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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs

Ringring vs. Ting!

5 Kommentare

Eine richtige Klingel

Eine richtige Klingel

Bei meinem letzten Hollandbesuch habe ich eine altmodische Fahrradklingel mitgenommen. „Ringring“ macht die. Nicht besonders laut, aber Fußgänger und Radfahrer reagieren unmittelbar und richtig darauf. Warum ich das erwähne?

In den letzten Jahren werden an Fahrrädern immer mehr Leichtgewichtglocken geschraubt, die nur ein schlichtes „Ting“ von sich geben. An meinem Brompton Faltrad, meinem Rennrad, meinem Moutainbike und meinem Singlespeed befinden sich auch solche einsilbigen Klingel. Hauptsächlich wählte ich diese aus ästetischen Gründen, außer beim Brompton, da ist die Klingel fest am Schalthebel dran. Meine Erfahrung mit dem „Ting“ in der Praxis: Entweder hört die angeklingelte Person das kurze hochfrequente Geräusch gar nicht, oder die Reaktion besteht (speziell bei Fußgängern) aus Stehenbleiben oder verwundertes Umdrehen, aber die Leute bleiben mitten auf dem Weg!

Anders ist es mit dem „Ringring“ an meinem Trekkingrad: Kaum benutzt wird Platz gemacht oder ausgewichen. So soll es sein! Jetzt überlege ich mir schon, ob ich einen Generalaustausch der Klingel durchführen werde……

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Autor: Quirinus

Zweirad fahren in Nürnberg und Umgebung. Meistens mit dem Fahrrad. Meine Geschichten, Bilder und Meinungen dazu findest du unter https://nuernberg2rad.wordpress.com

5 Kommentare zu “Ringring vs. Ting!

  1. Hm, interessante Beobachtung. Ich habe auch eine Ting!el und wundere mich mich, warum viele Leute stehenbleiben und sich umdrehen statt beiseite zu gehen. Offensichtlich können sie den Ton nicht einer Fahrradklingel zuordnen.

    • Genau so isses. Und heute habe ich noch was festgestellt: Beim Ting!eln (nette Wortschöpfung!) reagieren die Leute meistens etwas genervt. Beim Klingeln (heute 3x) wird sogar zurückgelächelt!

  2. Vielleicht sollte ich noch mal überdenken, ob ich die Ting!el dranlasse, oder lieber was Altmodisches nehme. Ich find dieses Ting! irgendwie auch praktisch, wenn auch etwas scharf im Ton. Das würde deine Wahrnehmung des Genervtseins unterstützen. Ansonsten wär es mir sehr lieb, wenn die Leute direkt beiseite gehen statt zu gucken. Und ein Lächeln dazu ist doch auch nicht zu verachten.

  3. Interessante Beobachtung.
    Schwankte selber zwischen „RingRing“ und „Ting“, hab‘ mich dann für letztere in sehr lauter Ausführung entschieden. Seitdem erlebe ich neben dem Verwundert-umdrehen, In-jede-mögliche-Richtung-laufen auch das Phänomen des vollständigen Erstarrens..
    Vielleicht sollte ich noch mal gen „RingRing“ umrüsten..

  4. Das ist mir auch aufgefallen. Ich glaube die Leute bekommen irgendwann beigebracht (im Kindergarten oder Grundschule) dass sich eine Fahrradklingel ringring anhört und dass man dann ausweichen soll. Dass eine Fahrradklingel auch dingding machen kann das wird im Kindergarten wohl nicht gelehrt…

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