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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs

Bündnis Radfairkehr – die 2. Aktion

2 Kommentare

Am vergangenen Freitag 19.12. hat das Nürnberger Bündnis Radfairkehr seine 2. Aktion in der Öffentlichkeit durchgeführt.

In Anlehnung an einer Aktion, die kürzlich in den Niederlanden stattfand, haben sich Aktionsteilnehmer mit Leckereien an der Ampelanlage am Ludwigstor hingestellt.

Ampelaktion am Ludwigstor

Ampelaktion am Ludwigstor

Die Lebkuchen, Glühwein (bleifrei!) etc. wurden an den Radfahrern verteilt um damit die Wartezeit vor der Ampel zu versüßen. Außerdem wurden Flyer verteilt.

Aktionsteilnehmer im Gespräch mit Radfahrern

Aktionsteilnehmer im Gespräch mit Radfahrern

Ziel der Aktion war es, auf die Benachteiligung bei den Ampelschaltungen für Radverkehr hinzuweisen. Diese sind in Nürnberg überall für den Autoverkehr optimiert, aber niemals gezielt für den Radverkehr. Wenn man mal Grün erwischt, ist das eher Zufall.

Die Aktion ist auch beschrieben auf der Homepage des Bündnis Radfairkehr.

Autor: Quirinus

Zweirad fahren in Nürnberg und Umgebung. Meistens mit dem Fahrrad. Meine Geschichten, Bilder und Meinungen dazu findest du unter https://nuernberg2rad.wordpress.com

2 thoughts on “Bündnis Radfairkehr – die 2. Aktion

  1. Ich mag alle Aktionen, die Kekse beinhalten. Da muss ich ehrlich sein🙂

    Grüne Welle für Radler stelle ich mir aber schwierig vor. Dafür sind die Geschwindigkeiten zwischen den einzelnen Radlern einfach zu unterschiedlich. Ich würde ja sagen: das ist doch das nette am Radeln – wir dürfen so schnell fahren wie wir wollen. Die grüne Welle für Autos funktioniert ja vor allem an den Straßen, an denen die Geschwindigkeitsbegrenzung eingehalten wird (das ist ein separates Thema) – mit fallen da immer der „äußere“ Ring und die größeren Einfallstraßen ein (Münchner, Erlanger). Und da darf man dann eigentlich nicht mehr als +3 km/h oder -5 km/h fahren. Sonst ist es aus mit der grünen Welle.

    Nur was soll dann für Radler (oder besser: alle) gelten. 30 km/h ist schon zu viel. 20km/h ist immer noch zu viel für einige – und die sollen sich eigentlich auch nicht hetzen müssen.

    Gnah. Ausuferndes Gelaber meinerseits: Ich will auch grüne Welle. Für meine Geschwindigkeit. Klar. Sollen alle anderen doch sehen, dass sie genau so schnell fahren…

    • Es geht nicht nur um die Ampelschaltung, es geht meiner Meinung nach auch um die Einstellung, Radfahrer bei Ampeln z.T. anders zu behandeln. In Holland kenne ich auswendig keine Ampel, an der ich als rechtsabbiegender Radfahrer halten muss. Wird es bestimmt geben, aber wird dort wenig nutzen: Es wird sich auch keiner daran halten. So etwas stört nl. den Flow des Fahrens. Genau so an T-Kreuzungen, an denen ich geradeaus will. In beiden Fällen stehe ich in Nürnberg genau so blöd da wie ein Auto. Wo bleibt da der Mobilitätsvorteil, den ich habe?

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