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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs

Radwegbeispiel aus Erlangen

8 Kommentare

Mir ist folgenden Radstreifen an der Gebbertstraße in Erlangen als Positivbeispiel aufgefallen:

Rot, klar an beiden Seiten markiert und relaltiv breit

Rot, klar an beiden Seiten markiert und „relativ“ breit

Es gefällt mir vor allem sehr gut, dass der Radstreifen durchgehend rot und an beiden Seiten mit Streifen klar markiert ist. In Nürnberg wird die Farbe rot wenn überhaupt dann nur in Bereich von Kreuzungen eingesetzt, aber sofern ich weiß nie für die komplette Strecke. Außerdem setzt man in Nürnberg dafür in der Regel rote Farbe ein. Dieser Erlanger Radweg ist (so wie ich es aus Holland kenne) aus rotem Asphalt. Das hält sich auf Dauer besser und ist vor allem an der Oberfläche griffiger. Eine klasse Sache!

Klar zu erkennen: Roter Asphalt

Gut zu erkennen: Roter Asphalt

Autor: Quirinus

Zweirad fahren in Nürnberg und Umgebung. Meistens mit dem Fahrrad. Meine Geschichten, Bilder und Meinungen dazu findest du unter https://nuernberg2rad.wordpress.com

8 thoughts on “Radwegbeispiel aus Erlangen

  1. Das ist ja interessant. Habe bisher nie darauf geachtet, ob es sich bei rot markierten Radwegen um Farbe auf schwarzem Asphalt oder roten Asphalt handelt. Gibt es da irgendwelche Vorgaben was wann verwendet wird?

  2. Hallo,
    hätte gerne die Maße…
    1. von der Parkspur
    2. vom Radstreifen
    3. von der angrenzende Fahrspur (auch deren Breite oder „Schmalheit“ ist ein Sicherheitskriterium)

    Trotz der deutlichen ROT-Aspahltierung halte ich diesen Radstreifen für zu schmal, bzw. es fehlt der Sicherheitsstreifen zu den Autos – in Wien spricht man in solchen Fällen von „Micki-Maus-Streifen“, „Todesstreifen“, „Mehrzwangstreifen“ etc.. (nichtsdestoweniger sind 95% aller Radstreifen in Wien zu schmal!)
    Die Schweizer Maße wären:
    2, 00 m Parkspur
    0.80 bis 1,00 m Sicherheitsstreifen
    1,50 m der „eigentliche“ Radstreifen.
    Oberstes Ziel: Kein Schaffen von SCHEIN-SICHERHEIT, d. h. lieber keinen als einen zu schmalen Radstreifen!

    • Nee, ich habe keine Lust irgendwelche Maße zu nehmen und ja, es gibt immer Radstreifen die noch besser aussehen. Ich werde nächstes Jahr im Frühling für den ADFC in Nürnberg einen Vortrag über die Rad-Infrastruktur aus den Niederlanden halten. Das ist für mich das Maß aller Dinge. Aber wenn ich schon mal einen Radstreifen sehe, der deutlich besser ist, als das Meiste, was in Nürnberg geboten wird, dann poste ich das.

  3. Radstreifenbreite oder -Belag sind nur Zweitrangig. Wichtig ist, dass man im Autoverkehr auffällt.
    Wenn Radstreifen völlig deplatziert werden, wie aktuell beim Umbau vom Dürrenhof, dann ist das für die Stadt und die Planer mehr als peinlich.
    Man hätte auch jemanden fragen können, der sich mit so etwas auskennt…

  4. Zu schmal, dadurch wird zuwenig Abstand von den überholenden Autofahrern eingehalten. Dazu noch im Öffnungsbereich der Türen. Da ist der Belag egal, der Radstreifen ist schlechter aus die Fahrbahn.

  5. Meiner Meinung nach entspricht dieser Radstreifen NICHT den deutschen ERA (Richtlinien) – bitte nach sehen und dem Radler-Publikum vorstellen!
    Wir in Österreich, sagen zu diesen, an die Parkstreifen „angepickten“ Radstreifen (oder bei uns auch „Mehrzweckstreifen“):
    >> „Mehrzwangstreifen“
    >> „Todesstreifen“ (aufgehende Autotüren)
    >> „Mickimaus-Radstreifen“
    >> „Alibi-Radstreifen“ etc…
    Der Schweizer Experte j. L. Frossard, einer der ersten der sich mit den sogenannten „Kernfahrbahnen“ beschäftigte, meint, dadurch würde bloß „Scheinsicherheit“ geschaffen und es wäre besser, wenn man den Platz dem Radverkehr nicht zur Verfügung stellen würde, NICHTS zu markieren!!!
    Im Falle des genannten Beispiels wäre Platz genug, wenn man die Stellplatzspur oder eine Fahrspur in Frage stellen würde!?
    Siehe auch:
    http://honzosblog.wordpress.com/2013/05/28/mehrzwangstreifen-ade/
    http://honzosblog.wordpress.com/2013/06/06/so-oder-so/

    • Mir ist die niederländischen Lösung generell lieber (Separierung … auweia, das ist hier verpönt, aber nur weil man nicht weiß wie es richtig geht). Die Markierung von Streifen (sharrows) ist allerdings auch eine interessante Sache. Aber das Problem bei all diesen Pseudo-Fahrradwegen ist: Eine sehr große Zahl von unsicheren Radfahrern wählen lieber den Gehsteig als die „unmarkierte“ Straße. Dann habe ich die Leute lieber auf der Straße auf einem Radstreifen.

      Ich wollte mit meinem Beitrag hauptsächlich auf die farbliche Markierung hinweisen, die ich besser finde, als wenn nur ein Streifen gezogen wird (fällt mehr auf).
      Außerdem merke ich auf Straßen, an denen (noch) keinen Streifen vorhanden ist, dass die Autofahrer weiter rechts fahren und vor allem vor den Kreuzungen und Ampeln keinen Platz zum rechts vorbeifahren freihalten. Da ist mit der Streifen lieber. (siehe auf diesen -> Post)

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