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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs

XXXL falsch geparkt

13 Kommentare

Ohne Worte…

Maxfeldstraße, 15. Januar 2015

Maxfeldstraße, 15. Januar 2015

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Autor: Quirinus

Zweirad fahren in Nürnberg und Umgebung. Meistens mit dem Fahrrad. Meine Geschichten, Bilder und Meinungen dazu findest du unter https://nuernberg2rad.wordpress.com

13 Kommentare zu “XXXL falsch geparkt

  1. Diese „Parkraumnutzung“ wird auch gerne von Mama- Papataxis der Schüler des Hans-Sachs-Gymnasiums verwendet. Steigert minimal einmal in der Woche meinen Blutdruck.

  2. Zitat aus einem Forum:

    „dass es überhaupt Radwege gibt, auf denen man parken könnte, liegt gerade daran, dass man das Primat des KFZ eben nicht antasten möchte. Je höher der Stellenwert, den ein Gemeinwesen dem Radverkehr beimisst, desto weniger Bedeutung hat die Parkproblematik – einfach, weil dann weder Autofahrer noch Radfahrer überhaupt Radwege brauchen.

    Und jetzt wisst ihr auch, warum es unweigerlich Radwegparker geben wird, solange Radwege existieren.“

    http://www.verkehrsportal.de/board/index.php?showtopic=112492&view=findpost&p=1057672294

    • Nur komisch, dass es in Holland selten Radwegeparker gibt. Und warum? Weil diese immer deutlich erkennbar sind (roter Asphalt) und meistens hinter einer doppelten Bordsteinkante verlaufen. So kann man es auch lösen.

  3. Jungs und Mädels bleibt auch mal tolerant. Tut überhaupt nicht weh.
    Beim rum herumfahren einfach etwas mehr aufpassen als sonst.
    Mit Gruss vom Müller aus CH

    • Jaja, den Intoleranten tolerant entgegentreten? Links ist die Bordsteinkante bzw. Autoverkehr und rechts die Fußgänger. Beide sind auch nicht sehr tolerant (was ich bei den Fußgängern auch verstehen kann).

  4. Sorry, aber das geht gar nicht mehr! Man stelle sich vor, ein oder zwei Fahrradfahrer blockieren – z.B. einfach mal nur so – den Fahrstreifen des LKWS! Die Vorstellung wie gereizt der Fahrer reagiert…Rücksichtnahme heisst das Zauberwort! Aber im Alltag findet man das kaum noch, leider.

    • Ich schließe mich Notiznagel an – gerade in dieser Konstellation ist hier Tolerant gegenüber dem parkenden Möbellieferanten notwendig. Dieser Lastwagen parkt ja sicher nicht jeden Tag dort, sondern liefert nur selten schwere Gegenstände genau dort hin. Und er muss irgendwo parken um Auszuladen. Besonders in dicht bebauten Gebieten wie am Maxfeld gibt es keinen Parkstreifen, der dafür nutzbar wäre (sieht man auch schön auf dem Bild – der ist zugeparkt).

      Also bleibt nur „auf dem Fußweg“, „auf dem Radstreifen“ oder „auf der Fahrbahn“. Und bei aller Liebe, speichenschreiber – auf dem Radweg ist beim derzeitigen Nürnberger Radverkehr die rücksichtsvollste Maßnahme. Das ändert sich erst dann, wenn der Radanteil des Verkehrs größer ist als der Autoverkehr.

      • Das Problem ist meiner Meinung nach einfach die Häufigkeit.
        Leider sind solche Radwegparker einfach zu häufig und es vergeht bei mir kein Tag wo ich mehrere solcher antreffe.
        Und sehr rücksichtsvoll ist sowas sicher nicht auf dem Radweg, man darf dann immer toll in den Autovekehr „rein fahren“.

      • *…wo ich nicht mehrerer solcher antreffe.

  5. Stimmt leider, Matze. Nur wird es halt nicht besser, die Situation mit „stellt die Lieferwagen lieber auf die Straße“ anzumahnen. Das kann ja – je nach Situation – eher gefährlicher werden (ich denke da immer an die Pillenreuther Straße. Da steht gerne mal ein liefernder Lastwagen auf der rechten von zwei Spuren und lässt den Radweg frei. Nur habe ich mehr Sorge rechts an dem geparkten Laster vorbeizufahren, als mich links dran vorbeizubewegen, wenn der Laster denn auf dem Radweg steht. Weil da dann auch nur 1,5 Spuren frei sind und kein zweites Auto hin passt).

    Aber da draußen, wo der leichte Schneefall wohnt, kann ich mir die Situation ja anschauen und – wenn grad ein Auto kommt und der Fussweg frei ist – völlig regelwidrig über den Fussweg fahren. Weil das Hindernis nicht groß ist. Und durchaus ein Hindernis auf dem persönlich sichersten Weg umschifft werden kann. Dafür wird (in Nürnberg zumindest) keiner angehalten und verwarnt.

    Ich wünsche mir nur, dass die Radwegparker die auch in einen etwas weniger komfortablen oder weiter Entfernten Parkplatz gepasst hätten dort parken. Typischerweise die einfachen Autos. Die mal schnell in ein Geschäft wollen. Nicht so sehr die Schwerlastlieferwagen, die ein berechtigtes Interesse an kurzen Wegen haben. Und ich sehe nicht mal die Paketdienste so eng – die stehen da zwar auch jeden Tag, haben aber aus dem eigenen Zeitplan heraus kaum Möglichkeiten das Parken anders zu gestalten. Da müsste die von Quirinus angestrebte Umgestaltung der Radwege auf holländisches/dänisches Niveau stattfinden. Wenn völlig getrennt, dann Problem gelöst.

  6. Toll wäre gewesen, wenn die Möbelpacker drei, vier rote Hütchen auf die Straße gestellt hätten um den Radverkehr sicher auf die Fahrbahn umzuleiten. Aber ohne Hütchen gehts auch.

    • Ja, da stimme ich dir zu karmasithra. Ich muss sagen ich sehe mittlerweile öfters auch Fahrzeuge von der DHL die wirklich direkt auf der Autospur halten und den Radweg frei lassen.
      Die Idee von Stahlbiker finde ich auch nicht verkehrt…
      Hier mal ein Link zu einem anderen Blog auch über so ein Thema:
      http://itstartedwithafight.de/2015/01/23/busgeld-na-und
      Zum Beladen kurzzeitig möglich, aber hier über diese Dauer wie es dort erwähnt wird, finde ich es einfach nicht in Ordnung.

      Ich denke auch um mehr Menschen zum Radeln bewegen zu wohlen, muss dem hier einfach härter nach gegangen werden.
      Wenn ich an ältere Menschen denke, die tun sich einfach nicht so leicht in den fließenden Verkehr einzufahren… und nehmen einfach auf kurz oder lang den Gehweg, weil es denke ich für sie einfacher oder sicherer erscheint.

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