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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs

ADFC-Aktion gegen das Parken auf Radwegen

9 Kommentare

Auf der Homepage des ADFC Nürnberg (http://www.adfc-nuernberg.de/radverkehr/aktion-radwegparker) werden seit kurzem Fotos von Falschparkern auf Radwegen veröffentlicht.

Beispiel von der ADFC-Homepage

Krasses Beispiel von der ADFC-Homepage

Jeder Radfahrer oder anderer Bürger kann Fotos von Falschparkern im nürnberger Stadtgebiet (unter Angabe von Ort und Zeit) an den ADFC senden. Das Kennzeichen wird unkenntlich gemacht (das hat wohl rechtliche Hintergründe). Es gibt Straßenabschnitte, die schon mehrfach fotografiert wurden (z.B: Willstraße), wo die Radwegeparker also öfters ihr Unwesen treiben.

Bildschirmfoto vom 2013-09-21 21:45:27

Mit Hilfe der Fotos werden Problempunkte aufgedeckt und kann die Polizei zukünftig gezielter kontrollieren.

Aus meiner Sicht eine tolle Initiative: Schickt Fotos!

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Autor: Quirinus

Zweirad fahren in Nürnberg und Umgebung. Meistens mit dem Fahrrad. Meine Geschichten, Bilder und Meinungen dazu findest du unter https://nuernberg2rad.wordpress.com

9 Kommentare zu “ADFC-Aktion gegen das Parken auf Radwegen

  1. Ein Tipp:
    Einfach Vogelfutter aufs Autodach streuen!
    Das spricht sich schneller herum, als man gedacht hat, bei den Tauben der Umgebung … die picken dann und gacken und picken und gacken… usw..

    Ob hier eine eventuelle mittelbare „Sachbeschädigung“ durch den Vogelfutter-Ausstreuer vorliegt wurde – zumindest in Österreich . noch nicht ausjuduziert!

    In den Bereich der Sachbeschädigung könnte aber die Manipulation an den Autoventilen fallen: Kappe herunter schrauben und (hölzernes) Streichholz in das Ventil einführen, bis es pfff macht!
    Ein in Wien schon öfters erfolgreich erprobtes Mittel gegen Falschparker.

    Die Autorschaft beider Selbsthilfemaßnahmen gebührt dem leider viel zu früh verstorbenen „Ethno-Radler“, Ur-Steirer und ehemaligen gewerbsmäßigen Geschäftsführer der ARGUS-Radlobby Hannes Zotter.

    • Der Blogautor übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte der Kommentare, die auf …..blablabla 😉

    • Wenn Vögel ihren Nachwuchs mit Vogelfutter füttern, ist das aber nicht gesund für die Kleinen.

      Es geht aber auch ohne Tiere, falls man Kontakte zu den Alternativ-Eltern aus der Windelfrei-Szene hat 😉

      [Liebe Juristen, es handelt sich um einen Scherz!]

  2. Hallo,

    gestern hat ein Crowdfunding für die Programmierung einer ‚App‘
    gestartet, die es ermöglichen soll Rad- und Fußwegparker recht
    unkompliziert an die zuständige Behörde zu melden.

    Ich für meinen Teil sehe das nicht als Denunziation an, sondern als
    Möglichkeit die Interessen der Radverkehrs mehr in die Öffentlichkeit zu
    rücken. Politik und Behörden dulden das Radwegparken (zumindest in
    Hamburg) regelmäßig zugunsten des Kraftverkehr. Für Fuß- und Radverkehr
    entstehen dadurch immer wieder unangenehme bis gefährliche Situationen.
    Aber das wird dir alles bekannt sein.

    Ich bin jetzt nicht der absolute Radwegbefürworter, aber ich sehe das Potential darin – bei breitflächiger Anwendung – unmittelbaren Einfluss auf das Parkverhalten des Kraftverkehrs Einfluss zu nehmen und nachgelagert Druck auf die zuständigen Behörden auszuüben.
    Sich endlich ernsthaft mit den Belangen des Radverkehrs auseinander zu
    setzen.

    Die Aktion läuft noch 48 Tage. Vielleicht findet sie deinen Zuspruch.
    Dann würde es mich freuen wenn du hilfst sie unter Radfahrern und
    weiteren Interessierten über deinen Blog publik zu machen.

    Ach ja…. die Namensgebung ist nicht so der Knaller. Aber ich sehe eher
    den Inhalt und das Potential.

    http://www.startnext.de/die-strassensheriff-app
    https://www.facebook.com/Strassensheriff

    BTW: Ich habe selbst nichts mit dem Projekt zu tun, bin lediglich ein Alltagsradler und aktiver CM’ler.

    Gruß
    Gerrit

    Das habe ich einfach mal so übernommen – Q. 🙂

  3. Ein krasses Beispiel für einen Sinnlosradweg, in der Tat. Auf dem Weg darf man eh nur bis zum Einbahnstraßenschild radfahren, sowas Dämliches habe ich selten gesehen.
    In diesem Sinne: Radwege zu Parkstreifen, für mehr taugen sie in Nürnberg in aller Regel ohnehin nicht.

    • Hallo Rico, ich habe mich noch mal informiert wegen der Beschilderung, denn mich hat das schon auch etwas verwirrt. Von einem der sich gut auskennt habe ich mir erklären lassen, dass ein Verkehrszeichen sich immer auf den Strassenabschnitt links davon bezieht. Also ist das Schild „Einfahren verboten“ nur für den Bereich links vom Radweg und damit für die Autos gültig. Rechts vom Radweg steht das Radwegeschild, also stimmt auch das. Ist dann doch ok so, auch wenn es nicht sehr selbsterklärend wirkt.
      Deutsche Gesetze, schwierige Gesetze…

      • Servus Quirinus,
        Die StVO sagt zum Zeichen 353 Folgendes: „Wer ein Fahrzeug führt, darf nicht in die Fahrbahn einfahren, für die das Zeichen angeordnet ist.“
        Vorliegend ist hier eine einzige Fahrbahn, für die das Zeichen angeordnet ist. Die Fahrbahn ist hinter VZ353 auch nicht weiter in „Straßenabschnitte“ unterteilt, die zum Radfahren in Frage kämen. Das Zeichen 353 steht hinter dem Zeichen 237 und ist daher ausschlaggebend. Hier hätte es schon des ZZ 1022-10 „Radverkehr frei“ bedurft, um die Einfahrt freizugeben.

        Wie man sieht, sind die Deutschen Gesetze auch für die ausführenden Behörden manchmal zu schwer.

      • Neuerdings macht man das auch nicht mehr so. Aber es ist wirklich zu kompliziert alles.
        Ich wundere mich immer, dass bei Einbahnstraßen, die für Radverkehr in der Gegenrichtung geöffnet wurden, nur am Anfang und am Ende ein Funzelstreifchen auf dem Asphalt gezogen werden. Ich finde das lebensgefährlich. Aber vermutlich reicht das Budget nicht, den Streifen durch die ganze Straße zu ziehen.

  4. Pingback: ADFC-Radwegeparker-Aktion in der Presse | nürnberg2rad

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