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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs


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Ein Gehweg ist zum…. fahren?

Fahrradstraße südlich vom Bahnhof Fürth

Fahrradstraße südlich vom Bahnhof Fürth

Es ist Sommer. Es ist warm und überall sind plötzlich Menschen mit dem Fahrrad unterwegs. Leider musste ich heute auf dem Heimweg feststellen, dass an bestimmten Abschnitten mehr Radfahrer auf dem Gehweg als auf der Straße unterwegs waren. So ein Jammer…, aber wie bekommt man die Leute dahin, wo sie hingehören? Dahin wo sie von den Autos wahrgenommen werden? Dahin wo immer mehr Radfahrer von Autofahrern wahrgenommen werden sollten? Ich weiß es nicht… Wenn alle auf dem Gehweg fahren, wird es nix mit der Fahrradpräsenz auf der Straße…

Zum Schreien fand ich eine Frau, die letzten Freitag in der Fahrradstraße südlich vom Fürther Bahnhof auf dem Gehweg geradelt ist… und zwar auch noch an der falschen Straßenseite. Geht’s noch, in einer Fahrradstraße?!!! Vielleicht war ihr der Straßenbelag zu schlecht?


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SUV

Wer viel Platz braucht...

Wer viel Platz braucht…

Meine innere Ablehnung gegen diese Soft-Geländewagen-in-XXL-Format nimmt in letzter Zeit immer schneller zu. Diese Monster brauchen nicht nur mehr Sprit (damit wird primär der Eigentümer belästigt), sondern sie brauchen einfach viel zu viel Platz (damit werden andere Verkehrsteilnehmer belästigt). Auf dem Land mag das nicht ins Gewicht fallen, aber in der Stadt merkt man das jeden Tag.

In Parkhäusern nehmen diese Fahrzeuge selten nur einen Stellplatz ein. So breit wie sie sind, passen sie einfach nicht mehr in eine normale Stellfläche rein. Aus Parkbuchten ragen dicke Stoßstangen und breite Spiegel in die Fahrbahn hinein. Mitunter komisch wird es, wenn ich manchmal Damen sehe, die mit ihrem urbanen Wüstenschiff durch die Adlerstraße Richtung Parkhaus bugsieren (Shoppen in der Kaiserstraße?). Klein und zierlich können sie kaum übers Lenkrad schauen, auf dem Beifahrersitz liegt nur eine kleine Prada-Handtasche und sonst ist das Gefährt leer (!). Die Straße ist eng, meistens stehen Autos in 2. Reihe geparkt. Trotzdem ist der Platz zum Durchfahren ausreichend. Aber die Damen überblicken die Ausmaße nicht mehr, sie bleiben stehen, Staus entstehen. Es wird gehupt. Verkehrschaos. Welch ein Fortschritt der Moderne! Da hilft auch Allrad nichts.

Auch vor Ampeln merke ich die Breite der SUVs. Neben diesen Autos vor bis zur Ampel fahren wird immer schwieriger (Hinten stehen bleiben sehe ich nicht ein, wenn ich das möchte, könnte ich Auto statt  Fahrrad fahren).

Lösung? Keine in Sicht. Da diese Spritschlucker immer mehr gekauft werden, scheint die Emotion des Autofahrens (und das Marketing der Autohersteller) über die Vernünft zu siegen.

P.S.: Zum Bild hier oben: Es war genug Platz da um an das Auto vorbei zu fahren, aber mein erster Eindruck war: Muß der sich ausgerechnet an dieser Stelle so breit machen? Wer sich beschweren mag: Die Adresse steht auf der Fahrertür ;-)


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Spontanradweg

Auf der Stadtgrenze zwischen Nürnberg und Fürth (bei EM-Eukal) führt die Kurgartenbrücke über sowohl den Frankenschnellweg als auch über die Pegnitz. Leider ist die Straße dort deutlich schmäler als die Straßenabschnitte jenseits der Brücke. Als Radfahrer braucht man auf dem Abschnitt ordentlich Selbstbewusstsein oder man weicht auf den Gehsteig aus…was wiederum nicht erlaubt ist…

Diese Woche wurde wegen einer Baustelle eine Fahrspur gesperrt und eine Ampelanlage installiert, wodurch die Autos abwechselnd über die Brücke fahren.

Und siehe da… plötzlich kann spontan ein kombinierter Geh-/Radweg ausgewiesen werden.

Mitten im Schilderwald steht das Zeichen für den kombinierten Geh-/Radweg

Mitten im Schilderwald steht das Zeichen für den kombinierten Geh-/Radweg

Und der Witz dabei: Die Beschilderung gilt in beiden Richtungen! Und obwohl es aufgrund der sehr beengten Verhältnisse nicht optimal ist: es funktioniert :-)


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Zeit mal [nicht] auf zu räumen (4)

Das schönste Fahrradwrack in Nürnberg

Das schönste Fahrradwrack in Nürnberg

Seit einigen Jahren steht an der Ecke Dr.Kurt-Schumacher-Straße / Kornmarkt dieses angekettete klassische Fahrradwrack. In einigen Beiträgen habe ich in letzter Zeit immer wieder auf die vielen Wracks in den Abstellanlagen hingewiesen, die den Platz für aktive Radfahrer blockieren. Die begrenzt verfügbaren Fahrradabstellanlagen sollen von den Wracks befreit werden.

Aber dieses einzigartig schöne alte Fahrrad sollte stehen bleiben. Es gehört für mich schon lange zum nürnberger Stadtbild, ich finde es irgendwie schön und ich hoffe es bleibt noch sehr lange!

Zeit mal auf zu räumen (3)

Zeit mal auf zu räumen (2)

Zeit mal auf zu räumen (1)


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ADFC Retro-Eisdielentour

Es gibt so Events, auf die man sich freut und glaubt, dass viele anderen auch gerne daran teilnehmen. Ich bin dann sehr enttäuscht, wenn nur wenige Leute aufkreuzen. Trotzdem wird es dann meistens mit wenigen auch sehr nett und so war es heute bei der ADFC Retro-Eisdielentour 2013 für klassische Rennräder.

Kurz nach der Regenpause

Kurz nach der Regenpause

Ok, das Wetter war heute früh nicht unbedingt sommerlich. Es hingen schon einige Wolken am Himmel. Die Vorhersagen waren zwar deutlich besser als noch am Vortag, aber dass es in irgendeiner Weise Regen geben würde, war schon sehr wahrscheinlich. Vermutlich haben sich einige Interessenten davon abschrecken lassen. So kam es, dass um 10:00 Uhr leider nur 5 Radfahrer (inkl. Tourenleiter) am Parkplatz in Fürth-Oberfürberg zusammentrafen um gemeinsam eine 50km-Tour mit Stopp in der Eisdiele in Cadolzburg zu unternehmen. Nach der Begrüßung und Begutachtung des alten Stahls der anderen ging es los.

Unser Guide (nennen wir ihn einfach mal M-1) führte uns über schöne und vielmals sehr ruhige Wege Richtung Südwesten (?). Leider kann ich mir meistens nicht viel merken, wenn ich anderen hinterherfahre. So waren wir nach einer halben Stunde irgendwo in einem lieblichen Ort, den ich nicht mehr weiß, als der Himmel sich öffnete und wir von unserem M-1 zielgerichtet in einen Biergarten mit Überdachung geführt wurden. Die erste Zwangspause dauerte fast eine Dreiviertelstunde bis wir uns mit leichten Regenjacken wieder auf die Straße trauten.

Nach ca. 20 Minuten gab es die nächste Zwangspause. Ausgerechnet Mitfahrer P., der in der Fahrradbranche tätig ist und über das hochwertigste Material verfügte, teilte uns von hinten mit, dass er einen Platten hatte. Ich habe die Zeit genutzt, einige Bilder von den anderen Rädern zu machen (siehe unten in der Bildersammlung). Wir waren alle sehr interessiert, wie so ein Profi Weiterlesen →

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