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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs

An der Karlsbrücke…

7 Kommentare

An der Karlsbrücke und am Trödelmarkt in Nürnberg geht es eng zu. Aus dem Grund ist es für Radfahrer nicht erlaubt, entgegen der Fahrtrichtung zu fahren.

Trödelmarkt, zu eng zum Radeln, breit genug um zu parken...

Trödelmarkt, zu eng zum Radeln, breit genug um zu parken…

Trotzdem hindert es diesem Sportwagenfahrer (nicht sportlich genug um ein paar Meter zu gehen) nicht daran, einfach dort mitten auf der Straße zu parken. So ein Verhalten ist statistisch häufiger bei Besitzern von sogenannten Oberklassefahrzeugen zu verzeichnen.

An diesem Wochenende findet im Casablanca Filmkunsttheater das Fahrad Filmfestival statt. Bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Radverkehr in Nürnberg am Samstagabend fand ich den Vorschlag vom Diskussionsteilnehmer Ric (Radkurier bei CycleCowboys) ganz gut: Die Nürnberger Innenstadt soll für Autoverkehr gesperrt werden und es soll mehr grün und mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer geschaffen werden. Die Autos, die hier parken sind mehr Hindernis als Segen.

Wie es anders geht, zeigt dieser Film aus Holland (Stadt Groningen) –> Klick

Autor: Quirinus

Zweirad fahren in Nürnberg und Umgebung. Meistens mit dem Fahrrad. Meine Geschichten, Bilder und Meinungen dazu findest du unter https://nuernberg2rad.wordpress.com

7 thoughts on “An der Karlsbrücke…

  1. Ich kann auf dem Foto nicht erkennen, was ihm das Parken dort verbieten würde. Die Restbreite der Fahrbahn scheint mir gute 3m und am rechten Fahrbahnrand steht er auch. In einer echten Einbahnstraße wäre das Parken auch links erlaubt. Das verdrehte und verunstaltete Straßenbegleitblech an dem Masten rechts im Bild lässt vermuten, dass links ein absolutes Haltverbot sein könnte.

  2. Also ein Zonenhaltverbot mit Zeichen 290… Das sollte man dazu erwähnen, damit verständlich wird, was hier falsch sein soll.

  3. An dieser Stelle ist sehen und gesehen werden seeeeehr wichtig. Hängt mit der Espressobar rechts im Bild zusammen. Und ja, diese Sportwagenfahrer kennen keine Regeln beim Parken ihrer Autos.

  4. Ja, schön wie uns hier einer den Gefallen tut, alle unsere Vorurteile zu befriedigen.
    Aber da das hier ein Radfahren-Blog sein soll, gestatte ich mir mal die ketzerisch Frage, wo hier ein Radfahrer behindert wurde.

    • Der ADFC wünscht sich schon seit Jahren die Öffnung der Brücke in 2 Richtungen für Radfahrer. Das geht nicht, weil angeblich zu wenig Platz da ist. Das ist es, was mich stört.

  5. Da muss man ja nur mal dieselbe Stelle von oben betrachten. Die Brücke ist künstlich eingeengt worden auf eine Fahrbahnbreite von 2 m mit Blumenkübeln, Sperrpfosten und Markierungsnägeln. Hätte man die eingerichtete Fahrbahnbreite belassen wäre mindestens ein Radfahrer im Gegenverkehr problemlos möglich. War aber wohl nicht gewollt.

    Es handelt sich übrigens nicht um eine Haltverbotszone (Z 290), sondern – habe ich heute selbst überprüft – um ein absolutes Haltverbot mit Vz 283. Eine Behinderung entsteht durch den Falschparker dennoch nicht, da die verbleibende Fahrbahn breiter ist als die oberhalb seitens der Verkehrsplaner künstlich geschaffene Einengung.

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