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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs


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Ein Mäntelchen für den Akku

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Das Bosch Powerpack 400 ist nun etwas besser vor Kälte geschützt

 

Ein Wintermäntelchen für den Akku. Der Hersteller Bosch meint, dass man das nicht braucht. Ich habe von einer Vergleichsmessung gelesen, aus der hervorging, dass es kaum eine Verbesserung gibt. Andererseits gibt es Erfahrungsberichte auf www.pedelecforum.de, die von 5-10% mehr Reichweite im Winter sprechen.

Also probiere ich das auch mal aus. In den letzten 2 Wochen habe ich schon einen merkbaren Rückgang bei der Reichweite festgestellt. Vielleicht hilft es etwas mit dem Schutz. Es ist nicht die Absicht, den Akku dadurch zu wärmen. Beim Fahren produziert der Akku im Inneren etwas Wärme. Mit dem Schutz will ich nur vermeiden, dass der Temperaturunterschied im Akku zwischen inneren und äußeren Akkuzellen zu hoch wird. Bei meinen Fahrten von  30-40 Minuten könnte das vielleicht was bringen. Ansonsten wird der Akku im Winter daheim oder in der Arbeit im Spind gelagert, damit er sich bei ca. 15-20°C wohl fühlt.

Ich habe den Schutz aus einer Auto-Windschutzscheiben-Folie zurechtgeschnitten. Innen drin etwas Schaum, außen Alu-Folie, das sollte etwas isolieren. Kosten 2,-€. Damit ist die Lösung deutlich billiger als spezielle Akku-Hüllen, die für Preisen zwischen 35,- und 50,-€ angeboten werden.

 

 

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Zeit der Fahrrad-Umfragen. Mitmachen!

Fast gleichzeitig starteten Umfragen der Stadt Nürnberg und des Landes Bayern zum Thema Radverkehr. Hier geht es zu den jeweiligen Seiten:

Nürnberg: Umfrage zur Wahl der Verkehrsmittel

Bayern: Internetumfrage zum Radverkehr in Bayern

Beide Umfragen sind anonym und in wenigen Minuten erledigt. Ich kann nur dazu ermutigen mitzumachen!


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Nein Autofahrer, dort DARF ich nicht fahren!

Hassobjekt

Hassobjekt

Die Situation: Gehweg mit „Radfahrer frei“-Symbol. Ich fahre auf der Fahrbahn.
Zuerst werde ich ganz brutal geschnitten. Der Außenspiegel des Autos nur einige Zentimeter von meinem Lenkerende entfernt.

Ich habe kurz darauf die Gelegenheit, den Autofahrer anzusprechen.

Radfahrer (RF): „Entschuldigung, Sie wissen schon, dass Sie mich gerade fast umgefahren haben, oder?“.
Autofahrer (AF): „Entschuldigen Sie mal, dort ist ein Radweg!“.
RF: „Erstens ist das kein Radweg und zweitens ist das auch kein Grund mich fast zu töten“.
AF: „Natürlich ist das ein Radweg und den sollten Sie nutzen!“.
RF: „Nein, das ist kein Radweg und ich DARF dort nicht einmal fahren“.
AF: „Sind Sie blind, da ist doch ein Radfahrer-Schild!“.
RF: „Jawohl, dort ist ein Fahrradsymbol, aber ich DARF dort trotzdem nicht fahren“.
AF: „Sie sind bekloppt, das ist ein Radweg und dort sollen Sie fahren“.
RF: „Verdammt nochmal, wie oft soll ich das noch sagen, ICH DARF DORT NICHT FAHREN!“.
AF: „……..(Pause)….. wieso sollen Sie dort nicht fahren dürfen?“.
RF: (Seufzt) „Na endlich….Das ist ein Gehweg auf dem nur alte Omis im Schritttempo fahren dürfen. Ich fahre 25km/h, das ist dort nicht erlaubt. Ich muss auf der Fahrbahn fahren und möchte dabei von Ihnen in Zukunft nicht mehr in Gefahr gebracht werden. Wie gesagt, ich DARF dort nicht fahren!“

So in etwa, werde ich in Zukunft solche Diskussionen führen. Alles andere hat keinen Sinn.

P.S.: Solche unsinnige Verkehrsschilder sind z.B. in der niederländischen Verkehrsordnung gar nicht vorgesehen. Warum wohl?


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Brompton Faltrad in überfüllter S-Bahn

S-Bahn S1 zwischen Erlangenund Fürth

S-Bahn S1 zwischen Erlangen und Fürth im Ausnahmezustand

Normalerweise ist es in der S1 nicht so voll, aber letztens war nur ein „halber Zug“ im Einsatz und dann wird es schon kuschelig. Kein Problem für den Radfahrer, der sein faltbares Brompton dabei hat. In 10 Sekunden war das kleine Rad noch kleiner und fand einen Platz zwischen meinen Füßen.

Ein Brompton passt immer noch mit rein.

Ein Brompton passt immer noch mit rein.

Wer sich für das geniale Faltrad von Brompton interessiert, kann in den Tags auf „Brompton“ klicken oder den Suchbegriff einfach eingeben.

 


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2 Monate Erfahrungen mit dem BlueLabel Pony

BlueLabel Pony

BlueLabel Pony

Seit gut 2 Monaten fahre ich elektrisch in die Arbeit. Um genau zu sein: Es ist ein Pedelec namens Pony. BlueLabel Pony. BlueLabel ist eine Marke des deutschen Herstellers Riese und Müller (R&M). Das BlueLabel Pony ist ein sogenanntes Compact-Bike. Es hat kleine 20-Zoll-Räder und damit weicht es radikal vom üblichen Bild eines Pedelecs ab.

20 Zoll Räder, Ballonreifen, Scheibenbremse, Federgabel

20 Zoll Räder, Ballonreifen, Scheibenbremse, Federgabel

Einige Fakten
Mein Pony hat eine 8-Gang Alfine-Nabenschaltung, Scheibenbremsen, 50mm breite Ballonreifen und einen verstellbaren Vorbau. Damit lässt sich das Rad im Handumdrehen auf Körpergrößen zwischen ca. 1,55m und 1,95m einstellen. Ein Argument, wenn man so eine Anschaffung auch mal von anderen Familienmitgliedern nutzen lassen möchte. Für meine fast 2,00m war die Sattelstütze zu kurz, weshalb ich mir eine lange Sattelstütze eines R&M Birdy (Faltrad) zugelegt habe. Die Maßen stimmen überein. Auf dem Sattelrohr habe ich das Pony beim ADFC codieren lassen.

Mein Pony ist ein normales Pedelec, wobei der Motor bis ca. 25km/h Unterstützung bietet. Der Bosch-Performance-Motor lässt sich in 4 Unterstützungsstufen einstellen. Wenn die Geschwindigkeit über 26km/h kommt, schaltet der Motor ab, bis es wieder langsamer zugeht, dann setzt die Unterstützung wieder sanft ein. Voraussetzung ist, dass man tritt, sonst macht der Motor nichts. Der Akku hat eine Leistung von 400Wh. Die Reichweite hängt von vielen Faktoren ab. Ich fahre meistens im Eco-Modus und ab und zu im Tour-Modus. Die Modi Sport und Turbo nutze ich nur selten, diese lutschen den Akku aber auch rasant leer. Auf Turbo könnte ich ganz verzichten.
Bei den sommerlichen Temperaturen in August waren 90km realistisch. Bei den aktuellen Temperaturen zwischen 4 und 10° reduziert sich die Reichweite auf ca. 70km. Da man den Akku bei ca. 20-30% Restleistung wieder aufladen sollte, sind aktuell effektiv ca. 50km Reichweite drin. Aufladen dauert dann ca. 2-3 Stunden. Die Reichweite dürfte meiner Meinung nach etwas höher liegen und damit sind wir bei den Kritikpunkten…

Die Kette steckt im Chainglider. Die Pedale sind eher minderwertig.

Die Kette steckt im Chainglider. Die Pedale sind eher minderwertig.

Kritik
Das Pony ist ein hochwertiges Rad, das merkt man schon beim ersten Anfassen. Trotzdem sind einige Komponenten nicht sehr wertig: Die dünnen lila Handgriffe habe ich sofort gegen Ergon-Griffe getauscht, dabei habe ich den überbreiten Lenker an beiden Seiten um ca. 1,5cm gekürzt. Die ebenfalls lila Pedale haben zwar eine große Fläche, die Lager sind nach 1.000km schon ramponiert und die Reflektoren sind nur aufgesteckt.
Der original Gelsattel habe ich an der Original Sattelstütze dran gelassen. Wenn meine Frau damit fährt kommt sie damit klar. Für mich war das Teil unfahrbar. Aktuell ist ein SQLab-Sattel drauf.

Bei Nässe ziehen die Scheibenbremsen magisch Dreck an, schleifen beim Fahren und Quietschen beim Bremsen. Der Lack des Alurahmens hat bereits 3 kleine Macken. Der Lack des Gepäckträgers ist an einigen Stellen schon ab und wurde von mir schon ausgebessert.
Die Federgabel enthält eine Elastomer-Dämpfung und reagiert merkbar auf Temperaturschwankungen.

Mittlerweile sind die 1.000km schon weit überschritten.

Mittlerweile sind die 1.000km schon weit überschritten.

Was mich freut
Das Pony fährt sich erstaunlich gut für die 20-Zoll-Räder. Die Beschleunigung an der Ampel ist sagenhaft. Die breiten Reifen fangen Unebenheiten sehr gut auf. Auch Kopfsteinpflaster (Hauptmarkt!) geht erstaunlich bequem. Die LED-Beleuchtung wird über den Akku gespeist und hält angeblich noch 2 Stunden nachdem der Strom für den Motor nicht mehr reicht. Die hydraulischen Bremsen greifen hervorragend. In der Regel fahre ich im 6.Gang mit einem Tempo von 22-24 km/h. Das ist zwar nicht superschnell, aber diese Geschwindigkeit halte ich dabei konstant, wodurch ich z.B. die 11,3 km zu meiner Arbeit fast 10 Minuten weniger brauche als mit meinem Alltags-Trekkingrad. Eine gewisse Anstrengung ist erforderlich, damit es vorwärts geht, aber trotzdem ist mein Arbeitsweg entspannter und ich bin weniger verschwitzt. Auch Gegenwind lässt sich mit einer höheren Unterstützungsstufe wegbügeln. Den größten Spaß habe ich aber, wenn ich mit 22km/h den Burgberg hochfahre.

Nicht umsonst bin ich in den letzten 2 Monaten bereits 1.000km mit dem Pony gefahren (und noch mehrere Hundert km mit den anderen Rädern). Es lädt dazu ein, schnell noch einen kleinen Umweg zu machen um etwas zu besorgen. Es stellt alles keine wirkliche Anstrengung dar. Ich fahre damit mittlerweile lieber als mit meinem kleinen Honda-Mopped, weil die ganzen Motorradklamotten nicht angezogen werden müssen. Die 9km, die ich immer bis zur Stadt (Nordring) brauche, sind leicht absolviert. Das Auto lasse ich noch häufiger stehen als bisher. Zur Not darf das Rad kostenlos in Bus und Bahn mitgenommen werden. Bis 20 Zoll gilt ein Fahrrad  im VGN-Gebiet als Gepäckstück.

In Neigung und Höhe verstellbarer Vorbau

In Neigung und Höhe verstellbarer Vorbau

Was ich noch vermisse
Leider gibt es in der Arbeit (noch) keine Möglichkeit, den Akku aufzuladen. Dafür würde ich auch bezahlen, denn dann könnte ich die Reichweite besser nutzen. Auch in der Stadt sind mir keine Auflademöglichkeiten bekannt. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mich noch nicht richtig informiert habe. Ich werde mich deswegen mal schlau machen und bis dahin erst mal weiter fahren….

Gekauft bei Zentralrad in Fürth.


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Radfahren auf dem Hauptmarkt in Nürnberg

Im Verkehrsausschuss der Stadt Nürnberg wurde am 22.10.2015 entschieden, dass für eine Probezeit von einem Jahr, der Nürnberger Hauptmarkt für den Radverkehr offiziell befahrbar wird.

Quelle: Wikipedia / Wikimedia / Nicohofmann

Zwischen  dem Schönen Brunnen (links) und der kleinen Straße links von der Frauenkirche soll der Radverkehr erlaubt werden. – Quelle: Wikipedia / Wikimedia / Nicohofmann

Zuerst ist das schon mal eine bemerkenswerte Entscheidung. Es gibt verkehrspolitische Radfahrer (z.B. im ADFC), die sich für das Queren des Hauptmarkts bereits seit über 25 Jahren einsetzen. Dass es jetzt zu dieser Entscheidung gekommen ist, hat viel mit dem Wandel zu einer positiveren Haltung dem Radverkehr gegenüber in der Gesellschaft zu tun.

Bereits Anfang 2013 hatte ich mehrfach über den Hauptmarkt geschrieben.
Der Hauptmarkt und die Nürnberger Fahrradpolitik (06.01.2013)
Hauptmarkt reloaded (08.01.2013)
Weitere Diskussionen um den Hauptmarkt (20.01.2013)
Und auch vor 2 Monaten noch mal
Radeln über den Hauptmarkt in Nürnberg (09.08.2015)

Bis zuletzt hat die Stadtratsfraktion der CSU sich gegen das Vorhaben gewehrt. An sich nichts ungewöhnliches bei Maßnahmen, die dem Radverkehr in der Stadt betreffen. Ausschlaggebend war diesmal vor allem die Haltung des CSU-Wirtschaftsreferenten Dr. Michael Fraas, der u.a. für den Marktbetrieb am Hauptmarkt zuständig ist. Er befürchtet chaotische Zustände und Probleme mit Fußgängern.
Gestützt wurde dieser Widerstand vor allem noch vom Behindertenrat. Die Einwände des Herrn Fraas konnte ich nicht nachvollziehen, weil sie wieder typisch CSU-fahrradfeindliche Polemik enthalten. Die Bedenken des Behindertenrats sind dagegen durchaus ernst zu nehmen.

Was ist die bisherige Situation am Hauptmarkt?
Der Hauptmarkt in Nürnberg ist ein relativ großer Platz mit grobem Kopfsteinpflaster (das sollte aus Sicht des Behindertenrats auch ein Problem sein) und ist verkehrsrechtlich als Fußgängerzone deklariert. Radfahren ist dort aktuell verboten. Da der Hauptmarkt genau mitten in der besten Fahrradverbindungsachse der Stadt liegt (Pegnitztalradweg), fahren seit Jahren viele Radfahrer illegalerweise die ca. 100m über den Markt. Zählungen gehen  von ca. 1.800 Radfahrer täglich aus. Nennenswerte Probleme sind dabei bisher nicht aufgetreten. Polizeiliche Kontrollen sind nur selten durchgeführt worden.

Auf dem Hauptmarkt findet ein Marktbetrieb statt und an einer nicht unerheblichen Anzahl Tage im Jahr ist der Platz durch Veranstaltungen belegt (z.B. Christkindlesmarkt, Bardentreffen, Sportevents, etc.). Außerdem wird jeder Tourist in Nürnberg mindestens einmal den Hauptmarkt besuchen.

Was ist jetzt entschieden worden?
Entgegen einigen wirren Meldungen in der Presse, wird es keine sofortige Öffnung des Hauptmarkts geben, sondern erst Anfang 2016 (die Meldung in der NN-Presse „Der Hauptmarkt ist ab jetzt frei für den Radverkehr“ hatte was von Günter Schabowskis verwirrende Pressemitteilung am 9. November 1989. Die Meldung wurde im Online-Artikel später korrigiert).

Auf Antrag der Grünen Stadtratsfraktion wurde im Verkehrsausschuss entschieden, dass das Radfahren auf dem Hauptmarkt für einen Versuchszeitraum von 12 Monaten erlaubt sein soll.
In der Zeit soll die Fußgängerzone „Hauptmarkt“ zwischen dem Schönen Brunnen und die Brautkehre neben der Frauenkirche befahren werden dürfen (auf dem Bild am Anfang des Beitrags sind sowohl der Schöne Brunnen als auch die Gasse neben der Frauenkirche zu sehen). Allerdings mit einigen Einschränkungen:

Erstens kann der Hauptmarkt nur befahren werden, wenn keine größeren Veranstaltungen stattfinden. Außerdem wird die Freigabe verkehrsrechtlich genau so geregelt werden, wie auch bereits an vielen anderen Stellen in der Stadt: Durch den Zusatz „Radfahrer frei“ ist es dem Radverkehr nur gestattet, mit angepasster Geschwindigkeit und Rücksicht auf die Fußgänger zu queren. Nur „Radfahrer frei“ wird nun mal von vielen Verkehrsteilnehmern nicht unbedingt mit „langsam fahren“ gleichgesetzt.
Der ADFC schlägt sogar vor, explizit auf dem Zusatzschild darauf hinzuweisen, dass der Fußverkehr die höchste Priorität hat und zu berücksichtigen ist.

Vorschläge des ADFC aus dem Brief an die Stadtratsfraktionen vor der Sitzung des Verkehrsausschusses am 22.10.15

Vorschläge des ADFC aus dem Brief an die Stadtratsfraktionen vor der Sitzung des Verkehrsausschusses am 22.10.15

Und wie geht es weiter?
Anfang 2016 wird der Versuch starten. Dafür werden nur die oben beschriebenen Verkehrsschilder benötigt. Der Versuch wird zudem wissenschaftlich begleitet. Die Befürworter der Hauptmarkt-Querung werden vermutlich einiges an Öffentlichkeitsarbeit leisten, damit es keine Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern gibt. Die Herausforderung wird sein, die Verkehrsregel-Analphabeten unter den Radfahrern zu erreichen und zur gemäßigten Geschwindigkeit zu überzeugen. Nur wenn der Versuch ohne nennenswerte Konfrontationen über die Bühne geht, kann darauf gehofft werden, dass die legale Hauptmarktquerung dauerhaft eingerichtet wird.
Währenddessen haben in diversen Online-Kommentaren (z.B. auf nordbayern.de) die Fahrradgegner mit ihren üblichen Argumenten schon auf das Ende des Rechtsstaates eingestellt.

Ich hoffe, dass der Versuch nicht an einigen wenigen Rowdies scheitert, sondern dass alle Verkehrsteilnehmer verantwortungsvoll mit dieser neuen Möglichkeit umgehen.


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Parking Day 2015 in Nürnberg

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Am 18.September fand dieses Jahr überall auf der Erde der diesjährige PARK(ing) Day statt. Die Grundidee hinter PARK(ing) Day ist, darauf hinzuweisen, dass in den Städten enorm viel Platz durch stehende Fahrzeuge belegt wird. Und dass dieser Platz mit etwas Kreativität viel schöner gestaltet werden könnte.

 

Langweiliges Blech auf der einen Seite...

Langweiliges Blech auf der einen Seite…

 

Buntes Treiben auf der einen Seite

Buntes Treiben auf der anderen Seite…

Für einige Stunden an diesem Tag wurden PKW-Stellplätze in der Königstraße in Nürnberg zu autofreien Bereiche. Kleine Parks, temporär umgestaltete Parklücken, die zum Verweilen einladen.

Sieben Organisationen hatten sich dieses Jahr zusammengeschlossen. Gregor, Nicole und ich waren für den ADFC vor Ort. Neben einer Sitzgelegenheit und Kinderspielzeug (wurde benutzt!) boten wir den Passanten die Teilnahme an den ADFC-Verkehrsquiz mit 11 kniffligen Fragen an.

ADFC-Verkehrsquiz

ADFC-Verkehrsquiz

 

Wann wurde das letzte Mal in der Königstraße so auf der Straße gespielt?

Wann wurde das letzte Mal in der Königstraße so auf der Straße gespielt?

Ein Jahr zuvor noch hatte die Nürnberger CSU die Aktion noch in schärfsten Tönen kritisiert. Als ob die Verkehrsinfrastruktur der gesamten Innenstadt zusammenbrechen würde, wenn 5 Parkplätze für 4 Stunden anders benutzt werden. Dieses Jahr war von der Seite nichts mehr zu vernehmen.

Spontane Parkplatzbelegung an der anderen Straßenseite, aber...

Spontane Parkplatzbelegung an der anderen Straßenseite, aber…mit Parkschein!!!

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Das Wetter hätte noch etwas besser sein können und leider war ein Teil der Fläche hinter einem Gemüsestand versteckt. Trotzdem war die Stimmung gut und war viel Abwechslung geboten.

Live-Musik vom Feinsten

Live-Musik vom Feinsten

 

....und Beats und Späßchen beim Fahradabstellen

….und Beats. Zudem Kreativität beim Fahradabstellen

Nächstes Jahr wieder mit neuen Ideen für schönere Straßen im Zentrum!

Lustig war's!

Lustig war’s!