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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs


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Nein Autofahrer, dort DARF ich nicht fahren!

Hassobjekt

Hassobjekt

Die Situation: Gehweg mit „Radfahrer frei“-Symbol. Ich fahre auf der Fahrbahn.
Zuerst werde ich ganz brutal geschnitten. Der Außenspiegel des Autos nur einige Zentimeter von meinem Lenkerende entfernt.

Ich habe kurz darauf die Gelegenheit, den Autofahrer anzusprechen.

Radfahrer (RF): „Entschuldigung, Sie wissen schon, dass Sie mich gerade fast umgefahren haben, oder?“.
Autofahrer (AF): „Entschuldigen Sie mal, dort ist ein Radweg!“.
RF: „Erstens ist das kein Radweg und zweitens ist das auch kein Grund mich fast zu töten“.
AF: „Natürlich ist das ein Radweg und den sollten Sie nutzen!“.
RF: „Nein, das ist kein Radweg und ich DARF dort nicht einmal fahren“.
AF: „Sind Sie blind, da ist doch ein Radfahrer-Schild!“.
RF: „Jawohl, dort ist ein Fahrradsymbol, aber ich DARF dort trotzdem nicht fahren“.
AF: „Sie sind bekloppt, das ist ein Radweg und dort sollen Sie fahren“.
RF: „Verdammt nochmal, wie oft soll ich das noch sagen, ICH DARF DORT NICHT FAHREN!“.
AF: „……..(Pause)….. wieso sollen Sie dort nicht fahren dürfen?“.
RF: (Seufzt) „Na endlich….Das ist ein Gehweg auf dem nur alte Omis im Schritttempo fahren dürfen. Ich fahre 25km/h, das ist dort nicht erlaubt. Ich muss auf der Fahrbahn fahren und möchte dabei von Ihnen in Zukunft nicht mehr in Gefahr gebracht werden. Wie gesagt, ich DARF dort nicht fahren!“

So in etwa, werde ich in Zukunft solche Diskussionen führen. Alles andere hat keinen Sinn.

P.S.: Solche unsinnige Verkehrsschilder sind z.B. in der niederländischen Verkehrsordnung gar nicht vorgesehen. Warum wohl?

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Parking Day 2015 in Nürnberg

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Am 18.September fand dieses Jahr überall auf der Erde der diesjährige PARK(ing) Day statt. Die Grundidee hinter PARK(ing) Day ist, darauf hinzuweisen, dass in den Städten enorm viel Platz durch stehende Fahrzeuge belegt wird. Und dass dieser Platz mit etwas Kreativität viel schöner gestaltet werden könnte.

 

Langweiliges Blech auf der einen Seite...

Langweiliges Blech auf der einen Seite…

 

Buntes Treiben auf der einen Seite

Buntes Treiben auf der anderen Seite…

Für einige Stunden an diesem Tag wurden PKW-Stellplätze in der Königstraße in Nürnberg zu autofreien Bereiche. Kleine Parks, temporär umgestaltete Parklücken, die zum Verweilen einladen.

Sieben Organisationen hatten sich dieses Jahr zusammengeschlossen. Gregor, Nicole und ich waren für den ADFC vor Ort. Neben einer Sitzgelegenheit und Kinderspielzeug (wurde benutzt!) boten wir den Passanten die Teilnahme an den ADFC-Verkehrsquiz mit 11 kniffligen Fragen an.

ADFC-Verkehrsquiz

ADFC-Verkehrsquiz

 

Wann wurde das letzte Mal in der Königstraße so auf der Straße gespielt?

Wann wurde das letzte Mal in der Königstraße so auf der Straße gespielt?

Ein Jahr zuvor noch hatte die Nürnberger CSU die Aktion noch in schärfsten Tönen kritisiert. Als ob die Verkehrsinfrastruktur der gesamten Innenstadt zusammenbrechen würde, wenn 5 Parkplätze für 4 Stunden anders benutzt werden. Dieses Jahr war von der Seite nichts mehr zu vernehmen.

Spontane Parkplatzbelegung an der anderen Straßenseite, aber...

Spontane Parkplatzbelegung an der anderen Straßenseite, aber…mit Parkschein!!!

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Das Wetter hätte noch etwas besser sein können und leider war ein Teil der Fläche hinter einem Gemüsestand versteckt. Trotzdem war die Stimmung gut und war viel Abwechslung geboten.

Live-Musik vom Feinsten

Live-Musik vom Feinsten

 

....und Beats und Späßchen beim Fahradabstellen

….und Beats. Zudem Kreativität beim Fahradabstellen

Nächstes Jahr wieder mit neuen Ideen für schönere Straßen im Zentrum!

Lustig war's!

Lustig war’s!

 

 

 

 

 

 


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The beauty and the beast

Links: beast

Links: beast

Heute früh sah ich sie nebeneinander in der Fürther Südstadt. Ich fand den alten Polo auf einmal so putzig neben dem schwarzen Monster. Da habe ich fast Mitleid bekommen.

Solche Monsterautos mitten in der Stadt, wie kommt man auf so eine Idee? Der passende Artikel aus der Süddeutschen dazu: –> hier


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Kritik an Unfall-Berichterstattung

Zuerst ist es natürlich schockierend, was vor 2 Tagen in Erlangen passiert ist. Ein schreckliches Ereignis für alle Beteiligte und Verwandte. Den Unfallhergang möchte ich nicht kommentieren, dazu fehlen mir die relevanten Informationen und die Lust.

Um was es mir geht, ist die Art der Berichterstattung in den Lokalmedien. Zuerst wird korrekt über den Unfall berichtet. Dann aber geht es im letzten Absatz in die falsche Richtung:

Im Satz zuvor wird beschrieben, dass der Radfahrer gestorben ist. Im Anschluß kommt die Information, dass der Autofahrer einen Schock erlitten hat. Das ist verständlich und auch schlimm. Aber warum müssen Automarke und -Typ genannt werden? Und der Sachschaden am VW Tiguan in Höhe von ca. 1000 Euro? Was ist da passiert? Gab es vielleicht einen Kratzer im Lack der Stoßstange? Wo ist da die Relevanz und die Relation zum Unfalltot eines Menschen?

Warum werden Marke und Typ des Fahrrads nicht erwähnt? Und die Höhe des Sachschadens am Fahrrad?: „Am Hercules De Luxe enstand ein Totalschaden in Höhe von ca. 400 Euro“. Merkst du es auch? Wie albern das klingt? Deswegen wäre ich dafür, dass solche Berichte nicht einfach 1:1 aus dem Unfallbericht der Polizei übernommen werden, sondern dass Journalisten hier für Qualität und etwas Pietät sorgen. Lasst den Auto-Unsinn einfach weg!

Ich schicke diesen Beitrag mal an die Redaktion. Hoffentlich bewirkt das was.


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Liebe Firma Audi AG…

Liebe Firma Audi AG,

für das Fahrverhalten Ihrer Kunden sind selbstverständlich nicht verantwortlich. Oder vielleicht doch ein wenig?

Quelle: Audi AG

Quelle: Audi AG

Als Alltagsradfahrer meine ich feststellen zu können, dass 9 von 10 Autofahrern sich mir gegenüber rücksichtsvoll benehmen. Sie halten beim Überholen die ca. 1,5m Abstand ein, die vorgeschrieben ist, sie schneiden mich nicht, sie halten beim Verlassen von Grundstücksausfahrten. Manche lassen sogar in der Schlange vor der Ampel rechts eine Gasse frei, damit ich am Stau vorbei nach vorne fahren kann.

Aber ca. 1 von 10 Autofahrern benimmt sich leider nicht so. Die stören mit Ihrem Verhalten nicht nur, sie bringen mich teilweise ernsthaft in Gefahr. Und jetzt kommt die interessante Erkenntnis: Als ich von einigen Monaten für mich angefangen habe, herauszufinden was die 10% Auto-Assis kennzeichnet, war ich bald überrascht. Die meisten von ihnen fahren ein Audi! Klar, es sind einige Fiats, Alfa Romeos und Lieferwagen (Sprinter, Ducatos, etc.) dabei, aber von diesen 10% sind überaus die meisten: Audifahrer.

Natürlich ist diese Beobachtung sehr subjektiv und kann von mir nicht wissenschaftlich unterbaut werden. Darum geht es auch nicht. Ich habe aber unwillkürlich angefangen über das „Warum“ nachzudenken. Liegt es an der Konstruktion der Fahrzeuge? Sind sie von außen viel breiter als sie von innen erscheinen? Sind die sogenannten B-Säulen zu massiv, wodurch die schmale Silhouette des Radfahrers verdeckt wird? Ist die Geräuschdämmung so gut, dass der Insasse nichts mehr von außen mitbekommt?

Oder ist es ein bestimmter Typus Mensch, der sich in einen Audi reinsetzt? Gut, wer einen Q7 fährt (für Autolaien: Das ist eins der monströsesten SUV-Wüstenschiffe auf Deutschlands Straßen), wer einen Q7 fährt, der gehört für mich schon zur Kategorie „ich-zeige-allen-wie-groß-und-mächtig-ich-bin-weil-ich-sonst-nur-ein-armes-Würstchen-bin“.

Es sind nicht nur die dicken Audis, nein sogar häufig die Kleineren vom Typ A3. Vielleicht sind die Fahrerinnen und Fahrer frustriert, weil sie sich keinen A4,5,6,7,8 kaufen konnten? Oder genau umgekehrt…wollen die A3-Fahrer mit ihrer „Mach-Platz“-Fahrweise zeigen, dass sie diesen Edel-Golf fahren, weil sie sich für etwas besseres halten als ein echter VW-Golf-Fahrer?

Ich werde es wohl nicht herausfinden. Mittlerweile haben Sie in Ihrer Werbung etwas geändert. Vor einem Jahr war es noch „Streetfighter“ (siehe Blogbeitrag), aber das ist glücklicherweise vorbei. Ein Beitrag zum Rücksicht im Verkehr war das nicht. Inzwischen werden überall Fahrräder und Radfahrer in die Werbefotos versteckt und das sicherlich nicht unabsichtlich. Was ist der tiefere Sinn dahinter? Soll das Automobil glänzen, neben dem unscheinbaren Drahtesel? Soll etwas Sportlichkeit vermittelt werden? Oder heißt es: „Audifahrer: Das ist deine Zielscheibe“….? Ich hoffe doch nicht letzteres. Pass mal gut auf!“

Quelle: Audi AG

Quelle: Audi AG

Liebe Firma Audi. Bitte schreiben Sie doch mal in die nächste Werbung rein: „Audifahrer fahren Auto wenn sie müssen, aber Rad wenn sie können!“. Vielleicht steigt dann wirklich mal der eine oder andere aufs Rad und wundert sich über das Fahrverhalten von manchen OOOO-Fahrern….

Quelle: Audi AG

Quelle: Audi AG


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Aus dem Auto, aufs Rad. Wie soll das gehen?

Als Kind und Jugendlicher war ich ein echter Autonarr. Die Liebe fürs Blech ließ nach, als ich bei meinen ersten Autos merkte, welche (unkalkulierbare) Kosten damit einher gingen. Keine Rennboliden, sondern alles nur sehr solide, ja sogar spießige Autos nannte ich im Laufe der Jahre meins.

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In den letzten Jahren bin ich zunehmend mit dem Fahrrad unterwegs. Gleichzeitig fand in der Zeit ein Perspektivenwechsel statt. War der Griff zum Autoschlüssel früher ganz normal, so überlege ich heute 3 mal, ob ich auch anderweitig zum Ziel kommen kann. Begriffe wie Nachhaltigkeit, Peak-oil und Suffizienz führen zu einem anderen Bewusstsein bei der Mobilität. Sicherlich auch, weil ich ein nachdenklicher Mensch bin.

Mein Verständnis für Mitmenschen, die für Kurzdistanzen (also für mich sind Entfernungen bis 3km wirklich kurz) jedes Mal ins Auto steigen, schwindet immer mehr. Meistens sind diese Fahrten kleine Einkäufe, z.B. zum Bäcker, oder Besuche beim Frisör oder bekannten, die nicht mal mehr als 3-4 Straßen weiter sind. Ich kenne Kollegen, die 1,5km von der Arbeit entfernt wohnen und jeden Tag ins Auto steigen. Der ökologische Footprint solchen Aktionen könnte so viel besser sein, wenn man sie zu Fuß oder mit dem Rad macht. Außerdem bewegt man sich etwas, braucht keinen Parkplatz suchen und schont den Geldbeutel und den (kalten) Motor. Die betroffenen machen sich scheinbar darüber keine Gedanken.

Am 3. Februar fand im Bildungszentrum Nürnberg* (=Volkshochschule) ein Vortrag mit anschließender Diskussion unter dem Titel: „Zukunft der Mobilität – Wohin bewegen wir uns?“ statt. Der bekannte Verkehrsexperte und Blogger (Zukunft-Mobilität) Martin Randelhoff gab einen leider etwas kurzen Ausblick über die globalen Änderungen in der Mobilität der kommenden ca. 20 Jahre. Danach fand eine Podiumsdiskussion mit einem Vertreter des VCD-Nürnberg, den verkehrspolitischen Sprecher und stv. Fraktionsvorsitzenden der SPD-Stadtratsfraktion und Martin Randelhoff statt.

In der geschilderten Zukunftsvision nimmt der Anteil des PKW- und LKW-Verkehrs in den nächsten Jahren irgendwann deutlich ab. Gewinner auf den Kurzdistanzen sind Angebote wie Fahrrad, Elektrofahrzeuge und ÖPNV. Auf den größeren Distanzen wird vor allem der Schienenverkehr als Gewinner gesehen. Als Ursachen für die Entwicklungen wurden sowohl Kostensteigerungen als auch der urbane Verkehrsinfarkt genannt.

In der Diskussionsrunde konnte ich mir folgende Frage nicht verkneifen: „Eine schöne Vision der Zukunft und viele Leute werden das auch unterschreiben, aber wenn es dann an die Änderung der eigenen Mobilität geht, dann werden viele sagen: Ja, aber nur ohne mein Auto! Mein Auto ist mir heilig! Sollen die anderen sich ändern. Die Deutschen haben eine sehr hohe emotionale Bindung zum Auto. Wie glauben die Podiumsteilnehmer, kann man diese Bindung lösen kann?“

Die Antworten auf meine Frage haben mich enttäuscht. Die allgemeine Auffassung ist, dass vor allem ältere Leute so stark am Auto hängen und dass vor allem die jüngere Generation mit ganz anderen Prioritäten aufwächst. Nach dem Motto: Das Problem erledigt sich von selbst, wenn die älteren aussterben. Vor dem Wissen, dass die älteren immer älter werden, stimmt mir dieser Ansatz nicht sehr optimistisch. Bis die alte Generation weg ist, dauert noch mindestens 40 Jahre, so lange möchte ich nicht auf eine Mobilitätswende warten müssen. Als weiteres Argument wurde die Schaffung des passenden Alternativangebots betont. Auch hier kann ich nur müde lächeln. Speziell was die Stadt Nürnberg angeht. Investitionen in ÖPNV-Lösungen wurden zu viel in die teure U-Bahn gesteckt. Bis die Stadt-Umland-Bahn zwischen Nürnberg und Erlangen in Betrieb geht, bin ich vielleicht schon in Rente. Mit dem flächendeckenden Ausbau des Nürnberger Fahrradnetzes (ein Netz voller Löcher) ist in den nächsten Jahren auch nicht ernsthaft zu rechnen. Zu groß ist die Angst bei den Kommunalpolitikern der großen Parteien, sich klar pro Fahrrad und kontra Auto zu bekennen. Da hängen Wählerstimmen dran und die sind nun mal emotional an ihrem Auto…. usw. usw.

So beschäftigt mich weiterhin die Frage: Wie bekommt man die Nachbarn, Kollegen, etc. davon überzeugt, wenigstens zeitweise mal das Auto stehen zu lassen und die 1-3km mal mit eigener Energie zurückzulegen? Mit rationalen Argumenten kommt man da nicht weit, das habe ich schon gemerkt. Ist das Autofahren eventuell eine Sucht? Sind die meisten Autofahrer süchtig nach der Droge Auto? Wie funktioniert da der Entzug? Ich weiß es nicht.

Bleibt mir nur, mit anderem Beispiel voran zu gehen.

Habt ihr Vorschläge, Ideen?

*Das Bildungszentrum Nürnberg lädt von Januar bis Juli 2015 zu einer ganzen Reihe von Mobilitäts-Vorträgen ein: Die Welt in Bewegung – Mobilität im Wandel.


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Verkehrszählung 2014 – Keine positive Entwicklung

Quelle: nordbayern.de

Quelle: nordbayern.de

Die ersten Ergebnisse der Verkehrszählung 2014 sind bekannt und werfen kein gutes Licht auf die Verkehrsentwicklung in Nürnberg. Der Autoverkehr stagniert genau so wie der Radverkehr. Offensichtlich schafft man es nicht, die breite Masse der Autofahrer zu einer Änderung der Gewohnheiten zu bewegen.

Der Radverkehrsanteil liegt weiterhin bei 13% und ist damit sehr weit von dem für 2015 gesetzten Ziel von 20% entfernt. Mich wundert das nicht, fehlen doch die richtigen Anreize dafür. Lippenbekenntnisse für den Radverkehr sind zwar gut, aber ganzheitliche Konzepte und Finanzmittel fehlen. Auch der ÖPNV kommt übrigens nicht gut weg.

Auch wenn sich im Rathaus keiner für meine Meinung interessieren wird, gebe ich hier doch mal einige Tipps:

  • Kreuzungsfreie Radschnellwege von der Periferie bis zur Zentrumsgrenze sind (evt. mit Pedelec) eine attraktive Alternative zum Pendeln mit dem Auto.
  • Radverkehrsnetze in der Innenstadt sollen so umgesetzt werden, dass man als Radfahrer sicher und flott (ggf. sogar flotter als mit dem Auto) die gefühlten 3.000 Ampelkreuzungen umgehen kann. Ampeln sind bekanntlich Erfindungen zur Steuerung der Auto-Schwemme. Radfahrer sollten dadurch nicht benachteiligt werden. Diese differenzierte Betrachtung fehlt bisher komplett.
  • Kreisverkehre nach niederländischem Modell mit Vorfahrt für Radfahrer. Weg mit der Ampelwahn.
  • Scheinbar kleine Nachteile wie kleine Bordsteinkanten bei Seitenstraßen oder Kopfsteinpflaster bei Grundstückseinfahrten sollen aus Radwegen ausgebaut werden. Sie machen das Radfahren  unkomfortabel und sogar gefährlich. Wie es gehen soll sieht man in Holland in jeder größeren Straße.
  • Asphaltierung der Radwege neben dem Main-Donau-Kanal.
  • Der Autoverkehr bekommt auf vielen Straßen in der Innenstadt zu viel Platz. Wer Straßen baut wird Autos sähen. Vorschlag: Innerhalb des mittleren Rings soll für Autos nur noch eine Spur verfügbar sein. Gleichzeitig schafft man damit Platz für das Radverkehrsnetz.

Zur ÖPNV:

  • Bessere/sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder an allen Bahnhöfen. Kostenloses Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof.
  • ÖPNV-Anbindungen sollen gradliniger werden. Was hilft mir eine Busverbindung, die durch unzählige Wohnviertel ihre Schleifen zieht, die Reisezeit dafür ins unermessliche Steigt? (z.B. Der Bus, der ohne Umsteigen von meinem Haus bis zu meiner Arbeitsstelle fährt, braucht dafür 60 Minuten. Mit der Fahrrad brauche ich 35 Minuten für die 11,5 km).
  • Bessere Busverbindungen zu den U- und S-Bahnstationen, die zeitlich auf die Züge abgestimmt sind (Beispiel: Zu der S-Bahn-Station in Fürth-Vach fährt kein einziger Bus aus Nürnberg, obwohl im Umkreis von 5km fast 10.000 Menschen wohnen. – Der Fürther Bus fährt immer genau dann weg von der S-Bahn-Station wenn der Zug in den Bahnhof einfährt, äußerst praktisch!)