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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs

So nutzt der Radweg auch nichts…

2 Kommentare

Willstraße, kurz nach 15 Uhr am Samstag Nachmittag. Der Radstreifen ist benutzungspflichtig. Man ahnt schon, da hinter der Ampel, da steht doch ein Auto auf dem Radweg…

Radweg Willstraße / Ecke Bärenschanzstraße

Radstreifen Willstraße / Ecke Bärenschanzstraße

Es steht noch ein Auto daneben. Das weiße Auto hat wohl eine Panne.

2 Autos blockieren den Radweg und die Fahrbahn

2 Autos blockieren den Radstreifen und die Fahrbahn

Und dann kommt es richtig dicke… Es stehen 4,5,6 Autos auf dem Radweg! Und so wie es aussieht, stehen die da wohl länger und öfter…

Alternativer Parkstreifen

Alternativer Parkstreifen

Die Polizei hat in den letzten 3 Wochen intensiver auf solche Verstöße geachtet… Hoffentlich hört sie damit nicht auf. Hier muss regelmäßig kontrolliert werden.

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Autor: Quirinus

Zweirad fahren in Nürnberg und Umgebung. Meistens mit dem Fahrrad. Meine Geschichten, Bilder und Meinungen dazu findest du unter https://nuernberg2rad.wordpress.com

2 Kommentare zu “So nutzt der Radweg auch nichts…

  1. Wieso „nutzt nichts“? Der Zweck ist erfüllt, der radfahrende Untermensch muss sich dem KFZ-Übermenschen mal wieder beugen. Soll er doch zusehen, wie er sich in den fließenden Verkehr wieder einordnet.

    Ist nur ein weiterer „Beweis für ein aufstrebendes Deutschland, in dem der Kraftfahrer nicht nur auf den Autobahnen, sondern auf allen Straßen durch den Radfahrer freie, sichere Bahn findet“. Die Polizei scheint völlig überfordert und/oder desinteressiert, was Ahndung oder Abschleppen von Falschparkern angeht.

    Witzig ist auch die bauliche Überleitung des Radstreifens direkt ins Heck von legal im eingeschränkten Verbot haltenden KFZ (hier der dunkle VW Passat am Kopf der Parkschlange).

    Die Briten versuchen’s jetzt auch mit dem Separations – „cargo cult“:
    http://www.bbc.co.uk/news/uk-england-london-22347184
    Nach NL-Vorbild gebaut, funktioniert aber ähnlich schlecht wie in Deutschland (siehe Konflikt bei 02:00). Meine Prognose: nach den ersten paar Unfällen wird dort nach deutschem Vorbild „Vorfahrt beachten“ für Radfahrer hingestellt und Vorrang des KFZ-Verkehrs zementiert.

    • Diese Überleitung bzw. das abrupte Ende des Radstreifens ist wirklich zum Heulen. Wieder mal ein guter Ansatz mit einer unzureichenden Umsetzung.

      Zu dem Kreisverkehr: Diese Art von Kreisverkehren hat sich übrigens in Holland super bewährt. Der Vorteil: Keine Warterei an Ampeln, der Radfahrer hat Vorfahrt. Sicherlich muss sich der Autofahrer in GB/D noch etwas an solche Konstruktionen gewöhnen.

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