nürnberg2rad

Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs

Ein Fahrradfreundliches Beispiel

4 Kommentare

Ja, auch ich habe gewisse Probleme mit der Auszeichnung „FAHRRADfreundliche Stadt“. Ich hoffe mal drauf, dass die Nürnberger Kommunalpolitik sich dadurch nicht komplett im Selbstgefallen wälzt und die bisherigen spärlichen Bemühungen vollends einstellt. In diesem Blog wird es weiterhin kritische Beiträge geben. Die Überschrift ist deswegen auch ironisch zu verstehen.

Diese Woche wollte ich von der Carl-von-Linde-Straße kommend (neben dem Mercado Einkaufszentrum) gerade aus über die Äußere Bayreuther Straße in die Senefelder Straße radeln. Und dann das:

Eine Straßenquerung, die keine ist (Äußere Bayreuther Straße)

Eine Straßenquerung, die keine ist (Äußere Bayreuther Straße)

Die Fahrradsperre ist mit einem normalen Fahrrad nicht zu befahren, mit dem Faltrad schon gar nicht. Erst im Nachhinein stellte ich fest, dass sich 30 Mtr. südlicher ein offizieller Fußgängerübergang befindet. Ich hätte also absteigen , 30 Mtr. mit dem Rad in der Hand gehen, die Straße zu Fuß überqueren, wieder 30 Mtr. zurück gehen und dann wieder aufsteigen sollen. Seufz… was soll man dazu noch sagen?

Vielleicht nur ein kleines Beispiel. Ich weiß schon, dass es noch viele andere und viel schlimmere gibt. Aber es zeigt mal wieder exemplarisch, wie wenig an den Radverkehr gedacht wird.

P.S.: Mein Verbesserungsvorschlag: Die Sperre entfernen. Eine sogenannte Umlaufsperre installieren, damit man mit dem Fahrrad zwar durchfahren kann, aber stark abgebremst wird (die Autos fahren an der Stelle selten unter 50 km/h).

Advertisements

Autor: Quirinus

Zweirad fahren in Nürnberg und Umgebung. Meistens mit dem Fahrrad. Meine Geschichten, Bilder und Meinungen dazu findest du unter https://nuernberg2rad.wordpress.com

4 Kommentare zu “Ein Fahrradfreundliches Beispiel

  1. Die 10cm Bordsteinhöhe ist doch nix. Einfach drüberhüpfen und gut ist.

    • Mit meinem Mountainbike kein Thema, aber mit Rennrad, Faltrad oder Stadtrad mache ich das nicht und ich sehe es auch nicht ein, dass ich mir solche Stellen als Radfahrer gefallen lassen muss. Das soll geändert werden!

      • Finde ich ehrlich gesagt etwas mimosenhaft (auch die anderen Bordsteinbeiträge hier).
        Mit einem Mountainbike kann man ganze (kurze) Treppen erklimmen, dieses Stüfchen ist höchstens für Kinderräder ein Problem (oder wenn man einen schleichenden Platten hat). Zumal man hier ohnehin vorsichtig machen muss.

      • Erstens weiß ich aus den Niederlanden wie eine optimale Infrastruktur für Radfahrer auszusehen hat und zweitens sind nicht nur Mountainbikefahrer in der Stadt unterwegs (ist sowieso eine Süddeutsche Eigenart). Ich versuche mich in den normalen Radfahrer zu versetzen, der öfters auch mal nicht so jung, sportlich oder mit MTB ausgestattet ist. Und Radfahren in der Stadt soll einfach nicht wie ein Hindernisparcours aussehen. Dafür kann ich mich mit meinem MTB im Wald austoben, wenn ich das möchte.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s