nürnberg2rad

Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs

Der ADFC zieht magere Bilanz 2013

Ein Kommentar

Artikel auf www.nordbayern.de

Artikel auf www.nordbayern.de

Der ADFC hat am Ende des Jahres mal zusammengerechnet, was eigentlich mit der versprochenen 1 Million Förderung des Radverkehrs in 2013 gemacht wurde: Herzlichst wenig! Der Artikel in den nürnberger Zeitungen fasst die Situation gut zusammen.

Die städtischen Finanzierungsmethoden sind für Laien schwer zu durchschauen und das Geld ist auch irgendwo verplant, aber leider sieht der radfahrenden Nürnberger davon in den Straßen der Stadt fast nichts. Es passiert zu wenig und leider wird das Geld mittlerweile mit großen Auto-Straßenbau-Projekten vermischt, so dass unterm Strich die vielen erforderlichen kleinen Maßnahmen auf der Strecke bleiben.Da helfen auch Aktionen wie „Nürnberg steigt auf“ oder den Titel „Fahrradfreundliche Kommune“ nichts.

CSU und SPD im Stadtrat machen nicht den Eindruck, daran interessiert zu sein, grundlegende Änderungen an der aktuellen Situation herbeizuführen. Mir scheint es, als ob beide Parteien vor den Kommunalwahlen Angst haben, als zu viel „Pro-Radverkehr“ verschrieen zu werden (und damit Autofahrer-Stimmen zu gefährden). Aus meiner Sicht unverständlich, denn jeder Autofahrer, der aufs Rad umsteigt reduziert die Verkehrsprobleme der Stadt, auch für die anderen Autofahrer.

Ist das so schwer zu verstehen und zu vermitteln?

Autor: Quirinus

Zweirad fahren in Nürnberg und Umgebung. Meistens mit dem Fahrrad. Meine Geschichten, Bilder und Meinungen dazu findest du unter https://nuernberg2rad.wordpress.com

One thought on “Der ADFC zieht magere Bilanz 2013

  1. Erfreulich, dass die ADFC-Statements in die Lokalpresse finden. Die Kommentare sind teilweise aber weniger erfreulich. Immer wieder gern genommen: Die Radfahrer sollen doch jetzt bitteschön mal endlich ihre eigene Steuer zahlen…
    Ich bin schon ganz froh, dass ich ja eher an der Nürnberger Peripherie mit dem Rad unterwegs bin und nicht täglich in den „Genuss“ der innerstädtischen Rad“infrastruktur“ komme.
    „Nürnberg steigt auf“ und „Fahrradfreundliche Kommune“ sind eh nur PR oder weil’s Fördergelder gab oder weil’s sowieso nicht verpflichtend ist. Lippenbekenntnisse, wohin man sieht.

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