nürnberg2rad

Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs


2 Kommentare

Vor-Weihnachtszeit = Verkehrschaos

Nürnberg – Mich wundert immer wieder, was Autofahrer auf sich nehmen um mit ihrem Fahrzeug bis in die tiefste Innenstadt durchzudringen. In der Vor-Weihnachtszeit ist das Problem der Parkplatzsuche noch extremer als sonst. Am letzten Samstag standen ca. 10 Autos einfach mitten auf der Straße blockierten diese um darauf zu warten, dass irgendwer am Augustinerhof ein Plätzchen frei macht.

Warteschlange vor dem Parkplatz am Augustinerhof

Warteschlange vor dem Parkplatz am Augustinerhof

Die Adlerstraße ist auch ein gutes Negativbeispiel, wie so etwas am Samstag nicht funktioniert. Hauptsache der SUV mit Chantalle am Steuer und Vuitton-Täschen am Beifahrersitz brauchen nicht so weit gehen (ist ja auch nicht einfach mit Stöckelschuhen auf Kopfsteinpflaster) und man muss nicht in diese öffentliche Verkehrsmittel einsteigen…

Ich selbst habe diesmal mein Leichtkraftrad (Honda Innova) genommen. Es gibt in der Innenstadt an vielen Stellen (kostenlose!) Abstellmöglichkeiten für Motorräder. Ich musste u.a. was am Sebalder Platz besorgen und auch da gibt es so eine Ecke.

Honda Innova am Moppedparkplatz am Sebalder Platz

Honda Innova am Moppedparkplatz am Sebalder Platz

Als ich dann mal bewusst wahrgenommen habe, wie viele Autos diesen schönen Platz befahren und beparken, habe ich mich ehrlich gefragt, warum man diesen Teil der Nürnberg Altstadt nicht einfach autofrei macht. Den Touristen und Geschäften würde es gut tun.

Dass Autofahrer übrigens nicht nur Radwege, sondern auch Parkplätze für Motorräder gerne für eigene Zwecke missbrauchen, konnte ich letztens in der Adlerstraße festhalten.

2 Autos blockieren den Motorrad-Parkplatz

2 Autos blockieren den Motorrad-Parkplatz

Es ist für die Autofahrer ja auch nicht auszuhalten, wenn 4-5 platzsparende Fahrzeuge den Platz eines Autos kostenlos verschwenden…….

 

Advertisements


5 Kommentare

Das Auto einfach mal öfter stehen lassen…

Die automobile Zukunft?
Die automobile Zukunft?

Der Eigentümer dieses Fahrzeugs hat es schon etwas länger stehen lassen. Ich beobachte dieses Exemplar schon ca. 1 Jahr und bestaune wie die Natur nach und nach versucht das Auto zu zerlegen. Ich wünsche ihr viel Erfolg dabei 🙂  (bis das Öl rausläuft, dann werde ich irgendwelche Behörden einschalten)


5 Kommentare

Radwegeparker – Es geht weiter…

In Nürnberg:

In September startete der ADFC offiziell die Aktion „Radwegeparker“ (<– link auf ADFC-Seite), die über den Winter fortgeführt wird. Jeder kann Fotos an die E-Mail-Adresse auf der Seite senden. Und dass weiterhin auf Radwegen geparkt wird, ist täglich zu beobachten:

Nürnberg, Radweg an der Rollnerstraße

Nürnberg, Radweg in der Rollnerstraße, Bordsteinkante 15 cm

In Fürth:

Von einem Blog-Leser wurde ich auf eine neue Seite aufmerksam gemacht: Fürther Radwege.

Bildschirmfoto vom 2013-12-13 11:23:21

Hier werden seit kurzem Fotos von Radwegen und Falschparkern (und positive Ausnahmen!) gepostet. Einfach mal anschauen und ggf. auch mit Bildern füttern.

Wenn die Polizei täglich mit einer Fahrradstreife unterwegs wäre, dann würden die Gesetzeshüter vermutlich eher einen Blick für diese Misstände entwickeln.


4 Kommentare

Telekom-Loch

Nicht besonders abgesicherte Baustelle auf dem Radweg

Nicht besonders abgesicherte Baustelle auf dem Radweg

Als ich letztens am Laufertorgraben fuhr, war ich zuerst nur von dem Transporter irritiert, der mitten auf dem Radweg stand. Ich wollte schon ein Foto für die ADFC-Radwegeparkeraktion (ja, das läuft auch im Winter weiter, schickt Fotos!) machen, als ich bemerkte, dass sich hinter dem Fahrzeug ein riesiges Loch in der Fahrbahn befand. Außerdem hing der Deckel in die Gegenfahrbahn. Die Telefon-Heinis waren wohl zu faul um irgendwas aufzustellen.

Gefährlich. Blöde Baustelle.


11 Kommentare

So geht es auch…

Bei den Diskussionen über Falschparker auf Radwegen taucht immer wieder die Problematik des Lieferverkehrs auf. Wo soll der Lieferwagen stehen, wenn nicht auf dem Radweg?

Niederländischer Laster beim Ausladen in München

Niederländischer Laster beim Ausladen in München

Anfang des Monats war ich mit dem Fahrrad in München unterwegs als ich von der Situation hier oben auf dem Bild überrascht wurde: Der Lastwagen parkte ausnahmsweise mal nicht auf dem Radweg (Schutzstreifen), sondern daneben auf der Auto-Fahrbahn. Auch wenn es viele nicht wissen: So gehört sich das, denn parken auf dem Schutzstreifen ist nicht erlaubt.

Beim Vorbeifahren stellte ich dann fest, dass der Laster aus den Niederlanden kam. Da musst ich schmunzeln und freute mich, dass es doch noch Fahrer gibt, die auf Radfahrer Rücksicht nehmen.