nürnberg2rad

Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs


Hinterlasse einen Kommentar

Ein Blumenkübel fürs Fahrrad (2)

Ich habe vor langer Zeit mal einen Beitrag über einen Pflanzenkasten geschrieben, woran man 2 Fahrräder gut und sicher befestigen kann. Jetzt habe ich mir selbst einen beim Hersteller (Front Yard Company) in England bestellt und bin sehr begeistert.

Das Rad wird an der massiven Stange gekettet

Das Rad wird an der massiven Stange gekettet

Die Kübel gibt es in Rot oder Grün, mit oder ohne Fahrrad-Symbol auf der Seite. Er ist aus 2mm Stahl, mit mindestens 35% Recyclingmaterial und kann selbst zu 100% recycled werden. Die Befestigingsbügel sind aus fast 2cm Massivstahl.

Nach dem Zusammenschrauben der beiden Hälften.

Nach dem Zusammenschrauben der beiden Hälften.

Unten sind Löcher drin, damit überflüssiges Wasser ablaufen kann. Gefüllt haben wir ihn mit 20kg Kies, einen Sack Blähton und ca. 70 Liter Pflanzenerde (torffrei natürlich!). Zusammen mit dem Eigengewicht wiegt die Sache ca. 70-80kg. Billig ist der Spaß nicht, Inkl. Versand habe ich dafür ca. 275,-€ hinblättern müssen.

Mit angeschlossenem Rad

Mit angeschlossenem Rad

Dafür schaut es viel freundlicher aus als herkömmliche Fahrradbügel und braucht keine Verankerung im Boden (ist aber möglich).


8 Kommentare

Verkehrszählung 2014 – Keine positive Entwicklung

Quelle: nordbayern.de

Quelle: nordbayern.de

Die ersten Ergebnisse der Verkehrszählung 2014 sind bekannt und werfen kein gutes Licht auf die Verkehrsentwicklung in Nürnberg. Der Autoverkehr stagniert genau so wie der Radverkehr. Offensichtlich schafft man es nicht, die breite Masse der Autofahrer zu einer Änderung der Gewohnheiten zu bewegen.

Der Radverkehrsanteil liegt weiterhin bei 13% und ist damit sehr weit von dem für 2015 gesetzten Ziel von 20% entfernt. Mich wundert das nicht, fehlen doch die richtigen Anreize dafür. Lippenbekenntnisse für den Radverkehr sind zwar gut, aber ganzheitliche Konzepte und Finanzmittel fehlen. Auch der ÖPNV kommt übrigens nicht gut weg.

Auch wenn sich im Rathaus keiner für meine Meinung interessieren wird, gebe ich hier doch mal einige Tipps:

  • Kreuzungsfreie Radschnellwege von der Periferie bis zur Zentrumsgrenze sind (evt. mit Pedelec) eine attraktive Alternative zum Pendeln mit dem Auto.
  • Radverkehrsnetze in der Innenstadt sollen so umgesetzt werden, dass man als Radfahrer sicher und flott (ggf. sogar flotter als mit dem Auto) die gefühlten 3.000 Ampelkreuzungen umgehen kann. Ampeln sind bekanntlich Erfindungen zur Steuerung der Auto-Schwemme. Radfahrer sollten dadurch nicht benachteiligt werden. Diese differenzierte Betrachtung fehlt bisher komplett.
  • Kreisverkehre nach niederländischem Modell mit Vorfahrt für Radfahrer. Weg mit der Ampelwahn.
  • Scheinbar kleine Nachteile wie kleine Bordsteinkanten bei Seitenstraßen oder Kopfsteinpflaster bei Grundstückseinfahrten sollen aus Radwegen ausgebaut werden. Sie machen das Radfahren  unkomfortabel und sogar gefährlich. Wie es gehen soll sieht man in Holland in jeder größeren Straße.
  • Asphaltierung der Radwege neben dem Main-Donau-Kanal.
  • Der Autoverkehr bekommt auf vielen Straßen in der Innenstadt zu viel Platz. Wer Straßen baut wird Autos sähen. Vorschlag: Innerhalb des mittleren Rings soll für Autos nur noch eine Spur verfügbar sein. Gleichzeitig schafft man damit Platz für das Radverkehrsnetz.

Zur ÖPNV:

  • Bessere/sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder an allen Bahnhöfen. Kostenloses Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof.
  • ÖPNV-Anbindungen sollen gradliniger werden. Was hilft mir eine Busverbindung, die durch unzählige Wohnviertel ihre Schleifen zieht, die Reisezeit dafür ins unermessliche Steigt? (z.B. Der Bus, der ohne Umsteigen von meinem Haus bis zu meiner Arbeitsstelle fährt, braucht dafür 60 Minuten. Mit der Fahrrad brauche ich 35 Minuten für die 11,5 km).
  • Bessere Busverbindungen zu den U- und S-Bahnstationen, die zeitlich auf die Züge abgestimmt sind (Beispiel: Zu der S-Bahn-Station in Fürth-Vach fährt kein einziger Bus aus Nürnberg, obwohl im Umkreis von 5km fast 10.000 Menschen wohnen. – Der Fürther Bus fährt immer genau dann weg von der S-Bahn-Station wenn der Zug in den Bahnhof einfährt, äußerst praktisch!)


2 Kommentare

Urban Gardening in Nürnberg-Thon

An der Endhaltestelle der Straßenbahn beobachte ich schon seit einigen Wochen eine Rückeroberung der Natur im urbanen Raum. Leider genau an der Fahrradabstellanlage 😉

Fahrradständer an der Endhaltestelle der Straßenbahn in Thon

Fahrradständer an der Endhaltestelle der Straßenbahn in Thon

Sind das schon die ersten Zeichen der Auflösung der Endhaltestelle? Sie wird bekanntlich verlegt, wenn die Straßenbahn 3 km weiter nördlich bei „Am Wegfeld“ endet, aber bis sie fährt, werden wir noch 2 Jahre warten müssen… Mal schauen wie groß die Sträucher bis dahin geworden sind.


3 Kommentare

Abstellen in der Nordstadt (2)

Vor einer Woche hatte ich über das Postivbeispiel einiger Fahrradbügel in der Nürnberg Nordstadt geschrieben. Und gemeint: Mehr solche Abstellmöglichkeiten bitte!

Kaum 3 Tage später wurde die Bitte erhört. 700 Neue Radständer wird es in der Nordstadt geben! Und ich schwöre, dass ich davon wirklich nichts gewusst habe, obwohl einige Kollegen aus der ADFC-Arbeitsgruppe Verkehr gerade zu der Zeit darüber schon informiert wurden.

Quelle: www.nordbayern.de

Quelle: http://www.nordbayern.de – anklicken um den Artikel zu lesen


3 Kommentare

Abstellen in der Nordstadt – Positivbeispiel

Kreuzung Groland- / Pilotystraße

Kreuzung Groland- / Pilotystraße

An der Kreuzung Grolandstraße / Pilotystraße ist ein schönes Beispiel zu sehen, wie in den Stadtvierteln die Abstellproblematik mit einigen Kreuzberger Bügeln ein Stück weit gelöst werden kann. Wenig Aufwand, positive Auswirkung. Ordentlich und sicher. Mehr solche Bügel an Kreuzungen!!!


3 Kommentare

Abstellen, abschliessen, anschliessen (4)

Mal wieder ein neuer Beitrag in der Reihe „Abstellen, abschliessen, anschliessen“. Diesmal wieder ein ausgesprochen schlechtes und ein sehr gutes Beispiel, beides aus Fürth.

Brettergartenstraße, vor einem Küchenstudio

Brettergartenstraße, vor einem Küchenstudio

Nicht nur dass der Felgenbrecher im Kies verankert steht, der Kanaldeckel liegt einige cm höher und erschwert das Abstellen zusätzlich. Ganz klar: Hier sind Radfahrer als Kunde nicht gern gesehen!

Vor dem Radgeschäft Zentralrad. Der Mann versteht worauf es ankommt!

Vor dem Radgeschäft Zentralrad. Der Mann versteht worauf es ankommt!

Hier hat Thomas Schwerdtner (Inhaber vom Zentralrad) ein Exempel statuiert. Eine perfekte Abstellanlage, die nicht nur für seine Kunden zur Verfügung steht. Solche braucht man mehr in den Innenstädten.

Meine Meinung: Lieber viele solche Anlagen als die teuren überdachten, wovon 4 in Nürnberg stehen.


2 Kommentare

Eindrücke von der RAD14

Anbei meine Eindrücke von der RAD14 – Radmesse in Fürth, die dieses Wochenende stattfindet.

Enttäuschung vorm Eingang: Keine sicheren Abstellplätze für Räder, außer an den Laternen

Enttäuschung vorm Eingang: Keine sicheren Abstellplätze für Räder, außer an den Laternen. Glück gehabt, es war noch früh und nicht viel los.

Unterhaltsamer Vortrag über eine Teilnahme an L'Eroica in 2012

Unterhaltsamer Vortrag über eine Teilnahme an L’Eroica in 2012

Kleine Aussteller mit interessanten Konzepten

Auch kleine Aussteller mit interessanten Konzepten

Um die Mittagszeit wird es voller.

Um die Mittagszeit wird es voller.

Neben dem 0815-Angebot gibt es dieses Jahr deutlich mehr Nischen-Angebote

Neben dem 0815-Angebot gibt es dieses Jahr deutlich mehr Nischen-Produkte

Hochwertiges ist natürlich auch dabei...

Hochwertiges ist natürlich auch dabei…

...und immer mehr Stahl !!!

…und immer mehr Stahl !!! Da habe ich mich gefreut.

...und Stahl...

…und noch mehr Stahl…

Der ADFC-Stand mit sehr viel Informationen über Radreisen, Fahrradkarten, etc. etc. erfreut sich reges Interesse.

Der ADFC-Stand mit sehr viel Informationen über Radreisen, Fahrradkarten, etc. etc. erfreut sich reges Interesse.

Die Messe geht noch bis Sonntagabend 18 Uhr.