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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs

Winter adé

2 Kommentare

Vor einer Woche sind meine Winterreifen (mit den Spikes) runtergekommen. Es gibt immer noch eine Chance, dass es noch mal  schneit, aber ich hatte sie satt.

Winterreifen mit Kampfspuren

Schwalbe Winter mit Kampfspuren

Wie auf dem Bild zu sehen ist, haben die Spikes ordentlich unter dem Winterbetrieb gelitten. Einige (5 St.) sind am Hinterrad verloren gegangen. Vermutlich durch eine Notbremsung, die ich vor 2 Wochen einlegen musste. Einige anderen sind angerostet, was ich schon etwas merkwürdig finde. Auch wenn Streusalz bekanntlich aggressiv ist, sollte ein Winterreifen damit umgehen können. Ich werde diesbezüglich mal bei Schwalbe nachfragen*.

Jetzt zur Bewertung: Ich bin bis auf ca. 10 Tage den ganzen Winter mit dem Rad in die Arbeit gefahren. Ab Ende Januar stand mir dann zusätzlich das Brompton Faltrad zur Verfügung, das ich an schmuddelfreien Tagen in Kombination mit der S-Bahn genutzt habe. Ansonsten war mein Fahrradmanufaktur-Trekkingrad mit den Winterreifen im Einsatz. Insbesondere auch an Tagen wo es geschneit und/oder gefroren hat.

Wenn mehr als ca. 4-5 cm Schnee lag, wurde das Fahrgefühl sehr unsicher. Bei deutlich mehr Schnee war das Fahren nicht mehr angenehm möglich, aber das kann auch mit der geringen Reifenbreite von 35 mm zu tun haben. Speziell auf festgefahrenen Schneeflächen oder auch auf Eisflächen war das Fahren ein Genuß. Gerade bei diesen Straßenvoraussetzungen möchte man normalerweise nicht mehr auf einem Rad unterwegs sein. Nicht mit den Spikes! Hiermit fühlte ich mich sogar sicherer auf den Eisplatten als wenn ich zu Fuß unterwegs war. Bei Regen empfand ich die Haftung in der Kurven als ungenügend, also war da Vorsicht angesagt. Bei Trockenheit sind die Nägel nur laut und….. insgesamt bremsen sie relativ stark. Das Rad rollt einfach nicht richtig. Ich musste normalerweise 1 Gang niedriger fahren als sonst und das Fahren kostet deutlich mehr Kraft. Genau das hat mich zum Schluß immer mehr genervt und deswegen kamen die Winterreifen jetzt runter.

Mit den Sommerreifen kommt wieder ein ganz befreites leicht rollendes Gefühl. Juhuu, es wird Frühling!

Frühlingsbote im Garten

Frühlingsbote im Garten

*Nachtrag: Schwalbe meint, dass es immer mal zu oberflächlichem Rost kommen kann. Der Spike-Kern ist aber aus irgendein Supertitandingsbums und kann deswegen nicht kaputt gehen. Durch Notbremsungen mit blockierenden Reifen kann es jederzeit zu Verlust von einzelnen Spikes kommen. Netterweise wurden mir kostenlos einige Ersatzspikes zugeschickt.

 

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Autor: Quirinus

Zweirad fahren in Nürnberg und Umgebung. Meistens mit dem Fahrrad. Meine Geschichten, Bilder und Meinungen dazu findest du unter https://nuernberg2rad.wordpress.com

2 Kommentare zu “Winter adé

  1. Ich denke, ich lasse die Spikes noch ein bisschen drauf; soll ja noch mal winterlich werden.
    Bin gespannt, ob ich dann auch fehlende Spikes entdecke, ist mir in den letzten beiden Wintern nicht aufgefallen. Bei mir sind die allerdings auch anders angeordnet, zudem sind meine Reifen breiter. Und rostig ist da nix.

    Krokusse und Schneeglöckchen hab ich schon gesichtet. 🙂

  2. Pingback: Den Winter überstehen (1) | nürnberg2rad

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