsteigen von meinem Haus bis zu meiner Arbeitsstelle fährt, braucht dafür 60 Minuten. Mit der Fahrrad brauche ich 35 Minuten für die 11,5 km).
  • Bessere Busverbindungen zu den U- und S-Bahnstationen, die zeitlich auf die Züge abgestimmt sind (Beispiel: Zu der S-Bahn-Station in Fürth-Vach fährt kein einziger Bus aus Nürnberg, obwohl im Umkreis von 5km fast 10.000 Menschen wohnen. – Der Fürther Bus fährt immer genau dann weg von der S-Bahn-Station wenn der Zug in den Bahnhof einfährt, äußerst praktisch!)


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Schnee von gestern…

Bei allen Situationen im Verkehr habe ich „die Radfahrerbrille auf“. Dadurch kann ich mir manchmal schlecht vorstellen, dass es Mitbürger gibt, die überhaupt kein Gespür für den Radverkehr haben. Aber es gibt sie und zwar nicht wenige. Problematisch wird es, wenn diese Menschen zur gleichen Zeit am gleichen Ort sind oder wenn sie bei einer Behörde arbeiten, die etwas mit dem Strassenverkehr zu tun hat.

Angefrorene Schneereste sind gefährlich

Angefrorene Schneereste sind gefährlich. Ausweichen nach links oftmals auch.

In der vergangenen Woche hat es einige Male geschneit in Nürnberg. Wie üblich, rücken dann die Räumfahrzeuge des SÖR (Service öffentlicher Raum) aus und schieben den Schnee von den Straßen und streuen tonnenweise Salz (interessanterweise wurde jedem einzelnen Bürger verboten ein paar Gramm Salz vor der Haustüre zu streuen).

Was an vielen Stellen in der Stadt wieder zu bewundern war: Die einen Räumfahrzeuge schoben den Schnee von der Straße auf den … Radweg. Und die anderen Räumfahrzeuge schoben den Schnee von den Gehsteigen auf den … Radweg. Und die Radwege?

Für die Radwege existiert seit einigen Jahren in Nürnberg einen separaten Räumungsplan ( –> hier geht es zur Internetseite des SÖR). Das ist schon mal positiv. Vor allem weil es eine Abarbeitung nach Prioritäten vorsieht. Allerdings deckt der Plan nur ein grobes Raster an Radwegeverbindungen ab. Und da sehe ich einen Mangel.

Radfahrer sind -anders als vor 25 Jahren- heute auch im Winter täglich unterwegs. Und Radfahrer können sich nicht immer nur die geräumten Hauptverkehrsrouten aussuchen. Die letzten 2 km das Rad schieben, oder was? Das sollte man mal einem Autofahrer zumuten. Die abgebildete Virnsberger Straße im Südwesten der Stadt fehlt z.B. komplett auf dem SÖR-Winterplan für Radverkehr.

Andererseits habe ich Verständnis dafür, dass der SÖR nicht alles in 1 oder 2 Tagen schafft. Aber wenn der letzte Schneefall schon einige Tage her ist, sollte ich als Pendler erwarten dürfen, dass auch der letzte Radweg und Radstreifen im Stadtgebiet befahrbar ist. Und überhaupt: Warum kann der Mensch, der ohnehin die Auto-Fahrbahn von Schnee befreit, diesen so weit zur Seite schieben, dass der Radstreifen gleich mit gereinigt wird? Nee, stattdessen werden sogar an einigen Stellen richtige Schneeberge auf dem Radstreifen liegen gelassen. Oder war es evt. der Schneeräumer der Firma, rechts auf dem Bild? Egal, wer es war, ein minimales Verständnis für den Radverkehr sollten Schneeräumer schon haben!

Schneehügel am Radstreifen. Wer macht denn so was?

Schneehügel am Radstreifen. Welcher Schneeräumer macht denn so was?


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Brompton times… Die ideale Jahreszeit fürs Faltrad

S-Bahn

Mein Brompton in der S-Bahn

Es wird immer kälter. Für längere Fahrten habe ich nicht immer Lust, mich entsprechend umzuziehen. Also kommt jetzt mein Brompton Faltrad vermehrt zum Einsatz. Maximal 15 Minuten / 4 km fahren, oftmals auch kürzer, dann geht es in S-Bahn, U-Bahn oder Bus. Das Brompton reist als Gepäckstück mit und das Herrchen braucht sich nicht verkleiden.

Brompton in der S-Bahn

Mein Brompton in der S-Bahn

Ende letzter Woche war ich kurz bei meinem Fahrradhändler (Velo Radsport) und habe wieder bestaunt, was es aktuell an schönen Falträder gibt: Brompton, Birdy und Strida:

Brompton

Brompton-collection + Testräder

Birdy-Auswahl

Birdy-Auswahl – Vollgefederte Falträder

Coole Strida-Räder

Strida-Räder – Cooles Design und genial konstruiert