nürnberg2rad

Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs


Hinterlasse einen Kommentar

Hinterher-Anhänger aufgestockt

Der Hinterher-Hänger wird von mir regelmäßig für Besorgungen und Einkäufe benutzt. Anfangs (siehe Beitrag –> “Der neue Hinterher Fahrradanhänger”) wollte ich wegen des hohen Preises noch etwas sparen und habe eine eigene Bordwand gebastelt. Mittlerweile habe ich das Original trotzdem gekauft und bin damit sehr zufrieden. Der Hund sitzt in dem höheren Korb jetzt sicherer (keine drehende Speichen auf Augenhöhe) und es schaut außerdem besser aus.

"Hinterher" als Einkaufswagen

“Hinterher” als Einkaufswagen

Mehr Infos unter www.hinterher.com


2 Kommentare

Heute 100.000 !!!

Anzeige auf der Seite "Nürnberg steigt auf"

Anzeige auf der Seite “Nürnberg steigt auf”

Auf der Internetseite vom Verkehrsplanungsamt “Nürnberg steigt auf” (http://www.nuernberg.de/internet/nuernberg_steigt_auf) ist am rechten Bildschirmrand der Zählerstand vom Vortag (Mitternacht) zu sehen. Die Daten kommen vom stationären Zähler am Königstorgraben (siehe –> Beitrag).

Gestern war wohl verhältnismäßig viel los für die Ferienzeit (über 3.300 Fahrer), so dass der 100.000. Radfahrer wohl heute Vormittag die Zählstelle passieren wird (oder bereits hat?). Eine beeindruckende Zahl für die Autostadt Nürnberg!

Der neue Fahrradzähler am Königstorgraben

Der neue Fahrradzähler am Königstorgraben

 


Hinterlasse einen Kommentar

Ein Blumenkübel fürs Fahrrad (2)

Ich habe vor langer Zeit mal einen Beitrag über einen Pflanzenkasten geschrieben, woran man 2 Fahrräder gut und sicher befestigen kann. Jetzt habe ich mir selbst einen beim Hersteller (Front Yard Company) in England bestellt und bin sehr begeistert.

Das Rad wird an der massiven Stange gekettet

Das Rad wird an der massiven Stange gekettet

Die Kübel gibt es in Rot oder Grün, mit oder ohne Fahrrad-Symbol auf der Seite. Er ist aus 2mm Stahl, mit mindestens 35% Recyclingmaterial und kann selbst zu 100% recycled werden. Die Befestigingsbügel sind aus fast 2cm Massivstahl.

Nach dem Zusammenschrauben der beiden Hälften.

Nach dem Zusammenschrauben der beiden Hälften.

Unten sind Löcher drin, damit überflüssiges Wasser ablaufen kann. Gefüllt haben wir ihn mit 20kg Kies, einen Sack Blähton und ca. 70 Liter Pflanzenerde (torffrei natürlich!). Zusammen mit dem Eigengewicht wiegt die Sache ca. 70-80kg. Billig ist der Spaß nicht, Inkl. Versand habe ich dafür ca. 275,-€ hinblättern müssen.

Mit angeschlossenem Rad

Mit angeschlossenem Rad

Dafür schaut es viel freundlicher aus als herkömmliche Fahrradbügel und braucht keine Verankerung im Boden (ist aber möglich).


Ein Kommentar

Der Counter!

Viele Städte hatten ihn schon. Jetzt hat Nürnberg auch einen: Ein Fahrradzähler!

Der neue Fahrradzähler am Königstorgraben

Der neue Fahrradzähler am Königstorgraben

Am Königstorgraben zwischen Lorenzer Straße und Königstraße steht er und zählt den Radverkehr in beiden Richtungen. Voraussetzung ist, dass der Radfahrer über den Asphalt fährt, weil dort Induktionsschleifen eingelassen sind.

Natürlich gab es wieder Kritik, weil Steuergelder… etc. Aber ich finde die Sache gut. Danke an das Verkehrsplanungsamt! Ich wünsche mir noch so einen Zähler am Fuchsloch / Adolf-Braun-Straße an der Querung zum Pegnitztalradweg. Auch hier könnte der Autoverkehr durchaus mal wahrnehmen, dass mehrere Tausend Radfahrer täglich unterwegs sind!


Hinterlasse einen Kommentar

Der neue Fahrrad-Stadtplan ist da!

Vor ca. 2 Monaten kam die Neuauflage des Nürnberger Fahrrad-Stadtplans von der Presse. Nachdem in den letzten Jahren doch einige Änderungen in der Befahrbarkeit des Stadtraums stattgefunden haben, ist diese Karte ene sinnvolle Anschaffung. Die Karte wurde vom Verkehrsplanungsamt Nürnberg erstellt. Ehrenamtliche Helfer des ADFC haben bei der Überprüfung in den einzelnen Stadteilen unterstützt.

Erhältlich ist der neue Fahrradstadtplan für 4 EUR im ADFC-Infoladen (Heroldstraße 2, Nürnberg-N), im Buchhandel, in der NÜRNBERGINFO im Künstlerhaus, Königstraße 93, im BürgerInformationsZentrum im Rathaus, Hauptmarkt 18, und im Dienstleistungszentrum Bau, Lorenzer Straße 30.

Der neue Fahrrad-Stadtplan für Nürnberg

Der neue Fahrrad-Stadtplan für Nürnberg


2 Kommentare

Es tut sich was bei den Radschnellwegen rund um Nürnberg

Fast zeitgleich mit der Hauptmarkt-Diskussion wurde am 17.07.15 offiziell bekanntgegeben, dass für Nürnberg und Umgebung eine Machbarkeitsstudie für Radschnellwege in Auftrag gegeben wurde. Der Bayerische Innenminister Hermann und der Nürnberger Oberbürgermeister Maly gaben dazu eigens eine Pressekonferenz

Etwas mehr als 2 Jahre nachdem die mittelfränkischen Kreisverbände des ADFC einen Vorschlag für die Errichtung von Radschnellwegen publiziert hatten, scheint das Vorhaben konkretere Formen anzunehmen. Die Machbarkeitsstudie wird sicher einige Zeit in Anspruch nehmen, aber immerhin ist ein politischer Wille da und es wird auch schon was untersucht.

Warten wir mal ab, wie es weitergeht. Aber… jedes Mal wenn ich “Radautobahn” lese, bekomme ich einen leichten Wutanfall. Hoffentlich lernt die Redaktion hinzu.


2 Kommentare

Radeln über den Hauptmarkt in Nürnberg

Vor 4 Wochen ging der Kampf um den Hauptmarkt wieder los. Insbesondere die Stadtratsfraktion der Grünen hat in der bisherigen Stadtratslegislatur-Periode durch mangelnden Ideen für den Radverkehr geglänzt. Und dann kam ausgerechnet von denen letzten Herbst der Vorschlag, den Hauptmarkt für den Radverkehr zu öffnen, wenngleich auch als Versuch. Aus meiner Sicht ein verkehrspolitisch unkluger Schachzug. Warum?

Nachdem es fast 2 Jahre ruhig gewesen war, ging das Säbelrasseln im Rathaus und in der Presse wieder los. Der Grünen-Vorschlag wurde im Verkehrsausschuss behandelt und jeder musste was dazu beitragen. Vor allem die CSU ist wie so oft gegen jegliche Erleichterung für den Radverkehr. Diesmal vor allem unter dem Deckmantel des Behindertenschutzes bzw. im Interesse der Marktkaufleute.

Haben die Kritiker nicht gemerkt, dass seit Jahren täglich 1.500-2.000 Radfahrer über den Hauptmarkt fahren? Und dabei sind keine Probleme aufgetreten! Aus dem Grund hätte ich die Situation so gelassen wie sie ist und hätte das Thema nicht wieder aufgekocht (liebe Grüne: Es gibt viele Fahrrad-Baustellen in der Stadt, die mehr Aufmerksamkeit brauchen!!!). Die Polizei greift am Hauptmarkt nur ein, wenn man Mitbürger in Gefahr bringt und wer sich normal verhält hat eigentlich nichts zu befürchten.

Der Vorschlag sollte noch mal überarbeitet werden, wurde verschoben und wird voraussichtlich in September noch mal behandelt. Ich habe dafür nur eingeschränkt verständnis. Aber wenn es schon eine Lösung geben soll, dann so ähnlich wie in der Fußgängerzone von Isny im Allgäu wo ich vor einigen Tagen folgendes Bild gemacht habe:

Fußgängerzone in Isny: Radfahrer dürfen mit angepasster Geschwindigkeit weiterfahren.

Fußgängerzone in Isny: Radfahrer dürfen mit angepasster Geschwindigkeit weiterfahren.

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 113 Followern an