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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs

Kampfradler-Polemik

10 Kommentare

Es ist mal wieder soweit. Die Nürnberger Presse hat den Kampfradler wieder ausgegraben.

Bildschirmfoto vom 2013-10-13 13:40:08

Quelle: nordbayern.de

Hier ist der –> Link auf den Artikel.

Mich regen solche Überschriften derart auf, das kann ich kaum beschreiben. Blöde Redaktion!

Es sollte jeder gewarnt sein, der ausnahmsweise mal nicht sehr penibel die Verkehrsregeln beachtet: Nächste Woche wird verdeckt ermittelt!

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Autor: Quirinus

Zweirad fahren in Nürnberg und Umgebung. Meistens mit dem Fahrrad. Meine Geschichten, Bilder und Meinungen dazu findest du unter https://nuernberg2rad.wordpress.com

10 Kommentare zu “Kampfradler-Polemik

  1. Hi,

    zuerst mal meinen allerherzlichsten Glückwunsch zu dem spitzenmäßigen Blog. Ich hatte Deinen Blog erst vor ein paar Tagen entdeckt und muss sagen, ich bin begeistert. Ich wohne zwar nicht direkt in Nbg. sondern im Umland, fahre aber auch täglich Fahrrad und auch des öfteren nach Nbg. in die Stadt. Vielen Dank, dass Du auf die „Aktion“ der Pozilei hingewiesen hast. Trifft sich gut, da ich diese Woche mal in die Stadt fahren will. Der Artikel in dem Link ist recht interessant, allerdings sind die darunter aufgeführen Kommentare teils so gehirnfrei verfasst, dass mir meine restlichen Haare zu Berge stehen. Hier wird immer wieder von „Ramboradlern“ und „Kampfradlern“ gesprochen, die anscheinen alle fahren wie die Sau. Kommentatoren, die soetwas behaupten sollten mal in New York einem Radkurier begegnen – dann wissen sie was Sache ist. Ich habe zumindest die lezten 10 Jahre keinerlei „Kampfradler“ gesehen.

    Ansonsten mach so weiter mit Deinem Blog. Ich werde ihn definitiv regelmäßig weiterlesen.

    Schönen Tag noch und viel Spass beim Radeln wünscht

    Peter

  2. Die Überschrift ist schon schlimm, aber der Artikel selbst setzt noch einen drauf … wow.

  3. Seit erscheinen des Artkils wird man selbst wenn man vorschriftsmäßig und vorsichtig fährt, als Rowdyradler beschimpft. Die blose Radfahrerexistenz genügt schon, um angefeindet zu werden.

    [Quirinus: Sorry Bernd, den Rest deines Kommentars habe ich entfernt, das war mir etwas zu heftig]

  4. Mal wieder ein typischer Anti-Radfahr-Artikel. „Aufregend“ daran finde ich das gestellte Foto – selten so was Albernes gesehen – und der Hinweis, dass 2012 soundsoviele Radler verunglückt sind. Ach ja, und deswegen werden sie kontrolliert??? Wohl ganz vergessen, dass ungefähr 3/4 der Radfahrer verunglücken, weil ein Autofahrer schuldhaft beteiligt war.
    Würg…

  5. Okay, dann gehöre ich also ab heute auch zu den Kampfradlern, denn ich fahre auch auf meinem MTB ohne vorschriftsmäßiges Licht mit Dynamo – habe nur die unerlaubte Batterie-Variante.
    Interessant, was heutzutage alles so unter Rüpel-, Raudi- und Kampfradler einsortiert wird. Danke für den Bericht!

  6. Sind die Zivilbeamten für euch Kampfradler überhaupt schnell genug? Fehlt denen nicht etwas Fahrpraxis?

  7. Der Artikel liest sich als hätte ihn jemand geschrieben, der sich zu Fuß max vom Haus bis zur Garage bewegt und am Stammtisch von Ramsauers Polemik gehört hat. An die Kommentare habe ich mich gar nicht gewagt..
    Interessant, dass das Symbol Bild von einer Versicherung stammt. Es sieht eher aus als hätte sich ein Zuschauer mitten auf die MTB-Strecke gewagt als dass es in der Stadt aufgenommen wurde. So dörflich ist Nürnberg doch bestimmt nicht.

  8. Hallo,

    bezeichnenderweise hat man von der groß angekündigten Aktion nichts mehr gehört, ähnlich wie bei vielen anderen per Presse verbreiteten Schwerpunktkontrollen auch.
    In der besagten Woche hat es hauptsächlich geregnet. Ich war viel in der Stadt unterwegs, Kontrollen habe ich keine gesehen. Zivilstreifen auf Fahrrädern würde man natürlich auch höchstens daran erkennen, dass sie zu den wenigen Radfahrern gehören, die die StVO-Vorschriften einhalten (und auch das ist IMHO nicht durchweg der Fall).

    Was bleibt, ist der Eindruck, dass schon durch die Ankündigung von Kontrollen und den passenden Unterton in der Presse ein gewisser Druck auf die Radfahrer erzeugt werden soll, sich vorschriftsgemäß zu verhalten. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass tatsächlich eine relevante Zahl von Verkehrsteilnehmern ihr Verhalten ändert, nur weil diese Kontrollen angekündigt werden. Noch weniger mag ich glauben, dass die wiederholte Ankündigung von gezielten Kontrollen langfristig mehr bringt, als das negative Image von Radfahrern als „Kampfradler“ zu verfestigen. Die passende Begleitmusik von der Nürnberger Presse gibt es ja leider zuverlässig.

    Gruß

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