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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs

Falschparken ist zu billig in Deutschland – Du kannst was dagegen tun!

6 Kommentare

Falschparker behindern fast überall

Falschparker behindern fast überall

Im europäischen Vergleich ist das Falschparken in Deutschland so billig wie nirgendwo. Lediglich 20,-€ Strafe drohen, wenn man erwischt wird. Egal ob auf Rad- oder Gehweg oder in zweiter Reihe. Parken auf Behindertenparkplätzen kostet nur geringfügig mehr (35,-€). Da geht es dem Übeltäter in Holland schon ganz anders an den Kragen (360,-€!). Im Schnitt kommt der Autofahrer in Deutschland 75% billiger davon als bei den Nachbarn. Ist das eigentlich normal?

In Deutschland wir Falschparken wohl oft nur als Kavaliersdelikt angesehen. Das soll sich ändern, bringen Falschparker doch andauernd andere Verkehrsteilnehmer in Nöten oder Gefahr. Außerdem nimmt das Falschparken in den letzten Jahren stark zu (Zunahmen von 25-40% in den letzten 4 Jahren in mehreren Städten).

Dieses Wochenende startet eine neue Online-Petition, mit dem Ziel, die Bußgelder für Falschparken in Deutschland auf ein durchschnittliches europäisches Niveau zu bringen.

Hier geht es direkt zur –>  Online-Petition

Hier geht es –> zur Aktionsseite des Initiators (www.clevere-staedte.de)

Zusammenfassung der Forderungen der Petition

Zusammenfassung der Forderungen der Petition – Quelle: http://www.clevere-staedte.de

Viele Fahrradblogs und Facebookseiten weisen gemeinsam auf diese Aktion hin, damit viele Unterzeichner gewonnen werden. Wenn 120.000 Bürger unterschreiben, muss der Bundestag sich mit dem Thema befassen.

Deswegen bitte mitmachen, sofort!

Autor: Quirinus

Zweirad fahren in Nürnberg und Umgebung. Meistens mit dem Fahrrad. Meine Geschichten, Bilder und Meinungen dazu findest du unter https://nuernberg2rad.wordpress.com

6 thoughts on “Falschparken ist zu billig in Deutschland – Du kannst was dagegen tun!

  1. Perfektes Beispielbild !!!

  2. Kann nicht nachvollziehen, warum man eine Petition erstellt, bei der es weiterhin günstiger ist auf dem Rad- oder Gehweg zu parken, als auf der Fahrbahn. So ganz überzeugt, dass das Auto nicht was besonders schützenswertes ist, sind die Initiatoren wohl selber nicht.

  3. Das ist ja wirklich ein schlechter Scherz. In Hamburg kostet schwarzfahren mit Bus und Bahn schon 40 EUR und nach dem dritten Mal Nicht-Bezahlen gibts ein Strafverfahren. Die Gefängnisse sind voll mit Leuten, die aus Armutsgründen keine Tickets für den öffentlichen Nahverkehr kaufen können. Und es stimmt, ich fahre seit fast 30 Jahren in Hamburg Rad, aber ich war noch nie so oft durch Radwegparker in ernsthafter Gefahr, wie in den letzten ein, zwei Jahren. Ich frage mich, wo das Maß ist zwischen dem Schwarzfahren und dem Falschparken.

  4. So ein Ärger, hoffentlich ist kein Radfahrer in die Ladebrücke gefahren.

  5. Pingback: Zweierlei Maß (2) | Mein Fahrrad und ich

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