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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs

Verkehrsunfallstatisik Nürnberg 2012

2 Kommentare

Heute wurden die Zahlen zur Verkehrsunfallstatistik in Nürnberg für 2012 veröffentlicht. Seit Jahren werden Ende Februar vom Polizeipräsidium einige hochverdichtete Zahlen in altmodisch anmutenden Grafiken dem Volke zur Verfügung gestellt. Hier der Link zur –> PDF

Auszug Radfahrerunfälle aus Unfallstatistik Nürnberg 2012

Auszug Radfahrunfälle aus Unfallstatistik Nürnberg 2012

Hier die Grafik von Seite 11: Radfahrunfälle.

Fazit:

Dafür, dass die Anzahl Radfahrer im Stadtgebiet deutlich zunimmt, ist die gezeigte Entwicklung sehr positiv zu bewerten.

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Autor: Quirinus

Zweirad fahren in Nürnberg und Umgebung. Meistens mit dem Fahrrad. Meine Geschichten, Bilder und Meinungen dazu findest du unter https://nuernberg2rad.wordpress.com

2 Kommentare zu “Verkehrsunfallstatisik Nürnberg 2012

  1. Insbesondere ist der Anteil der „Radfahrer als Hauptverursacher“ deutlich weniger geworden (auf 319, also 42,8% der Unfälle). Zieht man hier noch die Alleinunfälle ab, bei denen natürlich der Radfahrer der Hauptverursacher ist, wird deutlich, dass bei einem Großteil der Unfälle (im wesentlichen) die KFZ-Führer die Schuld an den Radfahrer-Unfällen haben.

    Das entspricht auch meinen Beobachtungen, die aggressive Fahrweise der vierrädrigen Anti-Fahrrad-Fraktion wird immer deutlicher. Ohne mindestens eine Verkehrsgefährdung durch einen KFZ-Führer (z.B. an einer Einmündung plötzliches Vorrücken auf den bevorrechtigten quernenden Radweg) lässt sich in Nürnberg praktisch keine Fahrradfahrt mehr erleben.

    Man bräuchte auch so Videokameres zur Beweissicherung am Lenker wir die Asteroidenbeobachter in Russland.

  2. Dass kein Radfahrer gestorben ist, ist natürlich überaus erfreulich, genauso wie dass die Unfallzahlen nicht steigen, der Verkehrsanteil der Radfahrer aber schon.
    Zu den perversen Manipulationen, die die Polizei (auch in Nürnberg) an diesen Statistiken vornimmt, gehört, auch Alleinunfälle von Radfahrern und Unfälle zwischen Radfahrern in die „Hauptverursacher“-Sparte zu zählen.
    Damit kommt man dann immer noch auf respektable 42,8% und kann in den Medien behaupten, Radfahrer seien in etwa der Hälfte der Fälle schuldig.
    Sieht man sich die Zahlen des Bundesamtes für Statistik an, kommt man zu einem ganz anderen Schluss:
    „Bei Unfällen mit einem Pkw war der Radfahrer nur zu 25,0 % und bei Unfällen mit Güterkraftfahrzeugen nur zu 20,1 % der Hauptverursacher des Unfalls. Bei Unfällen mit Fußgängern wurde dagegen dem Radfahrer häufig (59,3 %) die Hauptschuld angelastet.“ Quelle: Zweiradunfälle 2011, Seite 8.
    https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/UnfaelleZweirad5462408117004.pdf?__blob=publicationFile

    In Nürnberg würde es bei entsprechender Auswertung der Zahlen wohl auch nicht viel anders aussehen.
    Der hohe Anteil an Huptverursachern bei Uunfällen mit Fußgängern legt außerdem auch etwas nahe: Konsequent gegen Gehsteigradler vorzugehen und den Radverkehr grundsätzlich auf die Fahrbahn zu legen, statt ihn auf schmale Gehsteigradwege zu quetschen.

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