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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs

Eine gute Nachricht…

3 Kommentare

Nach 3 Wochen Blogurlaub geht es mit einer positiven Nachricht weiter: Vor einigen Wochen wurde ein fehlendes Stück Radstreifen zwischen Gleißbühlstraße, Laufertorgraben und Rathenauplatz ergänzt.

Der Radstreifen wurde jetzt weitergezogen

Der Radstreifen wurde jetzt weitergezogen

Und man muss feststellen: Das war gar nicht so schwer! Letzten November hatte ich in einem -> Beitrag schon mal auf dieses Stück hingewiesen, wo mitten auf der Straße der Radstreifen aufhörte. Also, geht doch!

Wenn man glaubt, dass jetzt alles ok ist, dann muss ich das leider verneinen.

Kaum hatte ich mein Fahrrad auf den Gehsteig geschoben um oberes Bild zu knipsen, wurde ich von hinten von einer Radfahrerin angerempelt, die auf dem dem Gehsteig fuhr. Als ich ihr dann versuchte klarzumachen, dass es einen Radstreifen gibt (sogar benutzungspflichtig), kam die Antwort: „Ist mir doch egal, ich muss da runter“ (gemeint war der Weg rechts runter auf die Wöhrder Wiese).

Erstens ist direkt vor dieser Abzweigung die Borsteinkante abgesenkt, also hätte sie weiter auf den Radstreifen fahren können und zweitens ist mir nicht klar ob dieser Weg von Radfahrern genutzt werden kann. Egal, mich hat es einfach gestört, dass man es vielen einzelligen Radfahrern nie Recht machen kann, auch wenn da extra ein Radstreifen eingerichtet wurde. Ein weiterer Fall ist auf dem Bild oben zu sehen (!)

Gleich darauf kamen mehrere Radfahrer in entgegengesetzter Richtung auf dem Gehweg heruntergefahren (siehe Bild unten – von hinten aufgenommen). Da wundere ich mich immer mehr über das Verhalten anderer Radfahrer und immer weniger über die Beschwerden von Fußgängern.

Geisterfahrer auf dem Gehweg - Gleißbühlstraße

Geisterfahrer auf dem Gehweg – Gleißbühlstraße

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Autor: Quirinus

Zweirad fahren in Nürnberg und Umgebung. Meistens mit dem Fahrrad. Meine Geschichten, Bilder und Meinungen dazu findest du unter https://nuernberg2rad.wordpress.com

3 Kommentare zu “Eine gute Nachricht…

  1. Das sieht doch so aus, als ob da vorher ein Mini-Radweg auf dem Gehweg war, oder? Dann siegt anscheinend bei manchen Radlern die Macht der Gewohnheit, wie hier am Münchner Altstadtring (letzter Absatz): http://maxvorstadtblog.de/radlhauptstadt-nadeloehr/

  2. Was ist das denn für ein schmales Stück Streifen?
    Wenn ich genug Abstand nach rechts lasse, fahre ich auf der weißen Linie oder sogar links daneben. Das wird vermutlich von vielen Autofahrern nicht aktzeptiert.
    Fahre ich innerhalb dieses Streifens, werde ich von fast allen KFZlern viel zu eng überholt.

    Es mag gut gemeint sein. Aber wie so oft wurde es schlecht gemacht.

    • So schmal ist es auch wieder nicht und an der Stelle parken keine Autos und es ist sowieso besser als bisher. Für den gemeinen Autofahrer ist jetzt klar, dass er an der rechten Seite etwas Platz lassen soll und nicht mit dem Reifen an der Bordsteinkante fahren soll. Ich gehe also davon aus, dass die Kfz nicht mehr so eng überholen wie bisher.

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