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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs


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Radeln über den Hauptmarkt in Nürnberg

Vor 4 Wochen ging der Kampf um den Hauptmarkt wieder los. Insbesondere die Stadtratsfraktion der Grünen hat in der bisherigen Stadtratslegislatur-Periode durch mangelnden Ideen für den Radverkehr geglänzt. Und dann kam ausgerechnet von denen letzten Herbst der Vorschlag, den Hauptmarkt für den Radverkehr zu öffnen, wenngleich auch als Versuch. Aus meiner Sicht ein verkehrspolitisch unkluger Schachzug. Warum?

Nachdem es fast 2 Jahre ruhig gewesen war, ging das Säbelrasseln im Rathaus und in der Presse wieder los. Der Grünen-Vorschlag wurde im Verkehrsausschuss behandelt und jeder musste was dazu beitragen. Vor allem die CSU ist wie so oft gegen jegliche Erleichterung für den Radverkehr. Diesmal vor allem unter dem Deckmantel des Behindertenschutzes bzw. im Interesse der Marktkaufleute.

Haben die Kritiker nicht gemerkt, dass seit Jahren täglich 1.500-2.000 Radfahrer über den Hauptmarkt fahren? Und dabei sind keine Probleme aufgetreten! Aus dem Grund hätte ich die Situation so gelassen wie sie ist und hätte das Thema nicht wieder aufgekocht (liebe Grüne: Es gibt viele Fahrrad-Baustellen in der Stadt, die mehr Aufmerksamkeit brauchen!!!). Die Polizei greift am Hauptmarkt nur ein, wenn man Mitbürger in Gefahr bringt und wer sich normal verhält hat eigentlich nichts zu befürchten.

Der Vorschlag sollte noch mal überarbeitet werden, wurde verschoben und wird voraussichtlich in September noch mal behandelt. Ich habe dafür nur eingeschränkt verständnis. Aber wenn es schon eine Lösung geben soll, dann so ähnlich wie in der Fußgängerzone von Isny im Allgäu wo ich vor einigen Tagen folgendes Bild gemacht habe:

Fußgängerzone in Isny: Radfahrer dürfen mit angepasster Geschwindigkeit weiterfahren.

Fußgängerzone in Isny: Radfahrer dürfen mit angepasster Geschwindigkeit weiterfahren.

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Lauter Omnibusse in der Altstadt

Augustinerstraße Richtung Hauptmarkt

Augustinerstraße Richtung Hauptmarkt

Tourismus ist wichtig für Nürnberg, aber müssen die Omnibusse bis an den Hauptmarkt stehen? Warum müssen die dort stehen bleiben? Können die nach dem Entladen der Fahrgäste nicht einfach wieder raus? Oder gleich draußen bleiben? Es ist eh schon so eng in der Altstadt und ein schöner Anblick ist es auch nicht.

Für Radfahrer ist überall zu wenig Platz… Schon klar, warum….

 


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Aufsteigen, bitte!

Ein wirklich sehr gelungener Film zum Radverkehr in Nürnberg mit Vergleichen zu Kopenhagen.

Auch zu finden unter der Seite www.nuernberg-steigt-auf.de

Wichtige Erkenntnisse:

1. Es ist noch viel zu tun
2. Die Politik muss sich zum Radverkehr bekennen
3. Der Radverkehr muss die oberste Priorität im städtischen Verkehr bekommen