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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs

Ghost bike an Unfallstelle aufgestellt

7 Kommentare

Ghostbike an der Ecke Gleisbühlstraße / Blumenstraße

Ghost bike an der Ecke Gleißbühlstraße / Blumenstraße

Heute, am 25.11.13, wurde an der Unfallstelle, an der vor 4 Wochen eine Radfahrerin zu Tode kam, ein sogenanntes ghost bike aufgestellt.

Die Initiative dazu kam aus Kreisen von Critical Mass-Teilnehmern und wurde vom ADFC unterstützt. Um 20 Uhr fanden sich ca. 40 Radfahrer an der Ecke Gleißbühlstraße / Blumenstraße für eine kurze Gedenkveranstaltung zusammen. Mehrere Anwesende zündeten Kerzen an und ein Teil sprach gemeinsam ein kurzes Gebet, einige hatten Blumen dabei.

DSC_0874

Ich hoffe, dass das ghost bike für einige Zeit ein Mahnmal bleibt.

Siehe auch:

Autor: Quirinus

Zweirad fahren in Nürnberg und Umgebung. Meistens mit dem Fahrrad. Meine Geschichten, Bilder und Meinungen dazu findest du unter https://nuernberg2rad.wordpress.com

7 thoughts on “Ghost bike an Unfallstelle aufgestellt

  1. Hallo!

    „Ich hoffe, dass das ghost bike für einige Zeit ein Mahnmal bleibt.“

    Das hoffe ich auch. Und weil das Rad – wie auf dem Foto zu sehen – mit einem richtig guten Schloss fixiert ist und an der Stelle hoffentlich kein großes Hindernis für Fußgänger darstellt, gibt es genau genommen kaum eine rechtliche Handhabe, es zu entfernen. Das kann man (leider) auch bei anderswo vergessenen Schrotträdern ganz gut beobachten, die jahrelang Fahrradabstellanlagen oder Laternenmasten blockieren, bis Vandalismus und Rost sie nach und nach beseitigen.

    Schöne Idee, das mit den Ghost bikes. Hoffentlich gibt es keinen Anlass, dass ich mein ausgedientes Altrad dafür zur Verfügung stellen muss.

    Gruß

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  5. Sind Ghost-Bikes wirklich sinnvoll? Nach meiner Meinung sagt mir so ein Rad nur: “Radfahren ist gefährlich, lass es lieber sein.” Das Fahrrad sensibilisiert auch nicht für typische Gefahren, denn wie der Unfall passiert ist und wie sich Radfahrer verhalten sollten, ist nicht erkennbar. Gerade sicherheitsorientierte Radfahrer, die man mit den Ghost-Bikes erreichen könnte, ziehen doch daraus die falschen Schlüsse: Sie fahren lieber an den Stellen, wo sie sich subjektiv sicher fühlen, wo sie aber subjektiv unsicher sind (z.B. Gehwege hinter “schützenden” parkenden Autos). Ich gehe davon aus, dass Ghost-Bikes keinen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten, sondern zu weniger Radverkehr führen und Radfahrer zu objektiv gefährlichem Verhalten anregen.

    • Es stehen am Wegesrand in ganz Deutschland mehrere Zehntausend Kreuze für Auto-Verkehrsopfer. Dadurch fährt auch kein Mensch weniger Auto. Ich hoffe mal, dass das Ghostbike bei den vorbeifahrenden Autolenkern ein Impuls zur Rücksichtnahme ist… Die Radfahrer wissen schon, dass sie vorsichtig sein sollen

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