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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs

Eine Radreise durch Bayern – Tag 1

5 Kommentare

Es ergab sich zufällig, dass meine Frau und ich am vergangenen Wochenende in Tirol waren. Als der Termin feststand, hatte ich schon bald die Idee, den Rückweg nach Nürnberg mit dem Fahrrad zu fahren, oder wenigstens den Teil ab der Grenze. Und so kam es: Am frühen Sonntagnachmittag wurde ich samt Fahrrad und Gepäck am alten Grenzübergang am Achenpass aus dem Auto gelassen. Für die Rückreise hatte ich mir 5 Tage eingeplant.

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Das erste Stück bis zur Sylvensteinsee führte über den Deutsch-Österreichischen Fernradweg „Via Bavarica Tyrolensis“ südlich der B307. Zustand: Verheerend, denn oftmals bestand der „Radweg“ nur aus Geröll oder er war komplett gesperrt, weshalb ich dann auf die Bundesstraße ausweichen musste.

Rustikaler "Radfernweg" Via Bavarica Tyrolensis

Rustikaler „Radfernweg“ Via Bavarica Tyrolensis

Der Belag war da zwar besser, aber mit dem schnellen Autoverkehr nur eine Armlänge neben mir war es nicht schön fahren.

Am Sylvensteinsee konnte ich durch einen Tunnel im Berg auf den Isartalradweg abbiegen.

Fahrradtunnel durch den Berg!

Fahrradtunnel durch den Berg!

Die nächsten 2 Tag würde ich mehr oder weniger an diesem Fluss entlang fahren.

Da unten ist die Isar

Da unten ist die Isar

Statt Sonne kam immer mehr kalter Wind auf. Via Lenggries (inkl. Umweg – leider nicht optimal beschildert) ging es noch bis Bad Tölz. Eine Beschilderung zur Jugendherberge ist im südlichen Teil der Ortschaft leider nicht vorhanden. Deswegen musste ich öfters nach dem Weg fragen bis ich meine Bleibe erreichte. Eine schöne, neue Jugendherberge, aber leider auch die teuerste, in der ich jemals übernachtet habe.

Die Wettervorhersage für Montag sah nicht gut aus…

Doppelbelegung der Strecke mit 2 Radfernwegen

Doppelbelegung der Strecke mit 2 Radfernwegen

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Autor: Quirinus

Zweirad fahren in Nürnberg und Umgebung. Meistens mit dem Fahrrad. Meine Geschichten, Bilder und Meinungen dazu findest du unter https://nuernberg2rad.wordpress.com

5 Kommentare zu “Eine Radreise durch Bayern – Tag 1

  1. Ich bewundere Deine Spontanität. So weit bin ich noch nicht! Touren plane ich immer vorzeitig durch.
    Wie machst Du es bei diesen spontanen Fahrradtouren mit dem Übernachten. Auf gut Glück irgendwo was suchen?
    Bist Du auf DJH spezialisiert oder kehrst Du auch in Gasthöfen/Hotels ein?
    LG

    • Hallo Jürgen, so spontan war das jetzt auch nicht, aber im Prinzip habe ich mir zuvor nur noch 2 Karten besorgt, wodurch ca. 80% meiner Strecke mit topografischem Material abgedeckt war. Dann habe ich mir überlegt wo ich übernachten könnte. Ich bin gerne in Jugendherbergen (war ich diesen Sommer auch schon als ich einige Tage mit dem Motorrad unterwegs war), oder schaue nach Bett&Bike-Unterkünften. Wenn ich alleine unterwegs bin, bekomme ich immer irgendwo ein Bett.

      • Klappt das mit DJH bzw. Bett&Bike ohne Reservierung immer gut oder kommst Du oft an Unterkünfte, wo nichts mehr frei ist?

      • In der Regel rufe ich an, wenn absehbar ist, das ich den Ort an dem Tag erreiche. So klappt das gut. Und dann ist um diese Jahreszeit die Touristensaison vorbei, das macht es einfacher, vor allem wenn man nur alleine ist. Natürlich sind auch besondere Events wie Messen oder z.B. in München das Oktoberfest zu berücksichtigen. Aber richtig lange suchen muss man eigentlich nie.
        Anfang August war ich mit meiner Frau mit dem Rad in Berlin unterwegs (Mauerradweg). Da haben wir am letzten Tag auch spontan was gesucht. Als wir in Teltow bei einer Gaststätte nachgefragt haben, konnten die uns einen super Landgasthof in 4 km Entfernung empfehlen. Angerufen -> bestätigt -> hingefahren.

  2. So mache ich das auch immer: nachmittags irgendwo anrufen und mich anmelden. Das schöne am Radreisen ist ja die Freiheit, an einem Ort so lange zu bleiben, wie man möchte, langsamer oder schneller zu fahren oder bei Sauwetter einfach eher eine Bleibe zu suchen, finde ich. Wenn man dann weiß, ich muss abends da und da sein, ist der Spaß doch nur noch halb so groß. Ich reise allerdings immer in der Nebensaison, da ist diese Spontanität einfacher.

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