nürnberg2rad

Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs


2 Kommentare

Brompton times… Die ideale Jahreszeit fürs Faltrad

S-Bahn

Mein Brompton in der S-Bahn

Es wird immer kälter. Für längere Fahrten habe ich nicht immer Lust, mich entsprechend umzuziehen. Also kommt jetzt mein Brompton Faltrad vermehrt zum Einsatz. Maximal 15 Minuten / 4 km fahren, oftmals auch kürzer, dann geht es in S-Bahn, U-Bahn oder Bus. Das Brompton reist als Gepäckstück mit und das Herrchen braucht sich nicht verkleiden.

Brompton in der S-Bahn

Mein Brompton in der S-Bahn

Ende letzter Woche war ich kurz bei meinem Fahrradhändler (Velo Radsport) und habe wieder bestaunt, was es aktuell an schönen Falträder gibt: Brompton, Birdy und Strida:

Brompton

Brompton-collection + Testräder

Birdy-Auswahl

Birdy-Auswahl – Vollgefederte Falträder

Coole Strida-Räder

Strida-Räder – Cooles Design und genial konstruiert


2 Kommentare

Bei Sonnenaufgang…

Heute 7:25 Uhr, kurz nach Sonnenaufgang im Knoblauchsland

Heute 7:25 Uhr, kurz nach Sonnenaufgang im Knoblauchsland

Obwohl es zurzeit spürbar frischer wird am Morgen, macht es mir immer noch viel Freude, mit dem Rad ins Büro zu fahren. Heute war ich etwas früher als sonst und habe diesen schönen Sonnenaufgang geknipst.

Auf den Straßen im Knoblauchsland, zwischen Nürnberg-Boxdorf und Fürth-Poppenreuth sind trotz fortschreitenden Herbsts immer noch viele Radfahrer unterwegs. Einige sehe ich mehrmals pro Woche und wir grüßen uns mittlerweile, wenn wir uns begegnen. Mir gefällt das. Welcher Autofahrer hat schon das Vergnügen, dass er von den Menschen, die im täglich entgegenkommen, ein herzliches „Guten Morgen“ zugerufen bekommt?

Am Abend ist es dann schon dunkel. Da sehe ich nur die Scheinwerfer und nicht wer dahinter strampelt…


Hinterlasse einen Kommentar

Nürnberg Critical Mass November 2013

Das Wetter hat nicht mitgespielt. Es war knapp über dem Gefrierpunkt und pünktlich zur Abfahrt vom Opernhaus fing es an zu nieseln. Trotzdem waren fast 200 Radfahrer gekommen um heute Abend wieder gemeinsam durch die Stadt zu fahren und um damit ein Zeichen für den Radverkehr zu setzen. Irgendwo habe ich den Spruch aufgeschnappt „nur die Harten kommen in den Garten..“.  Das stimmt schon… die sonstigen 200 Schönwetterfahrer, die im Sommer noch zusätzlich dabei waren, haben gefehlt.

Das Motto der heutigen Fahrt war „Warnweste“. Viele hatten sich in Gelb und Orange mit Reflexstreifen geworfen. Ich mag das normalerweise nicht so, aber so im Pulk habe ich mich dann nicht mehr geniert 🙂

Einziger persönlicher Kritikpunkt an der Fahrt: Beim Passieren des Ghost bikes an der Gleißbühlstraße hätte ich mir gewünscht, dass die Musik kurz ausgemacht wird. Vielleicht klappt das beim nächsten Mal. Ansonsten hat es wieder Spaß gemacht und es war nett wieder einige neuen Leute kennenzulernen.

Nach ca. 2 Stunden hielten Gregor, Karl und ich es dann für genug. Im langsamen CM-Tempo waren wir alle 3 etwas ausgekühlt und haben dann einen Zahn zugelegt. 10 Minuten später waren wir in der Nordstadt und wieder aufgewärmt.

Next Critical Mass: Freitag 27.Dezember 2013 um 18 Uhr am Opernhaus in Nürnberg. Tipp: Zieht euch warm an!


3 Kommentare

SKS Spoiler Pro

Ob dieses Teil zum Preis von 2,59€ etwas taugt, wird sich vermutlich in der kommenden Woche schon herausstellen

SKS Spoiler Pro

SKS Spoiler Pro

So wie es aussieht, wird es mehr als einmal regnen. Gelegenheit genug also, die Qualitäten dieses Stückchens Gummi zu testen. Ich verspreche mir dadurch vor allem weniger Dreck an der Kette. Die Fläche ist relativ gering, ich bin also eher skeptisch, ob es großartig was bringen wird, aber es war das einzige, was ich im Fahrradgeschäft gefunden habe. Übrigens wundert es mich, dass dieses Teil auf der Internet-Seite von SKS nicht auffindbar ist.

Ich werde wieder berichten 🙂


Hinterlasse einen Kommentar

Eine Radreise durch Bayern – Tag 2

Montag früh war die Welt grau, kalt und mit Nieselregen überzogen. Ich zog jetzt meine Regensachen an, die ich erst kurz vor München wieder ausziehen würde. Nicht weil es den ganzen Tag regnen würde, aber weil es wärmer war.

Feucht und kalt am Morgen

Feucht und kalt am Morgen

Das malerische Bad Tölz ließ ich schnell hinter mir und bald verlief der Radweg teilweise etwas weiter von der Isar entfernt. Ich liebe es durch unbekannte Dörfer zu fahren, wo es nach Heu und Kuhstall riecht.

So stellt man sich Bayern vor... nur mit Sonne

So stellt man sich Bayern vor… nur mit Sonne

Wieder so ein toll gespflegter Radweg

Wieder so ein toll gepflegter Radweg

Teilweise führte der Weg wieder über steile Geröllfelder, die den Isarradweg darstellen. An einer einsamen Hütte im Wald habe ich kurz pausiert und die Banane aus der Jugendherberge verdrückt. In Wolfratshausen habe ich bei einem Bäcker/Café was zu Mittag gegessen und heiße Kakao getrunken. Dann ging es wieder zurück auf die Piste.

Pause im Wald

Pause im Wald

Herrlich war die Strecke am Isarkanal. So ein stiller Ort in der Nähe der Großstadt München ist wunderbar.

Isarwehr / Isarkanal

Isarwehr / Isarkanal

Bei Grünwald wurde die Strecke für mein Trekkingrad mit 37-er Reifen fast unbefahrbar. Will man damit die Radfahrerhorden aus der Stadt fernhalten? Mehrere Teilabschnitte sind offensichtlich schon seit längerem gesperrt, lassen sich aber trotzdem befahren.

Isar

Isar

Als plötzlich rechts neben dem Radweg ein Elch herumlag, merkte ich, dass ich den Tierpark Hellabrunn erreicht hatte. Bei Familie meiner Frau konnte ich in München übernachten. Aber es waren noch anderthalb Stunden zu überbrücken, bis jemanden daheim sein würde. Also auf zum Marienplatz (voll!). Unterwegs hatte ich auf einer Tafel gelesen, dass es am Rindermarkt beim Umweltladen einen kostenlosen Radlplan von München geben würde. Der Laden gibt es aber seit einigen Jahren nicht mehr. Das erfuhr ich aber erst nach einigem Suchen bei der Touristeninfo im Rathaus. Den Plan würde ich aber beim Umweltreferat in der Bayernstraße bekommen. Ein schöne Gelegenheit die Stadt weiter mit dem Rad zu erkunden. Das Umweltreferat fand ich nicht, aber das Referat für Bildung und Sport. Die hatten den Plan auch vorrätig und damit ausgestattet fand ich mich 2 Straßen weiter an der Wiesn (Oktoberfest) wieder.

Oktoberfest

Oktoberfest

Auweia, so viele Menschen und so ein Krach (sehr voll!!!). Das war ich nach meiner einsamen Tour gar nicht mehr gewohnt. Einmal bin ich um die Theresienwiese herum geradelt (das ist netterweise erlaubt), staunte über mehrere Bierleichen und noch so einiges und machte mich dann langsam auf den Weg zu meinem Quartier, wo ich mich mit einer Tasse heißen Tee aufwärmte.

Am ersten Tag war ich (ab Mittag) ca. 35-40 km von der Österreichischen Grenze bis nach Bad Tölz gefahren. Die zweite Etappe schätze ich (mit Verschwenk nach Wolfratshausen und Stadtrundfahrt in München) auf ca. 70 km. Ich habe keinen Tacho am Rad, weil ich mich davon so gehetzt fühle, also kann ich nur in etwa die Werte des Routenplaners im Web übernehmen.

Für den Dienstag hatte ich noch keine Ahnung, wie weit ich kommen und wo ich die Nacht verbringen würde.