nürnberg2rad

Mit dem Fahrrad in Nürnberg unterwegs


4 Kommentare

Wieder ein paar mühsame Meter…

An der Maximilianstraße gab es 3 Wochen lang eine unschöne Baustelle. Mittlerweile sind die Umleitungsschilder und die Absperrbaken wieder weg. Nach der Ampel führt jetzt eine Spur für Radfahrer neben der Autospur zur nächsten Ampel an der Fürther Straße. Danach ist wieder Fahrradwüste, bzw. das aus meiner Sicht gefühlt gefährlichste Stück Straße in Nürnberg, ohne jegliche Vorrichtung für Radfahrer.

Maximilianstraße, zwischen Jansenbrücke und Fürther Straße

Maximilianstraße, zwischen Jansenbrücke und Fürther Straße

Anyhow, dieses neue Stückchen Radstreifen ist wieder typisch für die Art und Weise, wie der Radverkehr immer mal ein paar Meter gewinnt. Durch viele Gespräche, die ich in letzter Zeit mit unterschiedlichsten Radfahrern geführt habe, wird immer klarer, dass diese Art des “Fortschritts” nicht mehr sonderlich akzeptiert wird.

Es werden Stimmen lauter, die meinen, dass es höchste Zeit für einen Radwegenetz-Masterplan ist. Dass das Zugeständnisse von Politik und Autofahrern verlangen wird ist klar. Der Platz und die finanziellen Mittel sind begrenzt, können aber anders verteilt werden. Hier hoffe ich auf einen Sinneswandel und viel Mut bei den Verantwortlichen in der nürnberger Politik und Verwaltung. Erste vorsichtige Anzeichen sind zu entdecken, aber es fehlt noch das klare, deutliche Bekenntnis zu einer fahrradfreundlichen Stadt.

Der Radwegenetz-Masterplan wäre eine Möglichkeit Klarheit und eine Zukunftsperspektive zu schaffen. Der Plan müsste ein (vorerst grobes) Netz von gut ausgebauten Radwegen mit sicheren einheitlichen Standards (von mir aus nach niederländischem Vorbild!) enthalten, die stern- und kreisförmig die Stadtteile miteinander verbinden. Man kann sich das wie ein Spinnennetz vorstellen. Wenn die groben Maschen stehen, kann man sich an die feineren dran machen, aber lasst uns doch erst mal damit anfangen! So weitermachen wie bisher ist auf jeden Fall nicht die Lösung um den Radverkehrsanteil signifikant zu steigern. Das einzige, was im Moment zunimmt, sind die ängstlichen Radfahrer auf den Gehwegen und da will sie -zurecht- niemanden haben.


Hinterlasse einen Kommentar

Mit dem Rad zur Arbeit / Erledigt!

mehr als 20...

mehr als 20…

Heute habe ich mein 22. Kreuzchen gemacht. Die Aktion “Mit dem Rad zur Arbeit” ist damit mehr als erfüllt. Alle Teammitglieder unseres 4-er Teams haben die 20 mittlerweile geschafft.

Meine Strecken habe ich teilweise mit dem Faltrad / S-Bahn und teilweise komplett fahrend (Trekkingrad oder Singlespeed) absolviert. Die 30 Kreuzchen werde ich auch noch schaffen. Interessant finde ich dabei, dass durch die täglichen Kreuzchen für mich noch offensichtlicher wird, dass das Wetter meistens echt gut ist. Heute war auch wieder mal Regen angesagt… und ich bin 2x komplett trocken gefahren. So geht es meistens, aber das werden die mitlesenden Alltagsfahrer auch bestätigen können.

Also, weiterstrampeln !!! :-)


4 Kommentare

Brompton-Faltrad-Transport mal anders

Brompton Transport

Brompton Transport auf Hinterher-Fahrradanhänger

Was tun, wenn man jemanden mit Gepäck vom Bahnhof abholen soll und es ist kein Auto zur Hand? Genau, das Brompton-Faltrad wird Huckepack auf den Hinterher-Fahrradanhänger geschnallt (Autofahrer haben ganz befremdlich geschaut) und am Bahnhof “aufgebaut”. Der leere Anhänger nimmt den großen Rucksack auf und so geht es zurück nach Hause.

Hat super geklappt! So bekommt der Begriff “Fahrradanhänger” eine ganz neue Dimension :-)


2 Kommentare

Wähle die wichtigsten Baumaßnahmen für den Radverkehr!

Mit der Arbeitsgruppe Verkehr des ADFC-Nürnberg haben wir in den letzten anderthalb Jahren fast 200 notwendige bauliche Maßnahmen für den Radverkehr in Nürnberg zusammengestellt. Manche wichtiger, manche mehr “nice-to-have”, aber allesamt Maßnahmen, womit das Radfahren in der Stadt angenehmer, durchgängiger und/oder sicherer werden soll.

Wir haben dann 24 Maßnahmen selektiert, von denen wir der Meinung sind, dass sie in der gerade angefangenen Legislaturperiode des Stadtrats umgesetzt werden sollen. Um den Stadtrat und die Verwaltung etwas auf die Sprünge zu helfen, sollen die 10 wichtigsten Maßnahmen ermittelt werden. Dafür kann jedermann auf der Internetseite des ADFC-Nürnberg für seine persönlichen 10 wichtigsten Maßnahmen abstimmen.

Beschreibung einer Maßnahme mit Lösungsvorschlag

Beschreibung einer Maßnahme mit Lösungsvorschlag

Die Maßnahmen werden auf der Einstiegsseite detailliert beschrieben und sind jeweils mit einem Lösungsvorschlag versehen. Auf der separaten Abstimmungsseite kann die Bewertung der jeweiligen Maßnahme abgegeben werden. Nach der Abstimmung wird der aktuelle Stand der Abstimmung sofort angezeigt:

Anzeige des aktuellen Abstimmergebnisses

Anzeige des aktuellen Abstimmergebnisses

Je mehr Nürnberger an der Abstimmung teilnehmen, je klarer das Signal an die Lokalpolitik. Die Abstimmung läuft bis Anfang August, also sofort abstimmen unter www.adfc-nuernberg.de/radverkehr/abstimmung.

 


3 Kommentare

Abstellen in der Nordstadt (2)

Vor einer Woche hatte ich über das Postivbeispiel einiger Fahrradbügel in der Nürnberg Nordstadt geschrieben. Und gemeint: Mehr solche Abstellmöglichkeiten bitte!

Kaum 3 Tage später wurde die Bitte erhört. 700 Neue Radständer wird es in der Nordstadt geben! Und ich schwöre, dass ich davon wirklich nichts gewusst habe, obwohl einige Kollegen aus der ADFC-Arbeitsgruppe Verkehr gerade zu der Zeit darüber schon informiert wurden.

Quelle: www.nordbayern.de

Quelle: http://www.nordbayern.de – anklicken um den Artikel zu lesen


4 Kommentare

Abstand!

Ludwigsbrücke / Kapellenstraße in Fürth

Ludwigsbrücke / Kapellenstraße in Fürth

Ich saß im Auto als ich das Plakat sah. Überrascht war ich. Dann kam der Gedanke: “Na gut, dass die Autofahrer mal darauf hingewiesen werden”. Die Rotphase der Ampel dauerte etwas länger und ich sah mir das Plakat noch mal an…

Moment mal… Da stimmt doch einiges gar nicht!:

  • Eine Frau fährt auf einem Rad auf einer kleinen Landstraße. Das Plakat steht mitten in der Stadt.
  • Sie trägt einen Helm viel zu weit hinten auf dem Kopf.
  • Sie trägt eine gelbe Weste, die fast aussieht wie eine Warnweste. Sollen Radfahrer so angezogen sein um von Autos wahrgenommen zu werden?
  • Die Frau fährt 40cm vom Wegesrand entfernt. In der Stadt stehen da meistens Autos und da soll sie am besten 1 m. Abstand halten!
  • Der große BMW-SUV fährt in Abstand von ca. 60cm auf die Frau zu. Ist das Abstand? Ist das ein Beispiel?
  • Ich fange an zu zweifeln, ob das Plakat nicht für Radfahrer gelten soll… Halte Abstand von der Wegesmitte, damit Autos leichter vorbei fahren können?!? Was wollen Verkehrswacht und ähnliche Clubs damit bewirken? Ich bin verwirrt…..


3 Kommentare

Abstellen in der Nordstadt – Positivbeispiel

Kreuzung Groland- / Pilotystraße

Kreuzung Groland- / Pilotystraße

An der Kreuzung Grolandstraße / Pilotystraße ist ein schönes Beispiel zu sehen, wie in den Stadtvierteln die Abstellproblematik mit einigen Kreuzberger Bügeln ein Stück weit gelöst werden kann. Wenig Aufwand, positive Auswirkung. Ordentlich und sicher. Mehr solche Bügel an Kreuzungen!!!

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 88 Followern an