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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs

Go with the flow vs. Stop and go

7 Kommentare

Warum muss ich hier warten?

Warum soll ich hier warten?

Hier eine Situation, die es in Nürnberg häufig gibt: Ein Radstreifen, eine T-Kreuzung, eine Ampel. Leider werden diese Art von Kreuzungen fast immer so gelöst. Es könnte mit etwas Kreativität auch anders aussehen. Und zwar so, dass man als Radfahrer nicht sinnlos stehen bleiben muss. Klar, es gibt manchmal Fußgänger, die die Straße queren wollen und die sollen natürlich beachtet werden.  Aber meistens steht hier niemanden oder es steht jemanden nur kurz da bis die Ampel grün wird.

Hier noch ein Beispiel aus Holland. Es ist natürlich nicht vergleichbar mit dem Willy-Brandt-Platz in Nürnberg, weil dem Radverkehr deutlich mehr Platz eingeräumt wird, aber es zeigt mal, wie es auch geht. Die Radfahrer können hier weiter fahren und so ihren Vorteil als Verkehrsmittel nutzen.

Ampelfreie Weiterfahrt für Radfahrer in NL

Ampelfreie Weiterfahrt für Radfahrer in NL

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Autor: Quirinus

Zweirad fahren in Nürnberg und Umgebung. Meistens mit dem Fahrrad. Meine Geschichten, Bilder und Meinungen dazu findest du unter https://nuernberg2rad.wordpress.com

7 Kommentare zu “Go with the flow vs. Stop and go

  1. Die gleiche Situation gibt es am neuen verlängerten Radweg in der Gleißbühlstraße am Beginn der Wöhrder Wiese. Die Ampelschaltung ist für die Autos ausgelegt und vor allem Abends steht man einsam an der roten Ampel….

  2. Aber der Vergleich mit dem niederländischen Modell hinkt doch gewaltig, weil dort der Radweg deutlich von der Straße abgesetzt ist. Bei einem Radfahrstreifen wie am W.-Brandt-Platz kann der Radweg schlecht von der Ampelregelung ausgenommen werden, oder?

    • Es zeigt was möglich ist, wenn man dem Radverkehr genug Platz einräumt. Der Vorteil ist gewaltig: Du kannst auch im urbanen Raum über weiten Strecken fahren ohne anzuhalten. Ich kenne auch Stellen in Holland, wo der Radstreifen im Bereich der Ampel einfach hintenherum geführt wird.

  3. Das spannende ist ja, dass in in Nürnberg an manchen Stellen geht. Parallel zur Frankenstraße (heißt die da so) vor dem Gelände der alten Südkaserne gegenüber der Allersbergerstraße geht der Radweg ja an der Ampel vorbei. Klar… doof mit dem Fußweg geführt, aber immerhin.

    Andere Ecke mit dem selben Problem ist die Rothenburger stadtauswärts kurz vor der Von-der-Tann (also dem Ring halt). Da ist im Berufsverkehr auch praktisch nie ein Fußgänger unterwegs, aber mit knapp 30km/h oder drunter verliert man dort die grüne Welle. Und da ist „nur“ Gestrüpp rechts von der Straße. Da könnte man schön einen durchgängigen Radweg hinbauen.

  4. Man könnte das so lösen, dass es auch eine Fahrradampel gibt, die dann blinkt, und mit einem Schild versehen wird, dass bei Blinken die Fußgänger Vorrang haben, man aber vorsichtig durchfahren kann, wenn keine da sind.
    Und wenn die Autos grün haben hat man auch grün.

    In Berlin haben wir auch so Stellen. An der holländischen Lösung erkenne ich nicht wie man als Radler da linksabbiegen soll – wahrscheinlich gar nicht. In Berlin häufen sich Kreuzungen, bei denen die Linksabbieger rechts herum geführt werden, so dass sie den Geradeausverkehr nochmal sinnlos kreuzen müssen – besonders dann ist das idiotisch, wenn die Ampel mal ausfällt oder vielleicht Nachts paar Stunden aus ist.

  5. Der parallele Gehweg am Willy-Brandt-Platz ist im Bereich der Ampel als Rad/Fußweg ausgeschildert. Somit ist das Ampelproblem doch eigentlich recht elegant gelöst.

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