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Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs


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Urban Gardening in Nürnberg-Thon

An der Endhaltestelle der Straßenbahn beobachte ich schon seit einigen Wochen eine Rückeroberung der Natur im urbanen Raum. Leider genau an der Fahrradabstellanlage ;-)

Fahrradständer an der Endhaltestelle der Straßenbahn in Thon

Fahrradständer an der Endhaltestelle der Straßenbahn in Thon

Sind das schon die ersten Zeichen der Auflösung der Endhaltestelle? Sie wird bekanntlich verlegt, wenn die Straßenbahn 3 km weiter nördlich bei “Am Wegfeld” endet, aber bis sie fährt, werden wir noch 2 Jahre warten müssen… Mal schauen wie groß die Sträucher bis dahin geworden sind.


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Und wieder Nachwuchs im Radstall (4)

Es hat sich wieder einiges getan. Mein Sohn hat sich ein neues Fixie zusammengestellt, aber dazu später mehr.

Symbiose aus alt und neu

Symbiose aus alt und neu

Mein Nostalgiekauf in Holland (Ostern dieses Jahres – Bericht siehe HIER), musste einige Zeit warten, bis sich in meinem Kopf die passende Idee zum Rad entwickelt hatte:

Der Koga-Miyata-Stahlrahmen (Baujahr 1984, also genau 30 Jahre alt!) sollte das Herzstück eines neuen Rennrads werden. Ich finde die modernen Rennräder aus Alu oder Carbon nicht schön. Zu klobig, zu synthetisch, einfach nicht ästhetisch. Trotzdem wollte ich -neben meinem alten ’85-er Koga Miyata- ein modernes Rennrad haben. Also habe ich um den alten Rahmen neue Technik gebaut.

Die Baustelle vor einer Woche

Die Baustelle vor einer Woche

Die Räder und Antriebskomponenten sind von Campagnolo (Veloce 2×10 compact). Heute Abend bin ich zum ersten Mal eine kleine Tour von 33 km damit gefahren. Schaltung und Sattel musste ich noch ein wenig justieren, sonst läuft die neue-alte Koga wie geschmiert. Ich freue mich auf viele km im fränkischen Umland!!!

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Feierabendtour: Irgendwo zwischen Ritzmannshof und Veitsbronn

P.S.: Bei meiner Körpergröße (ca. 2 Mtr.) sehen passende Fahrräder immer etwas ungewohnt aus. Der Rahmen hat eine Höhe von 66cm.


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Rückblick auf Critical Mass am 25.07.14 in Nürnberg

Leider mit Verzögerung von einigen Tagen, aber ich wollte trotzdem noch einige Bilder zum Critical Mass von letzter Woche posten. Übrigens wurden fast 700 Teilnehmer gezählt, ein neuer Rekord!

Fototermin auf der Steintribüne am Zeppelinfeld

Fototermin auf der Steintribüne am Zeppelinfeld

Diese 2 Herren waren die Gewinner der Originalitäts-Trophäe

Diese 2 Herren waren die Gewinner der Originalitäts-Trophäe

Kurz vor der Abfahrt am Opernhaus

Kurz vor der Abfahrt am Opernhaus

Nicht nur originelle Menschen und Fahrräder...

Nicht nur originelle Menschen und Fahrräder…

..aber auch originelle Fahrräder...

..aber auch originelle Fahrräder…

...und alte Stahlrenner...

…und alte Stahlrenner…

...und ein Fahrradstau in der Bucher Straße

…und ein Fahrradstau in der Bucher Straße


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Wieder ein paar mühsame Meter…

An der Maximilianstraße gab es 3 Wochen lang eine unschöne Baustelle. Mittlerweile sind die Umleitungsschilder und die Absperrbaken wieder weg. Nach der Ampel führt jetzt eine Spur für Radfahrer neben der Autospur zur nächsten Ampel an der Fürther Straße. Danach ist wieder Fahrradwüste, bzw. das aus meiner Sicht gefühlt gefährlichste Stück Straße in Nürnberg, ohne jegliche Vorrichtung für Radfahrer.

Maximilianstraße, zwischen Jansenbrücke und Fürther Straße

Maximilianstraße, zwischen Jansenbrücke und Fürther Straße

Anyhow, dieses neue Stückchen Radstreifen ist wieder typisch für die Art und Weise, wie der Radverkehr immer mal ein paar Meter gewinnt. Durch viele Gespräche, die ich in letzter Zeit mit unterschiedlichsten Radfahrern geführt habe, wird immer klarer, dass diese Art des “Fortschritts” nicht mehr sonderlich akzeptiert wird.

Es werden Stimmen lauter, die meinen, dass es höchste Zeit für einen Radwegenetz-Masterplan ist. Dass das Zugeständnisse von Politik und Autofahrern verlangen wird ist klar. Der Platz und die finanziellen Mittel sind begrenzt, können aber anders verteilt werden. Hier hoffe ich auf einen Sinneswandel und viel Mut bei den Verantwortlichen in der nürnberger Politik und Verwaltung. Erste vorsichtige Anzeichen sind zu entdecken, aber es fehlt noch das klare, deutliche Bekenntnis zu einer fahrradfreundlichen Stadt.

Der Radwegenetz-Masterplan wäre eine Möglichkeit Klarheit und eine Zukunftsperspektive zu schaffen. Der Plan müsste ein (vorerst grobes) Netz von gut ausgebauten Radwegen mit sicheren einheitlichen Standards (von mir aus nach niederländischem Vorbild!) enthalten, die stern- und kreisförmig die Stadtteile miteinander verbinden. Man kann sich das wie ein Spinnennetz vorstellen. Wenn die groben Maschen stehen, kann man sich an die feineren dran machen, aber lasst uns doch erst mal damit anfangen! So weitermachen wie bisher ist auf jeden Fall nicht die Lösung um den Radverkehrsanteil signifikant zu steigern. Das einzige, was im Moment zunimmt, sind die ängstlichen Radfahrer auf den Gehwegen und da will sie -zurecht- niemanden haben.


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Mit dem Rad zur Arbeit / Erledigt!

mehr als 20...

mehr als 20…

Heute habe ich mein 22. Kreuzchen gemacht. Die Aktion “Mit dem Rad zur Arbeit” ist damit mehr als erfüllt. Alle Teammitglieder unseres 4-er Teams haben die 20 mittlerweile geschafft.

Meine Strecken habe ich teilweise mit dem Faltrad / S-Bahn und teilweise komplett fahrend (Trekkingrad oder Singlespeed) absolviert. Die 30 Kreuzchen werde ich auch noch schaffen. Interessant finde ich dabei, dass durch die täglichen Kreuzchen für mich noch offensichtlicher wird, dass das Wetter meistens echt gut ist. Heute war auch wieder mal Regen angesagt… und ich bin 2x komplett trocken gefahren. So geht es meistens, aber das werden die mitlesenden Alltagsfahrer auch bestätigen können.

Also, weiterstrampeln !!! :-)


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Brompton-Faltrad-Transport mal anders

Brompton Transport

Brompton Transport auf Hinterher-Fahrradanhänger

Was tun, wenn man jemanden mit Gepäck vom Bahnhof abholen soll und es ist kein Auto zur Hand? Genau, das Brompton-Faltrad wird Huckepack auf den Hinterher-Fahrradanhänger geschnallt (Autofahrer haben ganz befremdlich geschaut) und am Bahnhof “aufgebaut”. Der leere Anhänger nimmt den großen Rucksack auf und so geht es zurück nach Hause.

Hat super geklappt! So bekommt der Begriff “Fahrradanhänger” eine ganz neue Dimension :-)

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